DirectStorage 1.1 ist verfügbar, AMD, Intel und Nvidia sind bereit - fehlen nur die Spiele
Microsoft hat DirectStorage 1.1 veröffentlicht und zum Launch stehen AMD, Intel und Nvidia schon mit passenden Grafiktreibern bereit. Damit fehlen nur noch Spiele, die die neue API-Version nutzen und so kürzere Ladezeiten ermöglichen.
Bis zum Jahresende wollte Microsoft mit DirectStorage 1.1 eine neue Version der in DirectX enthaltenen Datenverarbeitungs-API veröffentlichen. Dieses Versprechen hat das Unternehmen gehalten: Am Montag wurde die neue Software veröffentlicht. Microsoft verspricht sich davon einige Vorteile für Entwickler und Spieler.
(Noch) Bessere Speicherzugriffe
Grundsätzlich soll DirectStorage es ermöglichen, dass die Vorteile von inzwischen verfügbaren, schnellen NVMe-SSDs auch in Spielen genutzt werden. Dazu soll die GPU direkt auf den Speicher zugreifen und Assets laden können. Das soll wiederum die CPU als Flaschenhals eliminieren, die bisher die Daten vorverarbeiten und dann an die GPU senden musste.
Im Kern geht es bei DirectStorage damit um die Einbindung der GPU und mit Version 1.1 möchte Microsoft hier ansetzen und weitere Verbesserungen bieten. Direkt vorab: Für DirectStorage 1.1 sind eine GPU mit Shader Model 6.0 und DirectX 12 notwendig. Außerdem muss auch der Treiber die neue API unterstützen. AMD, Intel und Nvidia haben inzwischen aber bereits reagiert und angekündigt, dass die jeweils aktuellen Treiber DirectStorage 1.1 bereits unterstützen.
Prinzipiell können damit die von Microsoft angekündigten Neuerungen bereits genutzt werden. Genannt werden hier insbesondere allgemeine Leistungsverbesserungen und ein Dekompressions-Support für Grafikeinheiten. Diese sollen Daten damit nicht nur einlesen, sondern komprimierte Daten auch selbstständig entpacken können. Dafür wird mit Version 1.1 außerdem zusätzlich der Kompressionsalgorithmus GDeflate unterstützt.
Wie stark sich diese Änderungen in Spielen auswirken werden, ist bislang noch unklar. Intel hat aber bereits einen Intel Core i9-12900K gegen eine Arc A770 mit DirectStorage 1.1 antreten lassen. Obwohl es sich bei der GPU um kein High-End-Modell handelt, arbeitete diese dabei mit flotten 21,67 GB/s. Zum Vergleich: Der Prozessor erreichte laut Intel nur 7,88 GB/s.
Auch interessant: SSD-Turbo DirectStorage: Was bringt Version 1.1?
Für Spieler könnte DirectStorage 1.1 damit künftig interessant werden, da so offenbar wesentlich kürzere Ladezeiten und ein schnelleres Streaming möglich wären. Problematisch ist bislang aber der Support durch Spiele: Spieleentwickler können die Technik jetzt erst nutzen, sodass die neue API bisher noch von keinem Titel unterstützt wird. Spieler müssen sich deshalb noch gedulden, bis sie erste Vorteile durch die neue API-Version spüren können.
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Rechtsklick auf die SSD - Treiber deinstallieren - nach einem Neustart sollte automatisch der MS Treiber geladen werden wenn ich mich richtig erinnere. Ist schon was her.
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Edit: Mit dem Samsung NVME Treiber lief es bei mir nicht, der war zu alt. Hab geswitched auf den Windows Treiber und damit geht es.
Aber wie schon gesagt, es gab durchaus auch Ausnahmen. Viel wichtiger als die Ladezeit/Startzeit des Spiels war aber die teils extreme Reduzierung von Nachladeruckeln oder aufploppenden Texturen, Objekten etc...
Mal ganz davon abgesehen, dass SATA-II oder III bei HDD's kaum einen Unterschied gemacht hat.
Dass haben dann erst die SSD's wirklich genutzt.
Und ich glaube da fingen dann die SSD's auch erst an langsam an Kapazität zuzulegen
und etwas im Preis zu sinken. Ansonsten waren ja selbst SATA SSD's nicht gerade günstig, insbesondere
mit SLC Speicher.
Hab sogar noch ne OCZ Revo PCIe 256GB rumligen. Kaum 500mb Transferleitung trotz Onboard-RAID,
kein Trim, aber damals gute 600€ teuer...
Zu dem Zeitpunkt waren die Leistungswerte von SSD's meilenweit von dem entfernt was Heute
möglich ist. Ganz zu schweigen von den Kapazitäten und Preis/GiB.
Das hat sich erst mit der Einführung von NVMe Geändert.