Windows 365: Cloud-PC mit Windows 11 auch für Privatanwender
Microsoft möchte seinen Cloud-PC mit Windows 11, der als Windows 365 in drei Konfigurationen bislang ausschließlich Unternehmen und Geschäftskunden zur Verfügung steht, in Zukunft wohl auch an Privatanwender adressieren. Als Vorbild dient hierbei die Cloud-Office-Suite Microsoft 365, welche cloudbasierte Office-Webanwendung bietet.
Microsoft möchte seinen Cloud-PC mit Windows 11, der als Windows 365 Business und Windows 365 Enterprise in jeweils drei Konfigurationen bislang ausschließlich Unternehmen und Geschäftskunden zur Verfügung steht, zukünftig wohl auch an Privatanwender adressieren. Als Vorbild fungiert in diesem Zusammenhang die cloudbasierte Office-Suite Microsoft 365, die Word, Excel, Outlook, OneNote, PowerPoint sowie je nach Tarif auch Project und Visio als SaaS anbietet.
Windows 11 aus der Cloud für Privatanwender
Wie Tom's Hardware zuerst berichtet hat, plant Microsoft seine Cloud-PC-Lösung Windows 365, die bislang Geschäftskunden vorbehalten bleibt, in Zukunft auch für Privatanwender anzubieten. Das geht jetzt aus einem internen Dokument (PDF) hervor, welches an die Öffentlichkeit durchgesickert ist und im Rahmen der Veranstaltung "State of Business" den Mitarbeitern präsentiert wurde.
Quelle: Microsoft
Windows 365 soll auch für Privatanwender angeboten werden
Die auf Juni 2022 datierte Präsentation verrät außerdem auch, dass eines der langfristigen Ziele von Microsoft darin besteht, die mit Windows 365 geschaffene Grundlage zu nutzen, um "ein vollständiges Windows-Betriebssystem zu ermöglichen, das aus der Cloud auf jedes Gerät gestreamt wird". Durch die zukünftige Verlagerung von Windows in die Cloud will Microsoft demnach "die Leistung der Cloud und des Clients nutzen, um verbesserte KI-gestützte Dienste sowie ein vollumfängliches Roaming der digitalen Erfahrung von Menschen zu ermöglichen", heißt es.
Microsoft 365 fungiert als Vorbild für Windows 365
Mit Microsoft 365 ist Microsoft von einer monolithischen Softwareanwendung, die in etwa alle ein bis zwei Jahre aktualisiert wurde, zu einer Software-as-a-Service ("SaaS") übergegangen, bei dem Anwender ein monatliches oder jährliches Abo für den Zugriff auf cloudbasierte Office-Webanwendungen wie Word, Excel, Outlook, OneNote und PowerPoint zahlen. Diese Form der Monetarisierung schwebt dem Unternehmen aktuell auch für sein Betriebssystem vor. Auch die Integration von Bing und entsprechender KI-Dienste soll so leichter realisiert werden können.
Unternehmen zahlen 30 bis 60 Euro pro Benutzer
Mindestens 31,30 Euro muss ein kleines oder mittelständisches Unternehmen mit bis zu 300 Nutzern für einen Cloud-PC mit 1 vCPU, 4 GiByte RAM und 128 GiByte Speicher pro Benutzer und Monat an Microsoft überweisen. Für 4 vCPUs, 16 GiByte RAM und 128 GiByte Festspeicher beträgt der Preis 66,70 Euro pro Anwender. Für private Anwender dürfte das Preismodell ein deutlich tiefer angesetzt werden. Die Maximalkonfiguration mit 8 vCPUs, 32 GiByte RAM sowie 512 GiByte Festspeicherplatz kostet im monatlichen Abonnement 164 Euro.
Quelle: PC Games Hardware
Windows 365 Business und Enterprise kosten ab 31,30 Euro pro Anwender im Monat
Um den Cloud-PC mit Windows 11 zu nutzen, wird dieser über eine entsprechende URL (windows365.microsoft.com) aufgerufen, konfiguriert und eingerichtet und anschließend direkt über den Browser genutzt.
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Quelle: Microsoft via Tom's Hardware

für die tägliche Nutzung sehe ich für mich keine Vorteile.
Vor allem wenn es Datenkritische Inhalte sind setze ich keine Cloud dafür ein.
Kann aber von mir aus kommen, ist mir egal.
Wird wie immer koexistieren und nicht ersetzen, was manche aber nicht wahrhaben wollen, erinnert sich noch wer an die Prophezeiungen von damals, Konsolen verdrängen PC, Smartphone ersetzen PC, OpenGL/Vulkan ersetzt DirectX, und und und...
Dann gehört Dir nichts mehr und Microsoft kann an der Preisschraube beliebig drehen.
Zudem spart Microsoft Übertragungsgebühren, weil die Übertragung Deines Nutzerverhaltens dann lokal im Rechenzentrum geschieht.
Du hast im Gegensatz dazu immer ein Problem:
- wenn das Internet nicht funktioniert,
- wenn Microsoft die Preise erhöht.
Und wie will man "low latency" Applikationen betreiben, Recording ...
Wenn die Netzwerk RTT sich zur RTL (round trip latency zum AD/DA Wandler über USB) noch dazukommt.
Ist doch ein totaler Schei** von vorne bis hinten.