Windows 11: Der alte Task-Manager ist da, aber er wird versteckt

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Windows 11: Der alte Task-Manager ist da, aber er wird versteckt
Quelle: PCGH

Wer sich mit der Optik des neuen Task-Managers unter Windows 11 nicht anfreunden kann, hat per Workaround auch weiterhin Zugriff auf die klassische Version.

Microsoft hat den Task-Manager in Windows 11 unter anderem mit dem 22H2-Update optisch verändert und auch im vergangenen Jahr Neuerungen mit Moments 3 eingeführt, weswegen man eigentlich davon ausgehen könnte, dass die ursprüngliche Fassung gar nicht mehr in der aktuellen Betriebssystemversion vorhanden ist. Doch laut einem Bericht von Windowslatest ist der "alte" Task-Manager immer noch ein Teil von Windows 11, kann allerdings nur noch per Umweg geöffnet werden.

Statt der bekannten Tastenkombination Strg + Umschalt + Esc, die standardmäßig den neuen Task-Manager öffnet, findet sich die alte Version im Verzeichnis "C:\Windows\SysWOW64\Taskmgr.exe" und lässt die sich so beispielsweise über die Adressleiste des Windows Explorers aufrufen. Wahlweise lässt sich von hier aus natürlich auch eine Verknüpfung auf dem Desktop oder in der Taskleiste erstellen, wenn man den alten Task-Manager regelmäßig etwas komfortabler aufrufen möchte.

Task-Manager: alt versus neu

Zu beachten ist allerdings, dass sich der alte und der neue Task-Manager nicht gleichzeitig verwenden lassen: Es ist nämlich nicht möglich, den alten Task-Manager zu starten, wenn der neue bereits läuft - und umgekehrt. Folglich muss einer der beiden erst geschlossen werden, bevor sich der andere öffnen lässt.

Die größten Unterschiede zwischen den beiden Task-Manager-Versionen fallen indes wohl mit den alten Registerkarten im Vergleich zum neuen "Hamburger-Menü" mit Icons ins Auge. Ebenso bietet der neuere Task-Manager Unterstützung von Themes, so etwa auch den Dunkelmodus. Zudem gibt es eine überarbeitete Einstellungsseite und den Effizienzmodus, der beim Sparen von Rechenleistung und Strom helfen soll.

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MyticDragonblast Software-Overclocker(in)
        Zitat von LDNV
        Sehe ich auch so.
        Bin inzwischen mehr als zufrieden mit Windows 11.
        Aber wie man in anderen Threads schon gelesen hat: selbst hier wissen manche (Betonung liegt auf manche) die über Windows 11 meckern , zum Beispiel, solche Kleinigkeiten nicht wie das man die Taskleisten Icons gewohnt nach Links schieben kann. Wie soll man da eine objektive Beurteilung eine Betriebssystems erwarten können? Ernstgemeinte frage.

        Mir drängt sich da zunehmend das Gefühl auf das bei manchen schon ein pure Abwehrhaltung ist, sobald was anders als gewohnt ist und man sich folglich mit auseinandersetzen müsste.
        Ist sicher bei 90% der Leute so, wie auch schon bei NT(GUI vom userspace in kernelspace verlegt), Me(neues Treibermodell, kein Restart-to-Dos), XP(Telemetrie, gar kein DOS), Vista(neues Treibermodell, UAC), Win8(kein klassisches Startmenü), Win10(nur kumulative Updates, Bloatware), 11(Designänderungen als Selbstzweck).

