Windows 11: Insider erhalten Update gegen App-Abstürze
Microsofts jüngster Patchday verlief einmal mehr nicht ganz fehlerfrei und Teilnehmer am Insider-Programm von Windows 11 erhalten nun erste Abhilfe.
Microsoft hat kürzlich Berichte über zwei kritische Fehler in Windows 11 bestätigt, die sich mit dem jüngsten Patchday am 9. November eingeschlichen haben, und zwar ein Bluescreen in Verbindung mit Intel Smart Sound Technology (Intel SST-Treiber) sowie App-Abstürze in Verbindung mit dem Microsoft Installer (MSI). Betroffen sein sollen einige Installationen von Windows 11 sowie auch die neuesten Versionen von Windows 10.
Hinsichtlich der App-Abstürze soll ein Fehler in den jüngsten Updates zu Problemen mit dem Microsoft Installer (MSI) führen, wovon unter anderem Sicherheitslösungen von Kaspersky betroffen sind, aber auch einige andere Apps lassen sich möglicherweise nicht mehr öffnen. Die Apps stürzen dabei offenbar nur dann ab, wenn ein Update auf die betroffene App angewendet wird oder versucht wird, sie über die Windows-Einstellungen oder die Problembehandlung zu reparieren, berichtet windowslatest.com.
Während Microsoft betroffenen Nutzern bisher empfiehlt, ihre Apps neu zu installieren, wenn die Apps ohne Fehlermeldung abstürzen, gibt es für die Teilnehmer am Insider-Testprogramm mittlerweile einen neuen Fix, der als Teil von Windows 11 Build 22000.348 (KB5007262) an Tester im Beta- und Release Preview-Channel verteilt wird. Die Fehlerbehebung ist derzeit nur für Tester verfügbar, sollte aber auch im Rahmen der nächsten optionalen Updates im Produktionskanal veröffentlicht werden.
Weitere Fehlerbehebungen mit optionalen Updates
Dabei werden laut dem Bericht neue optionale Updates für Windows 11 in einigen Tagen erwartet. So hat Microsoft beispielsweise auch ein Problem behoben, das PowerShell 7.1 und höher betrifft. Nach offiziellen Angaben konnte ein Fehler die Funktionalität von Appx PowerShell Cmdlets für einige Nutzer unterbrechen und wird mit dem nächsten Update behoben. Außerdem wird ein Fehler behoben, bei dem einige Nutzer beim Starten ein "schlechtes Bild" sehen.
Microsoft hat zudem ein Problem gepatcht, das die searchindexer.exe zum Absturz bringt oder eine hohe Speichernutzung verursacht. Dieses Problem tritt typischerweise auf Geräten auf, bei denen ein Dismount in der Remote-Desktop-Umgebung stattfindet. Ebenfalls geben soll es eine Korrektur für ein Problem, bei dem Geräte nicht mehr reagieren, wenn sie aus dem Ruhezustand oder dem Hibernation-Modus zurückkehren. Dieses Problem wurde nur bei Geräten mit bestimmten Prozessoren gemeldet, aber Microsoft hat die Liste der betroffenen CPUs noch nicht veröffentlicht.

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