Windows 7: Nutzung kann gefährlich und teuer werden, kostenloses Win-10-Upgrade noch möglich
Am Dienstag endet der offizielle Support von Windows 7, ab dann wird das alte Betriebssystem keine Sicherheitsupdates mehr erhalten. Das wird für Privatkunden und Firmen zum Problem: Schadsoftware, die auf Windows 7 abzielt, dürfte nicht lange auf sich warten lassen. Zudem kann es für Firmen auch rechtliche Schwierigkeiten geben.
Über zehn Jahre wurde Windows 7 mit Updates versorgt, doch nun soll Schluss damit sein: Am Dienstag kommt das Support-Ende des Betriebssystems, ab dann wird es für Windows 7 keine Sicherheitsupdates mehr geben. Bereits seit 2017 unterstützen moderne AMD- und Intel-Plattformen das Betriebssystem nicht mehr, doch es gibt immer noch zahlreiche Nutzer mit älteren Systemen.
Fehlende Updates werden zum Risiko
Selbst jetzt nutzt noch ein Viertel der weltweiten PCs das alte Betriebssystem, auf Steam soll es, laut der aktuellen Statistik sogar ein Drittel sein. Trotz Microsofts Gratis-Upgrade-Aktion auf Windows 10 wollten viele Nutzer nicht wechseln, das kann für diese jetzt zum Problem werden.
Wer den eigenen Windows-7-PC rein privat nutzt, der hat in Zukunft wohl "nur" mit Sicherheitslücken zu kämpfen: Nachdem diese nun nicht mehr geschlossen werden, aber gleichzeitig viele Menschen noch auf Windows 7 setzen, dürfte das Betriebssystem in naher Zukunft ein beliebtes und verwundbares Ziel für Schadsoftware sein. Die Firma Eset, die Sicherheitssoftware entwickelt, bezeichnet das Betriebssystem sogar als "Tickende Zeitbombe für Privatanwender und Unternehmen".
Besonders kritisch ist das Support-Ende für Unternehmen und Vereine: Beispielsweise bei einem Fall von Cyberkriminalität können Versicherungen die Zahlung verweigern, wenn Windows 7 genutzt wurde. Problematisch ist auch die Nutzung in Kombination mit der Datenschutzgrundverordnung: Diese schreibt den Einsatz von aktuellen Systeme vor, und ein solches ist Windows 7 ab Dienstag nicht mehr.
Auch interessant: Microsoft plant neuen Look für Logos - Mehr Tiefe und mehr Farbe
Wer sich bis jetzt noch dem Wechsel widersetzt hat, für den wird es also langsam Zeit, sich von Windows 7 zu verabschieden. Glücklicherweise kann man auch weiterhin kostenlos auf Windows 10 wechseln: Microsoft hat die automatische Upgrade-Option zwar entfernt, doch unsere Anleitung erklärt, wie man manuell an das Windows-10-Update herankommt. Firmen können optional auch eine kostenpflichtige Support-Verlängerung anfordern, die maximal bis 2023 reichen soll.
Quelle: PC Welt

Keine Ahnung, wie viele in alten Windows Versionen (umd den aktuelleren) noch nicht gemeldet wurden.
Aber aus einer einzigen Fehlermeldung für Win 10 zu schließen, dass Win 7 auch nur ansatzweise sicherer wäre - oder wenigstens nicht schlechter als Win 10 - ist dann doch was weit her geholt.
Danke für die Lehrstunde .. da hast Du absolut Recht .. nur besteht die Lücke seit 2015! Neue Software ist eben unausgereift und Lückenhaft, wohingegen ausgereifte Software auf den Müllhaufen geworfen wird, um wieder neues Geld zu generieren. Aber so lange es genug Leute gibt, die diesen Weg mit gehen ... glückwunsch an Microsoft, alles richtig gemacht ... nur das sie jetzt kein Geld vom Kunden wollen, sondern seine Daten um ein Profil von ihm anzulegen, dass sie dann vermarkten können.
Jetzt patchen! Exploit-Code fuer die NSA-Windows-Luecke aufgetaucht | heise online
Seit Jahren hat MS monatliche Patchdays... auch schon bei Windows 7.
Die fallen für das alte OS jetzt eben weg. So werden Lücken, die auch alte Windows Versionen betreffen, nicht mehr für Win 7 geschlossen.
Lücken, die nur Win 7 betreffen erst recht nicht.
Natürlich werden auch in Win 10 weiter Lücken gefunden. Das gilt aber für jede Software.
Für Win 10 gibt es dann wenigstens Patches.
Viel interessanter ist ja der Punkt, dass es diesbezüglich ein Update gegeben hat. Ohne weiteren Support gibts keine Updates.
Jetzt patchen! Exploit-Code fuer die NSA-Windows-Luecke aufgetaucht | heise online