Windows 11 KB5022360: Einige Apps stürzen auf Intel-PCs ab

8
News Claus Ludewig Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Windows 11: Einige Apps stürzen auf Intel-PCs ab (1)
Quelle: PCGH

Wie Microsoft bestätigt hat, kann es zu Abstürzen auf Intel-PCs kommen, nachdem man das Windows Update KB5022360 installiert hat. Doch diesmal ist Windows 11 nicht alleine schuld.

Um eine neue Windows-Version installieren zu können, ist es empfehlenswert, auch die Treiber für die Grafikkarte aktuell zu halten. Ein aktueller Fall zeigt exemplarisch auf, was passieren kann, wenn ein zu alter Grafikkartentreiber auf eine neue Windows-Version trifft. So beklagen sich einige Nutzer von Windows 11, dass nach der Installation vom Patch KB5022360 einige Apps beim Starten abstürzen und die Fehlermeldung "apphelp.dll fehlt" erscheint.

Windows 11 und Intel-PCs: So lässt sich der fehlerhafte Programmstart beheben

Wie Microsoft bestätigt hat, kann es zu dieser Fehlermeldung kommen, wenn ein zu alter Grafikkartentreiber auf einen aktuellen Patch trifft. So sind vom Fehler Nutzer betroffen, die in ihren PCs auf Intel-Prozessoren setzen und Grafiktreiber nutzen, die von Anfang 2022 stammen. Laut Microsoft und Intel sind PC-Nutzer betroffen, die etwa eine Intel iGPU oder Grafikkarte mit einer Treiberversion zwischen 26.20.100.7463 bis hin zu 30.0.101.1190 verwenden.

Um die Abstürze beim Programmstart zu beheben, müssen betroffene Anwender die Grafiktreiber aktualisieren. Hierzu kann etwa die App Intel Grafikkontrollraum dienen, indem sich eine neuere Treiberversion herunterladen und installieren lässt. Alternativ kann man auch warten, da Microsoft derzeit an einer Lösung werkelt, die via Windows Update verteilt wird.

Ebenfalls lesenswert: Windows 11 und 10: Microsoft Store wird offen und bekommt mehr Werbung

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Sammlung zu Abstürzen von Programmen auf Intel-PCs unter Windows 11:

  • Microsoft hat bestätigt, dass es zu Abstürzen beim Programmstart kommen kann, wenn der verwendete Grafiktreiber zu alt ist.
  • So kann es zu diesem Problem kommen, wenn man etwa den Patch KB5022360 unter Windows 11 in Kombination mit einem Intel-Grafiktreiber der Versionen 26.20.100.7463 bis hin zu 30.0.101.1190 verwendet. Diese Treiber stammen von Anfang 2020 oder sind älter.
  • Um das Problem zu lösen, müssen Nutzer die Intel-Treiber aktualisieren.

Quelle: Microsoft

8
    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von IsoldeMaduschen Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH-Redaktion
        Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Windows 11 KB5022360: Einige Apps stürzen auf Intel-PCs ab
        Ist dieser Absturz unter Windows 10 reproduzierbar?
      • Von IsoldeMaduschen Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH-Redaktion
        Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Windows 11 KB5022360: Einige Apps stürzen auf Intel-PCs ab
        Ist dieser Absturz unter Windows 10 reproduzierbar?
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Mal ne andere Frage:
        wenn jemand absichtlich seine Grafiktreiber (und vielleicht auch den anderen Hardwarekram) nicht (regelmäßig) aktualisiert, wie hoch ist dann wohl die Wahrscheinlichkeit, dass eben jene Person das dann auch mit den Windows Updates im Allgemeinen so hält?
        Oder war das jetzt ein Update, was man absolut nicht mehr verhindern konnte und was sich von ganz alleine reininstalliert hat?
        Denn irgendwie sehe ich da gerade keinen direkten Zusammenhang, warum man mit Absicht so eine komische Situation hätte herbeiführen können oder wollen.
        Also selbst in der Firma müssen wir zumindest einmal jährlich die Treiber aktualisieren, damit die neue Jahresversion der CAD Software damit abgeglichen wird.
        Und diese bekommt manchmal auch noch einen 2ten Treiber zertifiziert, den man sich dann draufhauen kann, eben weil mit dem zuerst zertifizierten auch noch nachträglich Probleme aufgetreten sind.
        Also wie gesagt, eigentlich ist man ja eher entweder der Allesinstallierernerd, oder aber der NeverTouchSicherheitsfanatiker.

