Windows 10/11: Intel-Update soll zufällige BSODS beheben
Nach Microsoft will nun auch Intel eine Lösung für die zufälligen Blue-Screen-of-Death-Errors unter Windows 10 und Windows 11 gefunden haben. Die neuen Wireless-Treiber von Intel sollen sich den gefürchteten Abstürzen annehmen.
In der letzten Zeit hatten einige Nutzern von Windows 10 und Windows 11 wieder mit dem gefürchteten Blue Screen of Death zu kämpfen. Dieser unliebsame Fehlerbildschirm ist die letzte Möglichkeit des Systems, sich selbst vor Schäden zu bewahren. Allerdings startet der eigene PC damit auch von selbst wieder neu, was bei der Arbeit oder mitten beim Zocken recht störend sein kann. Nachdem sich Microsoft den zufälligen BSODS annehmen wollte, soll nun auch Intel eine Lösung für das Problem gefunden haben.
Neue Intel-Treiber sollen Problem beheben
Wer Wireless-Hardware von Intel verwendet und mit den berüchtigten Blue-Screen-of-Death-Errors zu kämpfen hat, sollte sich die neuesten Intel-Treiber von Dezember 2022 ansehen. Das Update kann auf der offiziellen Intel-Webseite heruntergeladen werden und soll eine Reihe kritischer Fehlerbehebungen enthalten. Welcher Treiber auf dem eigenen System installiert ist, kann über den Gerätemanager oder über die Eingabeaufforderung überprüft werden.
Neben den BSODS soll das neueste Update von Intel auch weitere kritische Fehler behoben haben. So kümmert sich der Intel WiFi-Treiber 22.190.0 etwa um ein Problem, bei dem Nutzer bei der Verwendung eines kabellosen Displays und der Anzeige des Bildschirms von Videostörungen berichten. Dieses Problem scheint nur bei Windows 11 vorzukommen. Ein weiteres Problem unter Windows 10 und Windows 11 wurde behoben, das zu einer Verschlechterung der Downlink-Durchsatzleistung führte. Allerdings wurde dieser Fehler nur bei 160-Megahertz-Kanälen beobachtet.
Der Fix für die Blue-Screen-of-Death-Fehler ist offenbar in dem Bluetooth-Treiber 22.190.0 enthalten. Laut Intel seien Bluetooth- und WLAN-Verbindungen für die BSODS verantwortlich, wenn diese gleichzeitig aktiv sind. Darüber hinaus enthält der Bluetooth-Treiber noch weitere funktionale Updates, also Fehlerbehebungen und Verbesserungen der Leistung.
Quelle: Windows Latest

(Quelle)
Natürlich gibt es Probleme, Intel würde ja sonst kein Update dafür anbieten. Aber nur, weil es diese Probleme gibt, heißt das doch nicht automatisch, dass jeder dieses Problem hat.