Windows 11: Weiter viel Kritik am Betriebssytem - Microsoft-Manager verspricht Besserung
Ein X-Nutzer bezeichnete Windows 11 als "blanken Horror" und wechselte zu Fedora Linux. Microsoft-Manager Brandon LeBlanc reagiert mit einem Versprechen, dass man weiter am Betriebssystem arbeite.
Windows 11 sieht sich seit seinem Release vor fast vier Jahren kontinuierlich scharfem Gegenwind ausgesetzt. Die Liste an Kritikpunkten ist lang:
- Strenge Hardwareanforderungen wie TPM 2.0 sorgen dafür, dass viele Nutzer eigentlich funktionstüchtige Hardware austauschen müssen, wenn der Wechsel auf Windows 11 erfolgen soll.
- In beeindruckender Regelmäßigkeit tauchen Leistungsprobleme und Bugs auf, die per Windows Update behoben werden - und selbst diese Patches schaffen es dann, eigene und von der Lösung unabhängige Probleme einzuführen.
- Hinzu kommen aggressive Werbemaßnahmen infolge des anstehenden Support-Endes von Windows 10 am 14. Oktober 2025, die Nutzer zum Wechsel auf Windows 11 bewegen sollen. Nur doof, dass viele diesen Wechsel angesichts der beiden obigen Punkte nicht können oder wollen.
Entsprechend scharf wird Windows 11 regelmäßig in den sozialen Medien kritisiert. Der X-Nutzer "therealazzurro" antwortete auf einen Beitrag von Microsofts Senior Program Manager Brandon LeBlanc mit einem "dringenden Mitteilungsbedürfnis, dass Windows 11 der blanke Horror ist" und man deshalb zu Linux Fedora gewechselt ist. Etwas überraschend geht LeBlanc auf diese Antwort direkt ein.
Microsoft zeigt sich gesprächsbereit - aber hört man wirklich zu?
LeBlanc äußerte sein Bedauern darüber, dass Microsoft einen Nutzer verloren hat, und hoffte, den Kritiker "mit der Zeit" zurückgewinnen zu können. Fairerweise bezeichnete LeBlanc Fedora aber auch als seine "Lieblings-Linux-Distribution":
Windows Latest nutzt diesen Austausch für eine kurze Analyse, ob Microsoft sich das Nutzerfeedback tatsächlich zu Herzen nimmt und nennt einige Beispiele für die Verbesserungen, die auf Basis der Kritik entstanden sein sollen:
- Viele Funktionen der Systemsteuerung wurden und werden schrittweise in die Einstellungs-App von Windows 11 überführt.
- Ein weiteres Beispiel ist die Einführung einer Option zum Deaktivieren des "Empfohlen"-Bereichs im Startmenü, den viele Nutzer bis dato als störend empfanden.
Andersherum kommen aber nicht alle Verbesserungen gut an. Windows Copilot und insbesondere das Recall-Feature stehen seit ihrer Einführung mit dem 24H2-Update unter Beobachtung.
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Werde die Festplatte mal löschen und sehen was passiert
Selbst das heute hochgelobte 7 war anfangs verhasst.
Bin damals bei Me eingestiegen. Das war ne Katastrophe. Täglich gab's Abstürze und bluescreens.