Task Manager: Sicher-Entfernen-Feature gibt unter 22H2 Fehler aus

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Quelle: Microsoft

Bei geöffnetem Task Manager gibt die Sicher-Entfernen-Funktion für USB-Geräte unter Version 22H2 einen Fehler aus. Da sie aber mittlerweile sowieso obsolet ist, sollten die meisten Nutzer gleich komplett darauf verzichten bzw. müssen bei Weiternutzung vorerst den Task Manager schließen. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.

Aktuell liefert Microsoft das Software-Update 22H2 für Windows 11 aus, das aber bereits in Kombination mit älteren Nvidia-Treibern für Verwirrung und Probleme bei der angezeigten GPU-Last im Taskmanager gesorgt hat. Da es sich bei dem Versionsupdate um ein komplexes Stück Software handelt, sind weitere Bugs natürlich nicht ausgeschlossen und Microsoft wie auch etliche Nutzer haben bereits ein weiteres Problem entdeckt, das momentan noch vorhanden ist. Dabei geht es um das Sicher-Entfernen-Feature, das in Windows 10 und 11 eigentlich bereits obsolet ist.

Konkret wird beim Versuch, einen USB-Stick oder eine externe Festplatte sicher zu entfernen, die Fehlermeldung "Problem Ejecting USB Mass Storage Device - This device is currently in use. Close any programs or windows that might be using the device, and then try again" ausgegeben. Das ist insofern interessant, als dass Microsoft bereits seit 2019 den Umgang von Windows mit USB-Geräten verändert hat. Aufgrund dessen, dass viele Nutzer diese Option nicht gewählt haben und USB-Geräte einfach abgezogen wurden, hat man das Betriebssystem serienmäßig auf ein Abziehen solcher Geräte vorbereitet.

Dadurch sollen keine Daten verloren gehen können, sofern kein aktiver Schreibvorgang mehr angezeigt wird. Dennoch nutzen nach wie vor viele Microsoft-Kunden die Sicher-Entfernen-Variante, die nun den Fehler ausgibt. Der Fehler wird aber nur ausgegeben, wenn der Task Manager parallel offen oder minimiert ist. Daher sollten diejenigen, die aktuell darauf bestehen, Sicher-Entfernen zu nutzen, den Task Manager schließen bzw. sich angewöhnen, auf das mittlerweile sinnlose Feature zu verzichten.

Zwischenzeitlich ist außerdem bekannt geworden, dass Microsoft mittlerweile an einer Lösung für das Problem arbeitet, die zeitnah erhältlich sein soll. Bis dahin kann denjenigen, die bereits auf 22H2 geupdatet haben, geholfen werden, indem sie ihren Task Manager nur dann öffnen, wenn sie ihn aktiv benötigen und ihn danach wieder schließen.

Quelle: Windowslatest

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Bei der Armee nutzen überdurchschnittlich viele Leute "sicher entfernen". Je technikverliebter man ist, desto eher wird da drauf geachtet. Dass Windows 10 und 11 damit klarkommen, freut einen natürlich, wenn auch nur ein bisschen.
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Bei der Armee nutzen überdurchschnittlich viele Leute "sicher entfernen". Je technikverliebter man ist, desto eher wird da drauf geachtet. Dass Windows 10 und 11 damit klarkommen, freut einen natürlich, wenn auch nur ein bisschen.
      • Von hRy1337 PC-Selbstbauer(in)
        Als vor langer Zeit mir USB Sticks und externe HDDs flöten gingen, weil nicht "sicher entfernt" wurde, habe ich seit dem nie mehr ohne "sicher entfernen" gearbeitet.
        Seltenerweise meckert Windows, wenn ich "sicher entfernen" möchte obwohl bereits augenscheinlich der Vorgang beendet ist.
        Zeigt mir einmal mehr wie wichtig diese Funktion ist.
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Incredible Alk
        Stimmt - also bei vorsichtig geschätzt >95% aller User und Laufwerke da draußen^^

        Power-User wie du sind ja die Ausnahme, nicht die Regel.
        Naja Ich würde mich eher weniger als Poweruser bezeichnen, Ich habe wesentlich weniger Dateien zum sichern und habe auch eine magere Netzwerk-Infrastruktur daheim wenns um File Transfer geht. Neuer DJ-Controller kommt, der kann übers Netzwerk arbeiten - weiß aber nicht genau ob der Dateien transferieren kann ohne PC.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von cryon1c
        Das Argument zieht bei billigen USB-Sticks wo man beim kopieren einschläft und alten HDD.
        Stimmt - also bei vorsichtig geschätzt >95% aller User und Laufwerke da draußen^^

        Power-User wie du sind ja die Ausnahme, nicht die Regel.
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Incredible Alk
        Vorsicht, es geht auch um den Windows-Cache der im RAM liegt. Das sind nicht selten viele GB wenn man viele Daten kopiert. Und bis eine externe HDD oder USB-Stick mehrere GB weggeschrieben hat können Minuten vergehen.

        Man kanns auch erkennen wenn man auf den Laufwerken Veracrypt-Container nutzt - denn Veracrypt dismountet Container auch erst dann, wenn alle Schreibvorgänge abgeschlossen sind. Da klickste nachdem der Kopiervorgang laut Windows fertig ist auf "Dismount" und dann kannste während bei Veracrypt der Wartekringel kommt zusehen wie dein RAM leerläuft.^^

        Man könnte das problem komplett aus der Welt schaffen indem Windows beim Kopiervorgang sinnvollerweise anzeigen würde, wie schnell das Ziellaufwerk schreibt (denn dann wäre der Vorgang auch bei 100% tatsächlich abgeschlossen). Aber es wird angezeit wie schnell das Quellaufwerk liest - weil das sieht ja besser aus.
        Ja gut Ich nutze Double Commander statt Explorer für meine Datenschieberei weil OSX, Windows und Linux. Weiß nicht wie sich da der Kopiervorgang anstellt, nie nachgesehen. Und Ich nutze nichts langsames was Ich abziehen könnte. Sandisk Extrem Pro sticks (schaffen rund 370MB/s) sowie externe SSD (980er usw. über TypeC, kA welche Version weil Namenschaos, danke USB Alliance!) die bei knapp 1000MB/s sich einpendeln. Nix da mehrere Minuten.
        Das Argument zieht bei billigen USB-Sticks wo man beim kopieren einschläft und alten HDD.
        Idealerweise zieht man natürlich nichts ab, aber du kennst ja die Benutzer. Fertig heißt fertig, also schon Griffel dran und ab damit.
        In meinem Freundeskreis befindet sich keine einzige Person die Datenträger sicher auswirft, kann Ich bestätigen
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