Hotfix für Windows 10 und 11: Microsoft behebt perfide Sicherheitslücke
Einige Screenshots, die unter Windows 10 und 11 mit den Board-Mitteln entstanden sind, konnten aufgrund einer Sicherheitslücke manipuliert werden. Dadurch konnten persönliche Informationen wieder sichtbar gemacht werden. Mittlerweile hat Microsoft jedoch reagiert und die Sicherheitslücke geschlossen. Lesen Sie im Folgenden mehr dazu und welche Version vom welchem Tool Sie verwenden sollten.
Aktuelle Windows-Versionen bieten bereits ab Werk eine Vielzahl von mehr oder weniger nützlichen Board-Werkzeugen, mit denen man sich zusätzliche Programme sparen kann. Die interne Screenshot-Funktion heißt Snipping Tool und kann einzelne Fenster, einen markierten Bereich oder das gesamte Bild abfotografieren. Das viel genutzte Tool bietet allerdings mit der "aCropalypse" einen Exploit, der es ermöglicht, die editierten Teile in Screenshots wieder rückgängig zu machen und so Zugriff auf private Daten, die zuvor entfernt wurden, zu erhalten.
Betroffen sind davon sowohl Snip & Sketch als auch das Snipping Tool unter Windows 10 und 11. Jedoch sind nur Screenshots betroffen, die in einer bestimmten Zusammensetzung entstanden sind. Dafür müssen sie mit dem Snipping Tool erstellt worden sein, dann gespeichert und nach der Bearbeitung über die originale Datei gespeichert worden sein. Bei Screenshots, die bearbeitet wurden, bevor sie gespeichert wurden, tritt das Problem genauso wenig auf wie bei Screenshots, die in E-Mails oder Dokumente kopiert wurden.
Entdeckt wurde das Problem von Chris Blume, dem Vorsitzenden der Arbeitsgruppe PNG-Bildformat, der es mit den Sicherheitsexperten David Buchanan und Simon Aarons abglich, bevor er Microsoft in Kenntnis setzte. Microsoft hat darauf reagiert und die Sicherheitslücke entsprechend gepatcht. Die aktuellen Versionen für Snip & Sketch sowie das Snipping Tool sind 11.2302.20.0 bzw. 10.2008.3001.0. Sollten die automatischen Updates aktiv sein, verfügen Sie vermutlich bereits über diese Versionen, ansonsten können sie kostenlos im Microsoft Store heruntergeladen werden. Dafür müssen Sie die Bibliothek an der unteren linken Seite aufrufen und dann Updates aufrufen, um die neusten Versionen zu installieren.
Quelle: The Verge

Da wird eine kleinere über eine größere Datei geschrieben und der Überhang nicht ausgenullt.
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Das wurde zuerst bei Android entdeckt.
Ansonsten kann auch einfach das gute alte MS Paint nehmen, das tut es für den Zweck auch.
Standardmäßig kann man allen Ernstes das Programm nicht mehrmals öffnen, man muss explizit in den Einstellungen "Mehrere Fenster" aktivieren. Wenn man mehrere Screenshots machen will und von der Option nicht weiß, wird man erstmal kirre warum sich diese Sch... Software nicht mehrfach öffnen lässt und beim Einsatz jedesmal den vorigen Screenshot ungefragt überschreibt...
Als ich dann die Option umstellte und ca. 5 Screenshots offenhatte (wollte die Installation einer Software dokumentieren), stürzten aufeinmal alle(!) 5 Fenster ab, natürlich ohne die jeweiligen Screenshots zu speichern. Danach habe ich spontan entschieden, die Snipping Tool-Version von Windows 7 zu installieren und sämtliche Referenzen auf die Win11-Version runterzuschmeißen. Drecks-Software, ganz ehrlich...
EDIT: Dass das Ding dann nur so tut, als würde es die Ränder der Screenshots abschneiden, ist dann nur das passende Sahnehäubchen...