Windows 11 mit weniger UWP: Bahnen sich Änderungen bei der Benutzeroberfläche an?
Laut eines Berichts von Windowslatest könnte Microsoft in Windows 11 einige Shell Experiences von der UWP zu Win32 und XAMP migrieren. Darauf deute ein Leak eines Twitter-Nutzers hin, der im aktuellen Preview Build von Windows 11 neue Dateien im System32-Ordner entdeckt haben will.
Bei Microsoft und seinem derzeitigen Betriebssystem Windows 11 könnten sich Änderungen bezüglich der Shell Experiences anbahnen, bei denen es sich um Elemente der Benutzeroberfläche handelt, wie das Control Center. Diese sollen einem Bericht von Windowslatest zufolge von UWP (universelle Windows-Plattform) zu Win32 und XAMP migriert werden; UWP bleibe damit aber weiterhin bestehen. In der Vergangenheit soll noch ein Großteil der Shell Experiences mit UWP erstellt worden sein. Das könne sich künftig für einige Features ändern, worauf Referenzen im aktuellsten Preview Build von Windows 11 hindeuten.
Aktueller Preview Build deutet auf UI-Änderungen hin
Der Twitter-Nutzer "XenoPanther", der nach eigenen Angaben am Winodws-Insider-Programm teilnimmt, will neue Dateien im System32-Ordner entdeckt haben und nennt die Folgenden: controlcenter.dll, mlenginestub.exe (Undocked MLEngine Stub), shellhost.exe (ShellHost) und sortwindows64.dll (SortWindows64 dll). Diese Änderungen deuten Windowslatest zufolge an, dass Microsoft eine Kombination aus älteren und neueren Programmierschnittstellen und -sprachen (Win32 und XAML) verwendet, um Teile der Benutzeroberfläche zu erstellen, vor allem das Control Center.
Passend dazu: Windows 11: Microsoft wirft weitere Apps aus dem Betriebssystem
So sei es möglich, XAML mit Win32-APIs über eine Technologie namens "XAML Islands" zu verwenden, die es Win32-Apps ermöglicht, UWP-ähnliche, modern aussehende UI-Elemente zu hosten. Laut Windowslatest bedeutet das lediglich, dass das Control Center mit Win32 und XAML funktioniert, ohne auf das UWP-Framework angewiesen zu sein, das mit bestimmten Einschränkungen und Regeln verbunden ist. Visuelle Änderungen sollen Nutzer dadurch nicht vernehmen können, da weiterhin dieselben visuellen Designelemente verwendet würden. Nur die Technologie ändere sich dahinter, was Anwender möglicherweise in Leistungs- oder Verhaltensänderungen bemerken.
Quelle: XenoPanther via Windowslatest

Leider immer noch dieses überfette XAML-Rumgeklammere. QML empfinde ich als schlanker und deutlich lesbarer.
"Laut eines Berichts" !!!
Wow! I LOVE IT!
Normalerweise liest man heute nur noch: "laut einem Bericht" (Dativ).
Danke, danke, danke