Windows 11: "Hot Patching" könnte künftig bei Updates die Nerven der Nutzer schonen
Microsoft hat zwei Updates ausgerollt, um seine Wartungspipeline für Windows 11 Version 24H2 zu testen. Dabei experimentiert das Unternehmen mit dem "Hot Patching", welches keinen PC-Neustart nach Installation von Updates erfordert.
"Hot Patching" könnte bei Windows 11 bald zur Regel werden. Dabei handelt es sich um eine Form der Installation von Sicherheitsupdates, welche keinen anschließenden Neustart des Systems erfordert. Für einen Teil der Windows-Nutzer ist dies sicherlich ein Ärgernis, wenn sie über ein Pop-up aufgefordert werden, ihren PC für die Installation von Updates neu zu starten, während sie in ihrer Arbeit oder einer Spielsitzung vertieft sind. Mindestens einmal im Monat kann das passieren, da in dieser Häufigkeit Sicherheitsupdates anstehen.
Updates für Windows 11 künftig mit weniger Neustarts?
Microsoft hatte kürzlich im Rahmen des Insider Preview Builds 26058 für Windows-11-Insider verkündet, zwei Updates ausgerollt zu haben, um die Wartungspipeline zu testen. Dabei könne es Insidern mit eingeschalteter Virtualization Based Security (VBS) passieren, dass ihr System nach der Installation der Updates nicht neu starten muss. Dafür hält das Verfahren des "Hot Patching" her, welches Microsoft bereits bei der Xbox und einigen Windows-Server-Editionen umsetzt.
Das Portal Windowscentral will Informationen erhalten haben, denen zufolge Microsoft plant, Hot Patching für die monatlichen Sicherheitsupdates unter Windows 11 zur Anwendung zu bringen. Neustarts müssen gelegentlich dennoch durchgeführt werden, da Hot Patching auf ein Basisupdate zurückgeht, welches alle paar Monate einen Neustart erfordert. Idealerweise soll dann nur noch im Januar, April, Juli und Oktober nach der Installation des Sicherheitsupdates das System neu gestartet werden müssen. Abseits davon könne es jedoch weitere Updates geben, die nicht auf Hot Patching basieren.
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Hot Patching könnte Windowscentral zufolge mit der Veröffentlichung von Windows 11 Version 24H2 eingeführt werden; dann zuerst für die x86-64-Architektur, im Jahr 2025 soll die ARM64-Architektur folgen. Dabei sei noch unklar, ob Hot Patching für alle Benutzer von Windows 11 zur Verfügung gestellt wird oder nur für kommerzielle Editionen, also Geschäftskunden.
Quelle: Microsoft via Windowscentral

Das würde doch auch beim PC gehen.
Das würde doch auch beim PC gehen.