OneDrive: Microsoft zwingt Anwender zu Feedback beim Beenden der Cloud

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Microsoft OneDrive
Quelle: Microsoft

Anwender, die Microsofts Cloud, den Filehosting-Dienst OneDrive beenden wollen, werden jetzt vom Unternehmen aus Redmond zu einem Feedback gezwungen. Ein ähnliches Vorgehen kann bereits beobachtet werden, wenn Anwender ihren Browser unter Windows wechseln.

Benutzer, die Microsofts Cloud, den Filehosting-Dienst OneDrive beenden wollen, werden jetzt vom Unternehmen aus Redmond zu einem Feedback gezwungen. Ein ähnliches Vorgehen kann bereits beobachtet werden, wenn Anwender ihren Browser unter Windows wechseln und beispielsweise von Microsoft Edge auf Google Chrome umsteigen wollen. In beiden Fällen sollen sich die Anwender erklären, weshalb sie Microsofts jeweilige Lösung nicht mehr länger verwenden wollen. Wie Neowin berichtet, hat Microsoft jetzt mit dem Rollout des neuen Dialogs begonnen.

Anwender sollen sich gegenüber Microsoft erklären

Anwender, welche Microsoft OneDrive unter Windows 10 und Windows 11 beenden wollen, sollen sich zukünftig gegenüber Microsoft erklären und darlegen, weshalb sie Microsofts Filehosting-Dienst und dessen Cloud-Synchronisation nicht mehr länger verwenden wollen. Wie die Webseite anhand mehrerer Beispiele darlegt, erhalten Anwender beim Beenden von OneDrive einen entsprechenden Dialog, welcher beantwortet werden muss, damit der Cloud-Service beendet werden kann.

Feedback wird von Microsoft aktiv erzwungen

Eine der folgenden Antwortmöglichkeiten, die per Pop-up als Dialogfenster eingeblendet werden, muss aus dem entsprechenden Dropdown-Menü ausgewählt werden, ansonsten lässt sich Microsoft OneDrive nicht beenden:

  • Ich verwende OneDrive nicht
  • Ich erhalte zu viele Benachrichtigungen
  • Ich versuche, meinen Computer zu beschleunigen
  • Ich versuche, ein Problem mit OneDrive zu beheben
  • Ich möchte nicht, dass OneDrive permanent läuft
  • Ich weiß nicht, was OneDrive ist
  • Etwas anderes

Wie Neowin berichtet, tritt dieser neue Dialog voraussichtlich immer dann auf, wenn Microsoft OneDrive durch Windows Update auf die neueste Version 23.214.1015.0001 in einem stabilen Build von Windows 10 und Windows 11 aktualisiert wurde.

Microsoft OneDrive: So wird das Feedback erzwungen
Microsoft OneDrive
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Ein solcher Dialog, bei dem Anwender hinsichtlich ihres Wechselwunsches befragt werden, ist allerdings kein Einzelfall bei Microsoft. Bislang sollte das Feedback aber zumindest auf freiwilliger Basis erfolgen.

Microsoft möchte beim Browserwechsel im Bilde sein

Ende Oktober hatte ebenfalls Neowin darüber berichtet, dass Microsoft auch beim Browserwechsel im Bilde sein und ein entsprechendes Feedback der Anwenderschaft einholen möchte, wenn diese beispielsweise mit Microsoft Edge den konkurrierenden Google Chrome herunterladen. In solchen Fällen öffnet sich eine Seitenleiste in Microsofts hauseigenem Browser und bittet um ein freiwilliges Feedback.

Auch den Wechsel von Microsoft Edge auf Google Chrome möchte Microsoft begründet wissen Quelle: Neowin Auch den Wechsel von Microsoft Edge auf Google Chrome möchte Microsoft begründet wissen Anders als bei Microsoft OneDrive ist das Feedback beim Wechsel von Microsoft Edge auf Google Chrome allerdings freiwillig und behindert den Download des alternativen Browsers nicht.

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Quelle: Neowin

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gohrbi BIOS-Overclocker(in)
        ... ok ... ich mach da kein Drama draus .... einmal sauber installiert, alles was ich nicht will wird deinstalliert und fertig.
      • Von Gohrbi BIOS-Overclocker(in)
        ... ok ... ich mach da kein Drama draus .... einmal sauber installiert, alles was ich nicht will wird deinstalliert und fertig.
      • Von Hagal Software-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Das Problem dabei ist simpel, es werden Sachen ohne Erlaubnis vorinstalliert und wenn man diese dann deinstalliert, oder eben andere Hersteller nutzen möchte, warum muss ich mich dann bei MS dafür Rechtfertigen?
        Außerdem ist es wohl so gewesen dass man ohne eine Antwort nicht weiter kam im Prozess.

        Die EU hatte Microsoft inkl. Geldstrafe damals die Verankerung des Internetexplorers verboten.
        Ob der Plunder jetzt Edge heißt, Chromium was auch immer, hat dazu jetzt noch Skype, Onedrive und vieles mehr als Bloatware hinzubekommen. Das sollte Verboten sein! Bei Handys übrigens auch gerne.
      • Von Gohrbi BIOS-Overclocker(in)
        Ich weiß nicht, warum man sich darüber so aufregt. Viele Programme möchten bei der Deinstallation ein Feedback, na und? Ich habe letzte Woche den PC komplett neu eingerichtet, mit Windows 11 Pro (23H2) und ohne Edge und One Drive.
        Hat mich keiner gefragt warum ich das nicht möchte. Verstehe die Aufregung nicht. Aber bei Facebook und sonst wo
        alles persöhnliche offenlegen, verstehe einer die Menschheit.
      • Von Andreas1975 Volt-Modder(in)
        Zitat von Hagal
        Leider nicht machbar, weil ich Windows Software nutze. Vielleicht probiere ich es mit meiner Windows 10 Pro mal aus aber auch bei den TRX50 Boards steht überall Windows 11.
        So ähnlich dachte ich auch einmal. Es gibt aber zu fast allem auch eine Alternative für Linux.
        Aber es ist gerade am Anfang eine gewisse Umstellung.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Wer benutzt One Drive?
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