Windows 11: Updates sollen kleiner werden und im Hintergrund ablaufen

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Windows 11: Updates sollen kleiner werden und im Hintergrund ablaufen
Quelle: Microsoft

Windows 11 setzt auch auf einige Features, die für das mittlerweile eingestellte Windows 10X geplant waren. Dazu zählt etwa eine verbesserte Aktualisierungsfunktion: Windows-Updates sollen kleiner werden und den Nutzer weniger stören.

Das frisch angekündigte Windows 11 setzt zwar auf Windows 10 auf, doch das neue Betriebssystem soll auch einige Features des mittlerweile eingestellten Windows 10X bekommen. Dazu zählt unter anderem auch eine verbesserte Update-Funktion: In Windows 11 sollen Aktualisierungen kleiner und zudem schneller sowie im Hintergrund installiert werden.

Änderungen an den Windows-Updates

Konkret werden 40 Prozent Größenersparnis im Vergleich zu Windows-10-Updates genannt, was gerade Nutzer mit mäßiger Internetversorgung freuen dürfte. Wie die kleinere Datenmenge und die verbesserte Installation erreicht werden sollen, ist dabei allerdings noch unklar.

Windows Latest hat zumindest für das schnellere Installieren der Updates eine Theorie. Demnach könnte Microsoft die großen Betriebssystem-Aktualisierungen entzerren, indem per Windows-Update immer wieder kleinere "Experience Packs" ausgespielt werden. Konkret wird dabei von einer Aufteilung in Feature Experience Packs und Web Experience Packs gesprochen.

Beide Arten sollen dabei kleinere Verbesserungen am Betriebssystem vornehmen und dadurch den großen Updates Arbeit abnehmen. Feature Experience Packs sind dabei für die Update-Funktion gedacht, wohingegen sich Web Experience Packs an einzelne Programme richten und über den Microsoft Store verteilt werden sollen.

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Sollten diese zusätzlichen Updates mit Windows 11 tatsächlich kommen, so wäre eine damit einhergehende Entlastung der Major-Updates durchaus möglich. Da die Aktualisierungen dadurch aber nur zerteilt werden, ist eine insgesamt schnellere Update-Installation damit kaum zu erklären.

Quelle: Windows Latest

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DragonX1979 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Echo321
        Wenn es sich um fehlerhafte Updates handelt, wird das innerhalb von 35 locker entdeckt und das Update zurückgezogen. Damit sind 35 Tage ausreichend solange du nicht vollständig auf ein Update verzichten willst. Wie sinnvoll das aber ist kann ich nicht beurteilen. Warum will man das überhaupt ?

        Ok Updates im Hintergrund klingt nicht schlecht aber bei den wenigen Updates im Jahr empfinde ich dieses Feature nicht als Benefit. Wenn ich am Ende des Arbeits- oder Zockertages auf "Updates installieren und Herunterfahren" klicke interessiert mich die "Downtime" durch Updates sonderlich wenig. Tatsächlich sind es doch die Enterprise Admins die ein Update um z.B. 11 Uhr erzwingen und damit die Arbeit unterbrechen .. ist zumindest bei mir in der Firma so
        Zurückgezogen... Ja und? Deshalb verschwindet es ja nicht automatisch wenn's bereits
        automatisch installiert wurde...

        Das Kernproblem des Ganzen ist, dass einem als Kunde die Kontrolle über den eigen PC streitig gemacht wird.
        Und nicht jeder ist bereit sich nach seinem PC, oder in dem Fall nach Microsoft zu richten.

        Wenn die Leute Automatische Updates nutzen wollen ist das ja auch in Ordnung, dass man sie aufgezwungen
        bekommt ist das Problem. Man hat ja oft nicht einmal mehr die Wahl.

        Zudem sind auch die immer häufiger auftretenden Bugs in den Updates Problematisch, die wie erst kürzlich auch mit Datenverlust einhergehen können. Die meisten sehen es, insbesondere deshalb nicht ein, sich von MS in ihre
        persönliche Update-Strategie reinquatschen zu lassen.
        Dass man nach fast jedem größeren Update erstmal die Hälfte aller Windows Einstellungen prüfen muss, ob nicht mal wieder Essentielle Settings zurrück gesetzt wurden ist auch nicht gerade hilfreich.
        Als man zu Zeiten von Windows 7 noch frei entscheiden konnte wie und wann man Updates einspielt,
        gab es weder eine derartige "Gängelung" noch gab es alles halbe Jahr größere Pflicht-Updates.
        Das mag nicht jeden interessieren, aber es gibt auch immer noch Leute die meinen ohne Virenscanner oder FW
        auszukommen...

        Es ist Schlicht "unhöflich" und unnötig die Kunden derart zu gängeln. Insbesondere wenn MS oft für
        viele Fehler der Fehler selbst verantwortlich ist, es aber seinen Kunden überlässt mit diesen dann klar zu kommen.

        Und für jeden der seinen PC zum Arbeiten benötigt, ist das nochmal was ganz anderes.

        Ps. Solche Admins würden bei uns sofort ne Abmahnung kassieren...
        Grade im Enterprise Bereich sind unnötige downtimes absolut unpassend, teuer und vor allem vermeidbar.
      • Von DragonX1979 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Echo321
        Wenn es sich um fehlerhafte Updates handelt, wird das innerhalb von 35 locker entdeckt und das Update zurückgezogen. Damit sind 35 Tage ausreichend solange du nicht vollständig auf ein Update verzichten willst. Wie sinnvoll das aber ist kann ich nicht beurteilen. Warum will man das überhaupt ?

