Windows 11: Taskleiste soll 2026 wieder frei positionierbar werden
Microsoft arbeitet laut einem Bericht daran, die Taskleiste in Windows 11 wieder frei verschiebbar zu gestalten. Damit würden die Entwickler eine 180-Grad-Wende gegenüber jüngsten Aussagen hinlegen - wohl auch, um die Nutzerschaft zu besänftigen.
Windows 11 hat schon seit Jahren einen schweren Stand - dessen ist sich Microsoft zumindest eigenen Angaben zufolge bewusst. Entsprechend kündigten die Redmonder Entwickler für 2026 an, dem "Vertrauensverlust gezielt entgegenwirken" zu wollen.
Eine erste Maßnahme, die dieses Ziel anvisiert, sickert nun über das Portal Windows Central durch: So soll die Taskleiste in Windows 11 künftig frei positionierbar sein.
Kehrtwende innerhalb von zwei Monaten
Erst im Dezember 2025 schoben die Entwickler dieser Idee einen Riegel vor. Trotz Community-Bitten, die Taskleiste in Windows 11 wieder flexibler zu gestalten, galt diese Idee laut einer Fragerunde "unverhältnismäßig aufwändig". Zudem spielte den damaligen Angaben zufolge die technische Komplexität eine Rolle:
Laut Windows Central folgt nun die Rolle rückwärts. Wie der für gewöhnlich gut informierte Zac Bowden unter Berufung auf Microsoft-nahe Quellen berichtet, wollen die Entwickler mehrere Features zurückbringen, um zu signalisieren, dass Microsoft auf das Nutzerfeedback hört. Dazu zählt auch die freie Positionierung der Taskleiste.
- Funktional dürfte sich diese Eigenschaft wie schon in vorherigen Windows-Betriebssystemen äußern; Nutzer können die Windows-Taskleiste somit wahlweise an den Seiten oder am oberen Bildschirmrand platzieren.
- Zudem soll die Größe der Taskleiste anpassbar sein, damit Windows-Nutzer selbst bestimmen können, wie viel Platz auf dem Desktop diese tatsächlich einnimmt.
Auch einen ungefähren Zeitraum für die Einführung des "neuen" Windows-Features gibt es bereits: Im Sommer 2026 soll die Taskleisten-Funktion zurückkehren. Laut dem Bericht gelten die Arbeiten an der flexiblen Taskbar als priorisiert, weshalb die Entwickler besonders viele Ressourcen in die Arbeiten fließen lassen. Microsoft selbst äußerte sich auf Anfrage von Windows Central nicht zu den Plänen.
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