Windows 11: Der KI-Copilot kann nur unter Pro deaktiviert werden - eigentlich
Mit dem Copilot integriert Microsoft einen KI-Sprachassistenten in Windows 11. Wer diesen wieder loswerden möchte, kann aktuell einfach noch das entsprechende, optionale Update deinstallieren. Später soll die Deaktivierung aber nur mit Windows 11 Pro möglich sein. Trotzdem gibt es aber auch für die Home-Version einen Weg, um den Copilot wieder auszublenden.
Der KI-Hype macht auch vor Microsoft nicht halt. Nachdem das Unternehmen inzwischen größter Aktionär des ChatGPT-Entwicklers Open AI ist, war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis ein erster Chatbot auch in Windows 11 integriert wird. Ebendies geschieht nun mit dem vorerst optionalen Update KB5031455, mit dem das KI-Tool Copilot hinzugefügt wird.
Den Copilot loswerden
Aktuell ist die Integration von Copilot damit noch freiwillig. Das Update muss manuell installiert werden, bevor die entsprechende App in der Taskbar angezeigt wird. Gefällt sie einem nicht, kann man sie zudem einfach wieder deinstallieren, indem man das entsprechende Update entfernt. In Zukunft dürfte die Installation von Copilot aber verpflichtend werden - und zumindest bei Windows 11 Home will Microsoft dann offenbar verhindern, dass Nutzer die App deaktivieren.
Laut PC Gamer wird es eine entsprechende Funktion nur in Windows 11 Pro geben: Dort befindet sich in den Gruppenrichtlinien unter den Administrativen Vorlagen der Benutzerkonfiguration der Windows Copilot. Diesen kann man dann einfach deaktivieren, indem man die Funktion Windows Copilot deaktivieren anwählt und sie aktiviert. Ab dann sollte der KI-Assistent nicht mehr aktiv sein.
Wer Windows 11 Home nutzt, bekommt diesen "offiziellen" Weg hingegen nicht angeboten. Der Copilot kann aber dennoch von der Taskleiste entfernt werden, wenn auch mit etwas mehr Aufwand. PC Gamer empfiehlt dafür beispielsweise das Drittanbieter-Tool Do Not Spy 11, das offenbar bereits über eine entsprechende Funktion verfügt.
Zuletzt zum Thema: Windows 11: Update 23H2 mit KI-Copilot ist da und steht zum Download bereit
Wer eine potenziell riskante Drittanbieter-Software lieber umschiffen will, kann zudem auch selbst die Registry bearbeiten. Dazu müssen laut Deskmodder manuell zwei DWORD-Werte angelegt werden, um Windows 11 auch in der Home-Version mitzuteilen, dass man den Copilot nicht mehr sehen möchte. Über diesen Weg lassen sich zudem viele weitere Anpassungen an Windows 11 vornehmen - beispielsweise kann man so den Sperrbildschirm deaktivieren, um immer direkt zum Login zu gelangen.
Quelle: PC Gamer

Eigentlich müsste ich Windows nach jedem Update selbst in einer VM analysieren, um sicherzustellen, dass keine Einstellungen verändert wurden. Falls doch, müsste ich die Rechner vom Internet trennen, dann Updaten, die Einstellungen wieder korrigieren und dann wieder mit dem Internet verbinden. Und weil ich etwas besseres zu tun habe, ist Windows bei mir professionell bald tot.
Ja, man kann so ziemlich alles deinstallieren. Aber man ist gezwungen, die (immer wieder mal anfällige) Safari Engine zu nutzen. Das "iCloud Privacy Relay" ist auch nichts anderes als Trafficmonitoring mit Fancy Verpackung. Und man ist eben komplett auf den App Store angewiesen.
Dazu der neueste Spaß mit "Patchen in der Verpackung". Heißt beim nächsten Security-Check am Flughafen legt man dein Handy auf so ein Gerät und schon ist der Trojaner installiert.
Der Preis schreckt mich noch am Wenigsten, wenn man den Wiederverkaufswert miteinbezieht.
Wer so etwas braucht (Whistleblower z.B.) sollte also weder zu Android noch iOS greifen, sondern ein altes Klapptelefon hernehmen.
Für alle anderen, die "nur" nicht wollen dass Google mehr über ihre Shoppingvorlieben weiß als der eigene Partner, ist iOS meiner Meinung nach deutlich besser als Google.
Es ist natürlich nicht so gut wie die genannten Alternativen, aber dafür ist es Mainstream, und macht deshalb im Alltag deutlich weniger Probleme. Die größte Hürde ist der hohe Preis.
Ja, man kann so ziemlich alles deinstallieren. Aber man ist gezwungen, die (immer wieder mal anfällige) Safari Engine zu nutzen. Das "iCloud Privacy Relay" ist auch nichts anderes als Trafficmonitoring mit Fancy Verpackung. Und man ist eben komplett auf den App Store angewiesen.
Dazu der neueste Spaß mit "Patchen in der Verpackung". Heißt beim nächsten Security-Check am Flughafen legt man dein Handy auf so ein Gerät und schon ist der Trojaner installiert.
Der Preis schreckt mich noch am Wenigsten, wenn man den Wiederverkaufswert miteinbezieht.