        Ok Updates im Hintergrund klingt nicht schlecht aber bei den wenigen Updates im Jahr empfinde ich dieses Feature nicht als Benefit. Wenn ich am Ende des Arbeits- oder Zockertages auf "Updates installieren und Herunterfahren" klicke interessiert mich die "Downtime" durch Updates sonderlich wenig. Tatsächlich sind es doch die Enterprise Admins die ein Update um z.B. 11 Uhr erzwingen und damit die Arbeit unterbrechen .. ist zumindest bei mir in der Firma so
        Zurückgezogen... Ja und? Deshalb verschwindet es ja nicht automatisch wenn's bereits
        automatisch installiert wurde...

        Das Kernproblem des Ganzen ist, dass einem als Kunde die Kontrolle über den eigen PC streitig gemacht wird.
        Und nicht jeder ist bereit sich nach seinem PC, oder in dem Fall nach Microsoft zu richten.

        Wenn die Leute Automatische Updates nutzen wollen ist das ja auch in Ordnung, dass man sie aufgezwungen
        bekommt ist das Problem. Man hat ja oft nicht einmal mehr die Wahl.

        Zudem sind auch die immer häufiger auftretenden Bugs in den Updates Problematisch, die wie erst kürzlich auch mit Datenverlust einhergehen können. Die meisten sehen es, insbesondere deshalb nicht ein, sich von MS in ihre
        persönliche Update-Strategie reinquatschen zu lassen.
        Dass man nach fast jedem größeren Update erstmal die Hälfte aller Windows Einstellungen prüfen muss, ob nicht mal wieder Essentielle Settings zurrück gesetzt wurden ist auch nicht gerade hilfreich.
        Als man zu Zeiten von Windows 7 noch frei entscheiden konnte wie und wann man Updates einspielt,
        gab es weder eine derartige "Gängelung" noch gab es alles halbe Jahr größere Pflicht-Updates.
        Das mag nicht jeden interessieren, aber es gibt auch immer noch Leute die meinen ohne Virenscanner oder FW
        auszukommen...

        Es ist Schlicht "unhöflich" und unnötig die Kunden derart zu gängeln. Insbesondere wenn MS oft für
        viele Fehler der Fehler selbst verantwortlich ist, es aber seinen Kunden überlässt mit diesen dann klar zu kommen.

        Und für jeden der seinen PC zum Arbeiten benötigt, ist das nochmal was ganz anderes.

        Ps. Solche Admins würden bei uns sofort ne Abmahnung kassieren...
        Grade im Enterprise Bereich sind unnötige downtimes absolut unpassend, teuer und vor allem vermeidbar.
      • Von Echo321 Software-Overclocker(in)
        Zitat von DragonX1979
        ja für 35 Tage... Das ist wohl kaum das Selbe...

        Weniger lange Unterbrechungen? Klingt einleuchtend oder?
        Wenn es sich um fehlerhafte Updates handelt, wird das innerhalb von 35 locker entdeckt und das Update zurückgezogen. Damit sind 35 Tage ausreichend solange du nicht vollständig auf ein Update verzichten willst. Wie sinnvoll das aber ist kann ich nicht beurteilen. Warum will man das überhaupt ?

        Ok Updates im Hintergrund klingt nicht schlecht aber bei den wenigen Updates im Jahr empfinde ich dieses Feature nicht als Benefit. Wenn ich am Ende des Arbeits- oder Zockertages auf "Updates installieren und Herunterfahren" klicke interessiert mich die "Downtime" durch Updates sonderlich wenig. Tatsächlich sind es doch die Enterprise Admins die ein Update um z.B. 11 Uhr erzwingen und damit die Arbeit unterbrechen .. ist zumindest bei mir in der Firma so
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Windows Updates werden zum Backdoor.
        Und heimlich grüßt der Update-Service...
        Da kann man ja sonst was reinschmuggeln, wenn ein Angreifer diese "Lücke" ausnutzt.
      • Von Ganjafield BIOS-Overclocker(in)
        Das Updates ohne Neustart installiert werden können wurde schon zu Windows 10 versprochen. Falls sich daran noch Jemand erinnern kann. Manche sprachen damals sogar von keinen Neustarts nach Updates mehr.
        Aber Microsoft verspricht ja sowieso ständig Sachen und halten sich nicht an ihre eigenen Aussagen.
        Wahrscheinlich lese ich in 6 Jahren News zu Windows 12 und es werden Updates ohne Neustart versprochen. Und das es das letzte Windows sein wird.
      • Von Herbststurm Software-Overclocker(in)
        Zitat von DragonX1979
        Aber das ist für mich kein nachvollziehbarer Grund einem die Wahl zu nehmen,
        selber zu entscheiden wann man welche Updates einspielen will...
        Genau das fand ich bei Windows 10 auch so grausig, dass standardmäßig am Anfang Alles auf "Auto-Update" steht,
        ist ja ok, damit die Leute auch mit Updates versorgt werden, die eben keine Lust/Zeit oder fehlende Kenntnis haben.

        Die freie Wahl einzelne Updates zu selektieren und aus dem Gesamtupdate zu nehmen wie bei Win7 war für mich, dass bessere System.
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