"Nicht unterstützte CPU": Jetzt ist wohl Intel an den Bluescreens Schuld
Vor zwei Wochen trat nach einem Windows-Update ein BSOD-Fehler mit der Meldung "Nicht unterstützter Prozessor" bei Nutzern von Mainboards aus Intels 600er- und 700er-Serien auf. Anfangs verortete man das Problem aufseiten Microsofts oder MSI, doch nun soll sich herausgestellt haben, das Intels Microcode Schuld an der Misere ist.
Nicht Microsoft und auch nicht MSI oder andere Mainboard-Hersteller haben den BSOD-Fehler verursacht, der bei Nutzern von Intel-CPUs der 13. Generation aufgetreten war und Bluescreens mit der Fehlermeldung "nicht unterstützter Prozessor" hinterließ. Wie sich nun herausstellt, soll die Schuld aufseiten Intels sein beziehungsweise auf dessen Microcode. Konfrontiert wurden nach dem Aufspielen vom Windows-11-Update KB5029351 Nutzer von Intels 600er- und 700er-Mainboards. Dabei trat der Fehler häufig bei MSI-Mainboards auf, weshalb der Hersteller selbst eine Problemumgehung bereitstellte.
Intel sieht das Problem bei seinem Microcode
Doch später waren auch Mainboards von Asus und Gigabyte betroffen, weshalb nur noch Intel infrage gekommen war, der das Problem bei seinem neuesten Microcode für Prozessoren der 13. Core-Generation verortete. So sind CPUs mit den IDs 0xB0671, 0xBO6A2 oder 0xBO6A3 betroffen. Dabei handelt es sich um das Raptor-Lake-Desktopflaggschiff mit 8 P- und 16 E-Kernen sowie diverse Mobil-CPUs. Nicht vom BSOD-Fehler betroffen sind Prozessoren mit den IDs 0xBO6F2 und 0xBO6F5. Darunter werden alle Desktop-Prozessoren mit den Kernkonfigurationen 8P + 8E und 6P + 0E geführt.
Zum Hintergrund: Windows 11: BSOD-Fehler nach KB5029351 - "nicht unterstützter Prozessor"
In einer Mitteilung soll Intel erklärt haben, dass die neusten Microcode-Versionen 0x119 und 0x4119 für Raptor-Lake-CPUs, die im Juni dieses Jahres veröffentlicht worden sind, keine übereinstimmenden Werte beim GDS_NO Flag zwischen den P- und E-Kernen aufweisen. Und genau bei den betroffenen Prozessoren mit den Microcode-Versionen 0x119 und 0x4119 kann es laut Intel nach den neuesten Windows-Updates zum BSOD-Fehler kommen, ergo Bluescreens. Folgende Updates sind gemeint:
- Microsoft Windows 11 22H2: KB5029351
- Microsoft Windows 11 21H2: KB5029332
- Microsoft Windows 10 22H2: KB5029331
Wie Wccftech berichtet, bereitet Intel derweil frischen Microcode vor, um das BSOD-Problem vollständig zu beheben. Dieser Code soll dann die Versionsnummern 0x11D und 0x411D tragen und für die betroffenen CPUs der 13. Core-Generation veröffentlicht werden. Wenn Sie das neueste Windows-Update von Microsoft verwenden möchten, macht Intel deutlich, dass Sie Ihren PC auf die neueste Microcode-Version aktualisieren müssen. Mainboard-Hersteller sollen in Kürze auch BIOS-Updates mit dem neuesten CPU-Microcode einführen.
Quelle: via Wccftech

Intel ist an den Bluescreens schuld.
Seit dem ich AMD nutze, habe ich schließlich noch nie einen Redscreen gesehen.
hahaha ^^ ;-P
Ich hab mal die markiert, die betroffen sind. Desktop ist davon nur "S", und 8p+16e haben nur die 13900er in allen Varianten. HX, H, P, PX und U sind Mobile-Geschichten, und da kann von meinem Refresh bis hin zum Vollausbau ja leider alles dabei sein.
Eigentlich ist die Liste ja unnötig.
Denn jeder User hier, der natürlich auch deine tollen Tests in der Print liest, sollte ja bereits einen X3D besitzen.
Korrekt, oder?
Für alle, die jetzt peinlich gerührt den Kopf senken: Abo!
Wenn MS es jetzt noch hinbekommt, das Update zu sperren für diese Systeme dann Intels neuen Microcode da auszuspielen und dann die Updates wieder freizugeben (das wäre die top-Lösung) wäre ich beeindruckt... seit langem erstmals wieder.
Wir müssen da wie immer Hand anlegen, die Großen schieben sich wie immer die Schuld gegenseitig in die Schuhe. ^^
Edit: Im Prinzip ist der gesamte Check schon sehr kundenunfreundlich. Der Kunde ist auf Microsoft angewiesen, dass sie CPUs auf eine Whitelist setzen, damit Windows überhaupt darauf laufen darf, unabhängig davon ob es geht.