Forrester Research: Vista fällt bei Großkunden durch
Windows Vista kämpft weiterhin Akzeptanzproblemen bei den Unternehmen. In einer aktuellen Umfrage von Forrester Research sagten die meisten der 45 IT-Manager, dass sie eine Umstellung auf Vista erst in Erwägung zögen, wenn das Service Pack 1 veröffentlicht ist.
Ein weiterer Grund soll das bevorstehende Update des Systems Management Server sein. Viele der Befragten nannten dies als zweiten Grund, warum sie eine abwartende Haltung einnehmen. Eine Umfrage vom Mai 2006 vom gleichen Institut befragte 1605 IT-Manager, wann sie denn auf Vista umsteigen wollten. 31 Prozent nannten das erste Jahr, 53 Prozent wollten erst im zweiten Jahr auf Vista umsteigen.
Die Gründe
Erschwerend für ein Fußfassen Vistas kommt hinzu, dass Windows 2000 und XP einfach gut funktionieren. Gerade in Unternehmen dürfte der Spruch "Never touch a running system" einen besonders hohen Stellenwert haben. In vielen Unternehmen gäbe es auch Kompatibilitätsprobleme mit der eingesetzten Software.
Auffällig ist auch, dass bereits 60 Millionen Vista in Unternehmen verkauft wurden. Der Schwerpunkt liegt hier aber in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Volumen-Lizenzen sind in diesen 60 Millionen Einheiten nicht enthalten. Hier schweigt Microsoft über die Menge der Verkäufe.
Die Umstiegspläne
Unter den 45 befragten IT-Managern wird aber der Großteil früher oder später auf Vista umsteigen. Nur wenige erwägen einen Umstieg auf ein Nicht-Windows-System. Der Umstieg dürfte aber im Zeitraum zwischen Mitte 2008 bis Mitte 2010 stattfinden. Zu ersterem Datum soll das Service Pack 1 erscheinen, zu letzterem Datum endet der Support für Windows 2000.