Windows 11: Gibt es eine kastrierte SE-Version?

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Microsoft Windows 11 Leak Startmenu im Design von Windows 10X
Quelle: Drwindows

Rund um den Nachfolger von Windows 10 ranken sich die Gerüchte. Angeblich soll es eine eingeschränkte Version namens Windows 11 SE geben.

Seit dem Jahr 2015 gibt es Windows 10, bei dem OEM-Firmen nach wie vor Lizenzgebühren an Microsoft zahlen müssen, wenn diese PCs mit vorinstalliertem Windows ausliefern wollen. Um günstige PCs zu ermöglichen, bei denen die Gerätehersteller weniger Lizenzkosten an Microsoft zahlen müssen, hatte sich der Konzern etwas einfallen lassen. So gibt es seit dem Jahr 2017 den S-Modus in Windows 10 Home, welcher ausschließlich die Installation von Apps und Spielen aus dem Microsoft Store erlaubt. Offizielle Zahlen, wie viele PCs tatsächlich in diesem Modus laufen gibt es nicht, doch Nutzer können kostenlos mit einem Klick den S-Modus verlassen und nach einem Neustart des PCs dauerhaft aus beliebigen, verschiedenen Quellen Programme installieren. Eine derartige Beschränkung wird es bei Windows 11 nicht geben. Laut der Webseite Windowslatest soll es bei Windows 11 aber erneut eine Version geben, die weniger Umfang als das herkömmliche Windows 11 Pro bietet. Das Betriebssystem soll auf den Namen Windows 11 SE hören.

Was beinhaltet wohl Windows 11 SE?

In einer geleakten Buildversion von Windows 11 wird die SE-Ausgabe mit dem Codenamen Cloud Edition geführt. Unter diesem Arbeitstitel entstand auch Windows 10 S. Wie Windowslatest spekuliert, könnte Windows 11 SE auch ausschließlich auf Unternehmenskunden beschränkt werden, sodass es sich dabei nicht um einen S-Modus mit Beschränkung auf den Microsoft Store handelt. Vielmehr könnte Windows 11 Special Edition eine Art nacktes Windows 11 werden, also auf vorinstallierte Apps, wie etwa die App Ihr Smartphone zur Verbindung von Android-Smartphones mit dem PC, verzichten. In der geleakten Version von Windows 11 SE lässt sich der Microsoft Store gar nicht aktivieren. Erst eine Änderung im Gruppenrichtlinieneditor ermöglicht Zugang zum Microsoft Store.
Tom Warren auf Twitter: ""just the Start"/ Twitter">https://t.co/VDS08QPsl5" / Twitter

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Welche Versionen von Windows 11 wirklich auf den Markt kommen, wird man wohl erst am 24. Juni ab 17 Uhr im offiziellen Livestream zur neuen Generation von Windows erfahren. Anhand eines Leaks einer Buildversion aus dem Mai 2021 sollen sich einige neue Funktionen von Windows 11 erahnen lassen. So gibt es wohl ein neues Startmenü in Anlehnung an das Design des mittlerweile eingestellten Windows 10X, welches wahlweise linksbündig oder zentriert auf der Taskleiste platziert ist und neben angepinnten Programmen auch empfohlene und zuletzt benutzte Apps anzeigt sowie sich von den Live-Kacheln verabschiedet. Als weitere Neuerung gibt es wohl einen optional am linken Bildschirmrand einblendbaren Widget-Bereich, indem etwa die Kacheln aus dem Taskleisten-Bereich News und interessante Themen ein neues Zuhause finden. Microsoft selbst hat inzwischen auf die geleakte Build von Windows 11 reagiert und via Twitter mitgeteilt, dass das bisher geleakte Material erst der Anfang gewesen ist und man mehr im Livestream am 26. Juni zeigen wird.

