Desktop-Programme in der Cloud: Windows Virtual Desktop steht zum Download bereit
Nach ungefähr einem Jahr in der Beta ist ab sofort der Windows Virtual Desktop von Microsoft verfügbar. Somit können Nutzer von Desktop-Programmen unter Windows 10 über die Cloud auf verschiedene Endgeräte streamen. Hierbei kann wahlweise der Desktop von Windows 7 oder Windows 10 von den Azure-Servern geladen werden.
Um Software nicht lokal installieren zu müssen, steht einigen Windows-Nutzern ab sofort der kostenfreie Dienst Windows Virtual Desktop zur Verfügung. Bislang war die Dienstleistung nur als Beta verfügbar. User können dabei sowohl Windows 7, als auch Windows 10 in einer virtuellen Umgebung laufen lassen. So wird es möglich, Software, welche ausschließlich auf Windows 7 lauffähig ist, auch nach dem eigentlichen Supportende im Januar 2020 auf PCs zu nutzen. Der Dienst Windows Virtual Desktop steht nur für Unternehmenskunden zur Verfügung.
Azure als technische Lösung
Um virtuelle Arbeitsplätze mit Windows 7 beziehungsweise Windows 10 bereitstellen zu können, setzt Microsoft auf die hauseigenen Azure-Server. Unternehmenskunden können mit Windows Virtual Desktop also einzelne virtuelle PCs betreiben. Es ist egal, auf welchem Endgerät der Zugriff auf den virtuellen Computer erfolgt. Nutzer können auf ihre virtuelle Maschine via Smartphone, Tablet oder PC zugreifen. Administratoren sollen - laut Hersteller - den Vorteil haben, die virtuellen Arbeitsplätze einheitlich über eine Plattform unter Azure verwalten zu können.
Nutzungsvoraussetzungen
Der Testzeitraum ist für Unternehmenskunden kostenfrei. Nach Ablauf eines Jahres wird dann eine Jahresgebühr für die Nutzung von Windows Virtual Desktop fällig, wenn man nicht bereits eine gültige Lizenz von Windows 10 Enterprise besitzt. Die Bepreisung findet individuell je nach Größe und Anforderungen der Firmenkunden statt. Wer bereits über eine gültige und jährlich kostenpflichtig zu verlängernde Lizenz für Windows 10 Enterprise E3, E5, A3 oder A5 verfügt, kann die Dienstleistung ohne Zusatzkosten nutzen. Ebenfalls können Nutzer von Microsoft 365 E3, E5, Business, F1, A3 beziehungsweise A5 virtuelle Desktops ohne Extrakosten benutzen. Auch Server-Nutzer können auf Windows Virtual Desktop zugreifen, benötigen aber eine gültige Microsoft-Remotedesktopdienste-CAL. Aktuell ist nicht bekannt, ob Windows Virtual Desktop auch für Konsumenten erhältlich sein wird.
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Fakten zum Windows Virtual Desktop:
- Für Unternehmenskunden steht ab sofort der Dienst Windows Virtual Desktop zur Verfügung. Hiermit lassen sich in einer virtuellen Maschine wahlweise Windows 7 oder Windows 10 ausführen.
- Das Betriebssystem und die darauf installierten Programme werden in der Cloud auf den Azure-Servern berechnet und dann an das jeweilige Endgerät via Internetverbindung geschickt.
- Voraussetzung zur Nutzung von Windows Virtual Desktop ist eine gültige Lizenz von Windows 10 Enterprise E3, E5, A3 oder A5.
Quelle: Microsoft

bin momentan auf der Suche nach einer Cloud Desktop Lösung mit HighPerformace und Verschlüsselung. Hat jemand eine Erfahrung mit dem Produkt https://cyberleaks.de/clo...
Habe leider keine Angabe von Preisen gefunden.
Danke im Voraus.
VG
Alex
5 GB an Datentraffic außerhalb des Firmeneigenen Netzwerkes sind kostenfrei. Wer mehr Daten pro Nutzerkonto im Monat verbraucht, muss zahlen.
Je nachdem, wie viel Traffic man generiert, richtet sich dann der Preis pro Monat. Schließlich müssen Unternehmenskunden für den "Windows Virtual Desktop" eine Monatsgebühr an Microsoft bezahlen, wenn man eine bestimmte Menge an Traffic überschreitet. Hierzu offeriert Microsoft einen Preisrechner, damit man bereits vor Vertragsabschluss sehen kann, wie teuer es wird. Siehe: Preisrechner | Microsoft Azure,
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Prinzipiell jedoch ist "Windows Virtual Desktop" erstmal ohne Extrakosten nutzbar, wenn man denn ein Firmenkunde mit einer gültigen Jahreslizenz von Windows 10 Enterprise bzw. Microsoft 365 ist. Für Microsoft sind solche Großkunden, auch wenn es eventuell "nur" mittelständische Betriebe sind, wichtig, da man durch die geschlossenen Verträge mit bestimmten Laufzeiten planmäßigen Geldfluss hat. Sprich: Microsoft kann gut mit den Einnahmen kalkulieren und das eingenomme Geld dann für die Entwicklung verschiedener Produkte nutzen. Übrigens ist es so, dass ein "Windows Virtual Desktop" in einem Azure-Rechenzentrum berechnet wird, welches lokal möglichst nahe am Einsatzort liegt. Wenn man also in Deutschland ein Unternehmenskunde ist und einen virtuellen Arbeitsplatz mit "Windows Virtual Desktop" betreibt, dann wird dieser virtuelle PC in einem Azure-Rechenzentrum in Europa berechnet. Nur wenn man als Firmenkunde aktiv seine Zustimmung gegeben hat, dann können ausgewählte Daten auch in den Rechenzentren in den USA berechnet werden. Die Entscheidung liegt aber beim Kunden. So möchte sich Microsoft von z.B. Google abheben. Bei Google liegt das Geschäftsmodell darin, die erhaltenen Daten an Werbekunden zu verkaufen.