Endgültiges Support-Aus: Rückblick auf Windows 7 und Windows 8.1
Bei Microsoft läuten die Totenglocken für zwei PC-Betriebssysteme, die - teilweise - auf tausenden Computern laufen. So gibt es ab sofort keinen Support mehr für Windows 7 und Windows 8.1.
Im Jahr 2009 erblickte Windows 7 das Licht der PC-Bildschirme und wollte damit das ungeliebte Windows Vista vergessen machen. Der Vorgänger hatte die unrühmliche Aufgabe, das Erbe vom oft eingesetzten Windows XP anzutreten, doch die hohen Systemanforderungen und die neue Benutzerkontensteuerung sorgten für Frust. Mit Windows 7 dagegen gelang Microsoft ein Hit, der sich bis heute Beliebtheit erfreut. Verantwortlich dafür war Steven Sinofsky. Nun hat Microsoft aber das endgültige Support-Aus verkündet, sodass es keine Patches mehr gibt. Es gibt aber einen Weg, wie Nutzer mit einem gültigen Produktschlüssel kostenlos ein neues Windows bekommen können. Hierbei ist es egal, ob es sich um Windows 7 oder Windows 8.1 handelt.
Windows 7 & Windows 8.1: Einige Features davon finden sich in Windows 11 wieder
Unter Windows 7 gibt es etwa im Datei-Explorer die Bibliotheken, sodass etwa verschiedene Speicherorte zu einem Ort für z. B. alle Bilder zusammengefasst werden. Neu sind Aero-Funktionen, etwa Aero-Snap, mit dem zwei Fenster automatisch im Splitscreen angezeigt werden können, indem man die Fenster an den Bildschirmrand zieht. Die von Sinofsky entwickelte Ribbon-Oberfläche aus Office 2007 hält auch im Microsoft-Betriebssystem Einzug. Zudem werden mehrere geöffnete Fenster eines Programms in einem Programm-Icon auf der Taskleiste gruppiert. Ein Feature, über das sich unter Windows 11 die Nutzer aufregen, weil es im Gegensatz zu Windows 7 - derzeit - nicht deaktivierbar ist. Speziell für Gamer ist die neue Programmierschnittstelle DirectX 11 interessant, Entwickler freuen sich über die neue Windows PowerShell. Gemeinsam mit Windows 7 geht auch der Nachfolger Windows 8.1 in Rente. Vor 10 Jahren stampfte Microsoft als großes Update für das 2012 erschienene Windows 8 die neue Version Windows 8.1 aus dem Boden. Damit wollte man dabei einige Kritikpunkte ausbessern. So gibt es einen Ein-/Aus-Schalter auf der Startseite und man muss nicht mehr die Charms-Bar via Mausgeste vom rechten Bildschirmrand bemühen, um den PC herunterfahren zu können. Zu mehr Popularität verhalfen aber auch diese Maßnahmen nicht.
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Microsoft und der zuständige Manager Steven Sinfosky waren beseelt vom Erfolg von Apples iPad und wollten unbedingt ein Betriebssystem auf den Markt bringen, das sich gut mit dem Finger bedienen lässt. Schließlich ist der klassische Windows-Desktop mit seinen oftmals kleinen Schaltflächen schwierig mit dem Finger zu bedienen, sodass Microsoft auf die Idee kam, eine zweite Welt namens Modern UI einzuführen. Das im Vollbild geöffnete Startmenü, alias die Startseite, stieß jedoch die Nutzer vor den Kopf. Zu allem Überfluss führte Microsoft zwar neue Mausgesten ein, doch ließ man die Nutzer im Regen stehen, wie genau die neuen Gesten funktionierten. Im Windows Store sollten Modern-Apps zu finden sein, die sich gut mit dem Finger bedienen lassen. Obwohl Microsoft einige Zeit lang Entwickler bezahlte, um den Appstore zu füllen, war der digitale Shop weder bei Entwicklern noch bei Nutzern beliebt. Schließlich beschnitt Microsoft die möglichen Funktionen der Modern-Apps. Abseits der kontroversen Oberfläche hatte Windows 8 und dessen Update 8.1 einige technische Neuerungen zu bieten. So werden erstmals USB 3.0 und SSDs nativ unterstützt und der Windows Defender wird zum Virenscanner. Zudem gibt es das neue Dateisystem ReFS, sowie Secure Boot, das damals optional war. Mit Windows 11 wird Secure Boot zur Systemvoraussetzung, obwohl die Nutzung auch ohne die Sicherheitsfunktion möglich ist. Wer noch mehr zur Historie von Windows erfahren möchte, kann sich hier einen Überblick verschaffen.
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Sammlung zum Support-Ende für Windows 7 und Windows 8.1:
- Microsoft liefert ab sofort keine Patches mehr für Windows 7 und Windows 8.1 aus.
- Im Jahr 2009 erblickte Windows 7 das Licht der PC-Bildschirme, Windows 8.1 folgte im Jahr 2013 als neues OS.
- Wer einen gültigen Produktschlüssel für Windows 7 oder 8.1 besitzt, kann kostenlos auf ein aktuelles Microsoft-Betriebssystem aktualisieren.
Quelle: Microsoft

Windows XP ----->Windows 7----->Windows 10
Windows XP ----->Windows 7----->Windows 10
Vista und 8.1 hatte ich ausgelassen. Mal gucken ob Windows 12 dann schon auf den Markt kommt, bevor der Support von Windows 10 ausläuft.
Hab nur Win 8 ausgelassen, weil das irgendwie an mir vorbeigegangen ist
Funfact:
Im Edeka Verbund laufen quasi 99% aller im Intranet zusammengeschlossenen PCs/Server noch mit Windows 7 (und generell sehr ähnlich uralter Software auf den clients).
Bin gespannt, ob die Edeka IT da "zeitnah" mal tätig wird
Windows 7 nutze ich weiterhin für ältere Spiele und Programme oder zum Testen von Hardware ist es auch noch gut zu gebrauchen...
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grüße Brex