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Ebenfalls lesenswert: Windows 11: Zahlreiche Screenshots aus geleaktem Build zeigen neues Design

Sammlung zum möglichen Windows 11 SE:

  • Wie die Webseite Windowslatest in einer geleakten Build entdeckt hat, soll Microsoft die neue Betriebssystemversion Windows 11 SE planen. Bei dieser Special Edition soll der Umfang im Vergleich zu Windows 11 Pro gekürzt worden sein.
  • So fehlen bei Windows 11 SE angeblich viele Microsoft-Apps, wie etwa die Verbindungsapp zwischen PC und Android-Smartphone namens Ihr Smartphone. Zudem gibt es keinen Zugang zum Microsoft Store.
  • Möglicherweise wird Windows 11 SE explizit für Unternehmenskunden vermarktet.
  • Microsoft wird am 24. Juni ab 17 Uhr offiziell Windows 11 enthüllen.

Quellen: Windowslatest, Twitter

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BrollyLSSJ PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von wuselsurfer
        Ach, und Windows 8.1 war ein Druckfehler?
        Nein, das hieß offiziell auch nicht Service Pack. Aber ja, damit war Windows 8 brauchbarer.
      • Von BrollyLSSJ PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von wuselsurfer
        Ach, und Windows 8.1 war ein Druckfehler?
        Nein, das hieß offiziell auch nicht Service Pack. Aber ja, damit war Windows 8 brauchbarer.
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von BrollyLSSJ
        Bei Windows 8 gab es offiziell keine Service Packs (nur Patch Sammlungen, hießen aber offiziell nicht Service Pack).
        Ach, und Windows 8.1 war ein Druckfehler?

        Zitat von BrollyLSSJ
        Ich bleibe dabei, dass du nur für dich sprechen kannst (und von mir aus für weitere, aber nicht für "alle").
        Aber für meine vielen Kollegen (Servicetechniker, Industrieelektroniker und Dipl.-Ing. für Elektronik) kann ich reden.
        Und die sehen das genau so, wie ich.
      • Von BrollyLSSJ PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von wuselsurfer
        Das war bei Windows bis jetzt immer so.
        Und alle "anderen" haben das auch so gesehen.
        Noe, eben nicht. Viele Andere fanden auch Vista gut (ja, ab SP1, manche auch schon mit SP0). Und viele haben Windows 7 SP0 als das bessere Vista tituliert. Viele Andere fanden auch Windows 7 SP0 schon sehr gut. Bei Windows 8 gab es offiziell keine Service Packs (nur Patch Sammlungen, hießen aber offiziell nicht Service Pack). Bei Windows 10 gibt es offiziell auch keine Service Packs. Und trotzdem sind viele mit Windows 10 glücklich.

        Ich bleibe dabei, dass du nur für dich sprechen kannst (und von mir aus für weitere, aber nicht für "alle").
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Ab Vista ist es eigentlich ganz gut geworden. Wobei die meisten einfach den Fehler gemacht haben und Windows nicht genug RAM zugebilligt haben. Wenn da stand 1GB Mindestanforderung, dann bedeutete dies dass man für ein Spiel, mit ebenfalls 1GB Mindestanforderung, insgesamt 2GB brauchte. Ich habe meinem Laptop damals 4GB gegönnt und damit ist es butterweich gelaufen. Seither habe ich eigentlich keine Probleme (das Atom Tablet mit 2GB RAM und Win 10 außen vor, aber da habe ich auch nicht mehr erwartet.
      • Von Lexx Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von EasyRick
        Natürlich weiß ich was damit gemeint ist, aber Umgangssprache hat mMn in Überschriften eines verbreiteten/(seriösen?) Print-/Onlinemediums nichts verloren.
        Ich finde "kastrieren" in diesem Zusammenhang nicht Umgangssprache.
        Ist ein fein gewähltes Adjektiv.

        Eben im Sinne von Reduziert, Abgespeckt, vom mir aus Beschnitten...

        Aber ich kann nachvollziehen, was du meinst..
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