        Was mir allerdings auffällt, dass sich die Gründe für das Meckern vieler Leute von technisch bedingten Problemen wie Treiberinkompatibilitäten oder neuer Rechteverwaltung und Ideen, die in der Absicht entstehen, auf neue Nutzungsarten der Geräte einzugehen und wirklich etwas besser zu machen(Superbar mit Win 7 für Touchoberflächen Metro-UI für Tablets und Touchoberflächen und 2-gleisiges Einstellungsinterface aus gleichem Grund) entfernen.
        Seit Windows 10 bezieht sich das Gemeckere der Nutzer hautsächlich auf die Telemetrie, Nudging hin zu Accounts, Bloatware und Designänderungen, die ohne Grund durchgeführt werden wie der halbgaren Einstellungsapp neben dem Wrack was noch von der alten Systemsteuerung übrig ist oder halt der Taskleiste ohne "magic-corner". Manches davon lässt sich problemlos wiederherstellen, das ist wahr. Aber die Taskleiste ist ein gutes Beispiel, dass nur die magic-corner für den Startbutton noch zu retten ist, die anderen fehlenden Funktionen sind komplett weggefallen, auch wenn die kaum jemand nutzte: Ich vermisse da z.B. das Window-Tiling im Kontextmenü("Fenster nebeneiander" etc.), andere vermissen die Möglichkeit die Taskleiste an andere Bildschirmränder zu verschieben. Manchmal rudert M$ auch ein Stück zurück, wie beim miesen Fensterkontrast(Vordergrund/Hintergrund) und Strukturierung/Rahmen innerhalb von Programmen(z.B. Outlook 2016 ff.). Manchmal wird potentielle Unübersichtlichkeit auch forciert(Windowsapps mit Transparenz im Programmfester wie beim Taschenrechner). Designänderungen als Selbstzweck sind nie sinnvoll, es sei denn der Kunde verlangt danach(klassisches Beispiel sind Autos mit buntem Lack).
      • Von MyticDragonblast Software-Overclocker(in)
        Zitat von LDNV
        Sehe ich auch so.
        Bin inzwischen mehr als zufrieden mit Windows 11.
        Aber wie man in anderen Threads schon gelesen hat: selbst hier wissen manche (Betonung liegt auf manche) die über Windows 11 meckern , zum Beispiel, solche Kleinigkeiten nicht wie das man die Taskleisten Icons gewohnt nach Links schieben kann. Wie soll man da eine objektive Beurteilung eine Betriebssystems erwarten können? Ernstgemeinte frage.

        Mir drängt sich da zunehmend das Gefühl auf das bei manchen schon ein pure Abwehrhaltung ist, sobald was anders als gewohnt ist und man sich folglich mit auseinandersetzen müsste.
        Ist sicher bei 90% der Leute so, wie auch schon bei NT(GUI vom userspace in kernelspace verlegt), Me(neues Treibermodell, kein Restart-to-Dos), XP(Telemetrie, gar kein DOS), Vista(neues Treibermodell, UAC), Win8(kein klassisches Startmenü), Win10(nur kumulative Updates, Bloatware), 11(Designänderungen als Selbstzweck).

        Was mir allerdings auffällt, dass sich die Gründe für das Meckern vieler Leute von technisch bedingten Problemen wie Treiberinkompatibilitäten oder neuer Rechteverwaltung und Ideen, die in der Absicht entstehen, auf neue Nutzungsarten der Geräte einzugehen und wirklich etwas besser zu machen(Superbar mit Win 7 für Touchoberflächen Metro-UI für Tablets und Touchoberflächen und 2-gleisiges Einstellungsinterface aus gleichem Grund) entfernen.
        Seit Windows 10 bezieht sich das Gemeckere der Nutzer hautsächlich auf die Telemetrie, Nudging hin zu Accounts, Bloatware und Designänderungen, die ohne Grund durchgeführt werden wie der halbgaren Einstellungsapp neben dem Wrack was noch von der alten Systemsteuerung übrig ist oder halt der Taskleiste ohne "magic-corner". Manches davon lässt sich problemlos wiederherstellen, das ist wahr. Aber die Taskleiste ist ein gutes Beispiel, dass nur die magic-corner für den Startbutton noch zu retten ist, die anderen fehlenden Funktionen sind komplett weggefallen, auch wenn die kaum jemand nutzte: Ich vermisse da z.B. das Window-Tiling im Kontextmenü("Fenster nebeneiander" etc.), andere vermissen die Möglichkeit die Taskleiste an andere Bildschirmränder zu verschieben. Manchmal rudert M$ auch ein Stück zurück, wie beim miesen Fensterkontrast(Vordergrund/Hintergrund) und Strukturierung/Rahmen innerhalb von Programmen(z.B. Outlook 2016 ff.). Manchmal wird potentielle Unübersichtlichkeit auch forciert(Windowsapps mit Transparenz im Programmfester wie beim Taschenrechner). Designänderungen als Selbstzweck sind nie sinnvoll, es sei denn der Kunde verlangt danach(klassisches Beispiel sind Autos mit buntem Lack).
      • Von MyticDragonblast Software-Overclocker(in)
        Wirklich neu ist da doch eigentlich nichts, nur dass der jetzt quasi "ausgeklappt" startet.
        Die Neuerungen, die ich im Taskmanager gesehen habe stammen alle von Windows 8, wo das letzte mal was "unter der Haube" verbessert wurde und zeitgleich die Standardansicht wie man sie von Windows 95/98/Me kannte(nur Vordergrundanwendungen schließen) neben der erweiterten Ansicht mit den neuen Funktionen(vor allem Unterprozesse, Heatmap, Wait-Chain-Analyse, detailierterer Systemmonitor, Autostartverwaltung etc.) eingeführt wurde.
        Da 99% der Nutzer nur ein Programm schließen wollen, das nicht reagiert, fand ich das Revival der "einfachen Ansicht" eigentlich super, die große gabs ja weiterhin.
      • Von LDNV BIOS-Overclocker(in)
        Sehe ich auch so.
        Bin inzwischen mehr als zufrieden mit Windows 11.
        Aber wie man in anderen Threads schon gelesen hat: selbst hier wissen manche (Betonung liegt auf manche) die über Windows 11 meckern , zum Beispiel, solche Kleinigkeiten nicht wie das man die Taskleisten Icons gewohnt nach Links schieben kann. Wie soll man da eine objektive Beurteilung eine Betriebssystems erwarten können? Ernstgemeinte frage.

        Mir drängt sich da zunehmend das Gefühl auf das bei manchen schon ein pure Abwehrhaltung ist, sobald was anders als gewohnt ist und man sich folglich mit auseinandersetzen müsste.
      • Von Cernan68 Freizeitschrauber(in)
        Ich weiß nicht, wozu ich das alte Ding noch brauchen sollte...kann weg. Der neue ist einfach Übersichtlicher.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von bynemesis
        2015: Was ist an Windows 10 besser?
        2009: Was ist an Windows 7 besser?
        2006: Was ist an Vista Besser?
        2001: Was ist an WinXP besser?
        2000: Was ist an Windows 2000 besser?

        (Win8 wurde ausgelassen, weil kein "Startmenü".)
        Win11 sieht übrigens mehr nach nen Desktop OS aus als Win10 (aka Kachelmist aus Win8).
        2000: 2000 ist stabiler als 9X
        2001: XP ist multimedia- und vor allem spielefreundlicher als 2000
        2006: Vista bietet eine bessere Unterstützung für heterogenes Scheduling (SMT + Multicore), eine wesentlich bessere Nutzung großen Speichers und vor allem gibt es eine gute 64-Bit-Treiberunterstützung
        2009: 7 bietet eine besser konfigurierbare, allgemein beliebtere GUI als Vista und gilt als etwas hardware-schonender (gilt gegenüber Vista SP1 nicht wirklich, aber dieses Wissen hat sich so langsam rumgesprochen, dass 7 da war, bevor Leute deswegen auf Vista gewechselt wären.)
        2015: Windows 10 ist ... äh ... bietet ... äh ... eine nie-mehr-Updates-verpassen-Funktion?
        2024: Windows 11 ist ... äh ... bietet ... äh ... eine enge Integration des Microsoft Store?

        (Ergänzen kann man noch diverse Direct-X-Ausbaustufen, die älteren Windows-Versionen vorenthalten wurden.)
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