Windows 11: Microsoft wälzt Probleme mit dem Februar-Update auf Anwender ab
Das Sicherheitsupdate KB5034765 für Windows 11 sorgt weiterhin für Probleme und bricht bei vielen Anwendern mit diversen Installationsfehlern ab. Microsoft hat einen entsprechenden Workaround präsentiert, der das Problem beheben soll.
Das Sicherheitsupdate KB5034765 für das Betriebssystem Windows 11, das bereits am 13. Februar erschienen ist, sorgt weiterhin für große Probleme und bricht bei vielen Anwendern mit diversen Installationsfehlern ab. Microsoft hat jetzt einen entsprechenden Workaround präsentiert, der das Problem beheben soll. Bei der Problemlösung handelt es sich aber einmal mehr nur um Flickschusterei.
Microsoft weiß sich nur per Workaround zu helfen
Microsoft reagiert mit einem unkonventionellen Workaround auf die vielfältigen Probleme, die durch das im Rahmen des routinemäßigen Patchday am 13. Februar erschienene Sicherheitsupdate KB5034765 ausgelöst wurden. Zahlreiche Anwender berichten seitdem davon, dass das Update mit einem der Fehlercodes 0x800F0922, 0x800f0982 oder 0x80070002 abbricht und eine Aktualisierung auf den neuesten Build nicht möglich ist. Auch unter Windows 10 sieht es nicht besser aus.
Während sich das Sicherheitsupdate KB5034441 unter Windows 10 zum Desaster für Microsoft entwickelt, läuft es auch unter Windows 11 nicht besser. Hier wird den Anwendern jetzt seitens Microsoft empfohlen, selbst aktiv zu werden und entsprechend mit einem Workaround Hand anzulegen.
WinRE steht auch Windows 11 im Weg
Die Installation soll sich erst dann erfolgreich fortsetzen lassen, wenn der versteckte Ordner namens $WinREAgent gelöscht wird. Auch beim fehlerbehafteten KB5034441 unter Windows 10 sind die Probleme beim Windows Recovery Environment ("WinRE") sowie der Wiederherstellungspartition zu suchen. Wie Microsoft aktuell in seinem entsprechenden Beitrag im Windows Release Health Dashboard erklärt hat, korrigiert ein händisch durchzuführender Workaround das Problem.
Quelle: Microsoft
Weshalb aktuell WinRE immer wieder als Stolperstein für sicherheitsrelevante Windows-Updates herhalten muss und weshalb mit dem Februar-Update noch weitere Probleme, wie ein Verschwinden der Taskleiste, einhergehen, ist aber weiterhin nur schwer erklärlich. Auch die Tatsache, dass Microsoft keinerlei fehlerbereinigten Aktualisierungen veröffentlicht, sondern lieber seiner Anwenderschaft einen Workaround aufbürdet, spricht mittlerweile wohl Bände. Beim Thema Qualitätsmanagement wird Windows zusehends schlechter.
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Quelle: Microsoft

Kann es sein, dass es Open/Libre/Whatever-Office auch für Windows gibt?
Wenn ich mich nicht verzählt habe, war das bis dahin genau ein Punkt: Irgendwas mit einer Aktivierung, von der man i. d. R. eh nichts mitbekommt.