        Ach ja, by the way: warum ist die News wieder so komisch geschrieben, dass alle erst einmal denken müssen, alle Intelrechner würde nach dem Update abschmieren?
        Ist ja genau die Umkehrnews zu dem Artikel zu "Intel macht die beste Treiberproduktfplege dank Hogwarts wie auch immer Klimbimsspiel", wie man überall lesen kann.
        Und nicht einmal im dickgeschriebenen zusammenfassenden Übersichtstext steht das ersichtlich drin, sondern im Kleingedruckten stehen dann erst die fehlenden Details, die die ganze "Sensations"News dann wieder herunterspielen und relativieren und zum Thema ein Sack Reis in China fällt um und so verblasst.
        Ich vermisse da also wirklich ein wenig Ehrlichkeit (auch den damit verbundenen Herstellern gegenüber).
        Man hätte ja auch gleich schreiben können und sollen, dass die Windows Apps nur bei veralteten Treibern abschmieren können.
        Der Betreff wäre unwesentlich länger gewesen, aber präziser, und wie gesagt vor allem ehrlicher.
        Und gelesen hätte man die News ja trotzdem.
        Aber so ist das wirklich nur Bild Niveau.
        Die liegt gleich beim Dönermann aus und da werden genau solche Texte wieder dick und fett auf der Titelseite zu finden sein, wo man sich dann (künstlich) drüber aufregen oder amüsieren kann.
        Diese Art der Berichterstattung haben andere Seiten aber auch drauf, ist bei Computerbase exakt gleich.
        Lernt man das jetzt so beim Studium?
        Fachrichtung Bildjournalismus?
        Denn das Problem ist ja, weil sich die dicken Überschriften immer fest ins Hirn brennen und manche schon gar nicht mehr alles Kleingedruckte so genau durchlesen oder vielleicht nur die Überschriften überfliegen, es abspeichern, und dann schon woanders hinklicken.
        Aber die dadurch geBILDete Meinung ist und bleibt ja so vorhanden.
        Gestern alle: hey, Intel macht die beste Treiberproduktpflege. nVidia und AMD sind zu faul und wollen nur das dicke Geld.
        Heute aber alle: was? Windows schmiert nach nem Update auf Intel Rechner ab? WTF?!
        Das die News somit oft genug auch falsch verstanden werden, obwohl im Prinzip ja alles im langen Text richtig steht und auch so erklärt wird, sieht man ja auch an diversen Kommentaren, die man dann darunter finden kann.
        Denkt mal bitte drüber nach.
        Danke.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ΔΣΛ
        Das man dies hinzufügen muss ist schon traurig genug

        Wäre es nicht wunderbar wenn einem Windows direkt glasklar sagt was Sache ist, als auf irgendwas zu verweisen womit gefühlt 99,999% der Leute gar nichts anfangen können, wie zum Beispiel "Dein Grafiktreiber ist zu alt und macht Probleme, aktualisieren ihn, danke.", dass wäre ein geiles Nutzerfreundliches Feature für Win11 für das ich sogar umziehen würde.
        Noch viel geiler wäre eine Funktion, die ich jetzt mal improvisierter Weise "Auto Update" nenne:
        Ein Betriebssystem installiert einfach selbständig Grafikkarten-Treiber-Updates, weil über 90 Prozent der Anwender so etwas sowieso nie von alleine machen würden. Und bei den anderen 10 Prozent könnte eine solche Funktion vor Betriebssystem-Updates den aktuellen Treiberstand prüfen und dann einfach keine Patches einspielen, für welche die nötigen Systemvorraussetzungen gar nicht erfüllt sind. Ich weiß, klingt wild, ist aber auch nur so eine Idee von mir.

        Offensichtlich eine, die für Microsoft nicht umsetzbar ist. Denn wenn sie "Auto Updates" in Windows implementiert, hätten, aber trotzdem uralte Treiber beibehalten oder gar über neuere drüber installiert werden, dann wäre ja doch wieder Windows Schuld. Und man könnte nicht mit dem Finger auf Intel zeigen, die schon lange neuere Treiber anbieten. Diese aber, im Gegensatz zu Microsoft, nicht installieren könn(t)en, weil sie dem User die Kontrolle überlassen, anstatt nach Lust und Laune (und ohne Rücksicht auf Kompatibilitäten) Änderungen an dessen System vorzunehmen.
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Der hat ja auch keine iGPU :slap:
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Ich nutze zwar einen Intel i7 990x und da habe ich bisher keine Abstürze nach dem Update gehabt.
        Alles läuft wie geschmiert...
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk