Windows 11: Microsoft streicht Update-Bezeichnungen und rudert teilweise zurück
Microsoft hat in einem Update für Windows 11 kürzlich typische Angaben aus der Bezeichnung gestrichen. Zumindest beim Datum gibt es jetzt aber Umdenken.
Windows-Updates folgten bisher bekanntlich stets einem ähnlichen Namensmuster mit einer eindeutigen Bezeichnung, wie beispielsweise "2025-09 Kumulatives Update Preview für Windows 11 Version 24H2 für x64-basierte Systeme (KB5065789) (26100.6725)". Ende Oktober veröffentlichte Microsoft mit KB5067036 jedoch ein optionales Update, das beim Herunterladen nur noch als "Vorschau-Update (KB5067036) (26200.7019)" im Titel angezeigt wurde, wie Windows Latest berichtet.
Die neue Benennung kommt also ohne die bisher typische Angabe von Monat und Jahr beziehungsweise das kumulative Update-Label und die Betriebssystemversion aus. Kurz darauf bestätigte Microsoft laut dem Bericht, dass man die Bezeichnung "Kumulatives Update", Jahr und Monat sowie die Betriebssystemversion weggelassen hat, weil man die Darstellung von Windows-Updates "vereinfachen" wolle: "Jeder Titel bezieht sich nun mit einem benutzerfreundlicheren Namen auf das Update. Er enthält auch nur die relevantesten Kennungen", so Microsoft. "Wir lassen unnötige technische Details wie Plattformarchitektur oder Datumspräfixe weg."
Windows 11: Microsoft bringt Datum im Update-Titel zurück
Die Änderung soll in der Windows-Community schnell vor allem zu einem Aufschrei von IT-Administratoren geführt haben, die ihre Arbeit bei der Update-Verwaltung und Benutzerführung so deutlich erschwert sehen. Microsoft hatte gegenüber Windows Latest daraufhin erklärt, dass es aktiv auf Feedback eingehe, und jetzt bestätigte das Unternehmen, dass zukünftige Windows-Update-Titel zumindest das Jahr und den Monat im gleichen Format wie bisher enthalten werden.
"Wir werden sicherstellen, dass das Datum (Monat und Jahr) in den Update-Titeln weiterhin vorhanden ist", bestätigte Microsoft in einer Erklärung. Es scheint dem Bericht nach jedoch nicht so zu sein, als habe das Unternehmen Pläne, die Bezeichnungen wie "kumulatives Update" oder "kumulatives Preview-Update" beziehungsweise die Betriebssystemversion wieder einzuführen, es sei denn, es gebe eine ausreichende Nachfrage seitens IT-Administratoren.
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