Windows 11 ... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu
Die Redakteure der PC Games Hardware kommentieren aktuelle Ereignisse oder Entwicklungen aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele, Technik oder Unterhaltung. Lesen Sie die wirklich persönlichen Meinungen der PCGH-Redakteure, heute zum Thema "Windows 11 ..."
Das Format "Redaktion intern" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam oder einer Heft-Kolumne. Jeder PCGH -Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein der Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion Intern erscheint regelmäßig am Wochenende. Das Thema diesmal:
Windows 11 ...
Bildergalerie
Hintergrund zu Windows 11
Die Gerüchteküche fährt erneut die Platten hoch - diesmal nicht wegen neuer Hard-, sondern Software. Windows 11 bahnt sich an und ist sogar schon als vorab ins Internet gelangte Version zu bestaunen. Im Grunde wurde es Zeit, denn seit dem Jahr 2015 gibt es das Betriebssystem Windows 10, welches via "Windows as a Service" jedes Jahr zwei sogenannte Feature-Updates bekommt. Jüngst wurde von Microsoft das Windows 10 Mai 2021 Update ausgerollt, welches auch als Windows 10 Version 21H1 bekannt ist. Für den Herbst wird dann die Windows 10 Version 21H2 erwartet mit der neu gestalteten Benutzeroberfläche Sun Valley. Sicher ist, dass Microsoft am 24. Juni ab 17 Uhr deutscher Zeit "eines der wichtigsten Windows-Updates des letzten Jahrzehnts" zeigen wird. Laut dem Leaker Evan Blass könnte es sich dabei um Windows 11 handeln, obwohl einst von Microsoft zu lesen war, dass Windows 10 die letzte Versionsummer sein würde.
Was die PCGH-Redakteure im Einzelnen zu Windows 11 meinen beziehungsweise welche Erwartungen an ein neues Microsoft-Betriebssystem geknüpft werden, lesen Sie in der Bildergalerie.

Die einzig wichtige Info bisher für mich war, dass der Scheduler wesentlich besser mit Hybrid-CPUs wie Alder Lake umgehend kann und dann für dessen Anwender Windows 11 wohl unverlässlich wird. Wenns ähnlich gratis bleibt/wird, ach mein Gott
Wie ich mich kenne, werde ich zu Release aber noch recht lange beim stabilen Windows 10 bleiben. Beim nächsten Aufsetzen, falls das mal nötig werden sollte, könnte ich mir einen Wechsel aber vorstellen. Man will ja offen für neues sein.
Sprich, es fehlt das komplette Neudesign der UI. Und natürlich auch aller Systemprogramme.
Wer mal unter Mac-OS oder Linux eine SSd partitioniert hat, sieht da schöne Schieberegler und eine runde GUI. Unter Windows 10 sehe ich das gleiche Programm wie seit Windows 95.
Bei MS traut sich halt keiner zu einem Neustart. Es wird immer nur um den alten Müll, was neues gebaut.
Aber: Für Windows 10 wäre die CPU schon (zu) knapp, bei mir läuft darauf ein maximal abgespecktes Windows 7 Starter 32-Bit. Von daher ist der Windows-11-Support für solche Geräte reichlich egal. Da schmerzt, dass Microsoft die Updates für alte Windows-Versionen eingestellt hat. Fehlende 32-Bit-Versionen neuer Windows-Ausgaben sind eher für schmal bestückte Tablets ein Thema. Deren CPUs könnten zwar 64 Bit, aber die darauf genutzten Anwendungen sind alle mit 32 Bit zufrieden, der interne Massenspeicher ist knapp und selbst dieses Jahr haben noch 9 von 47, also rund 20 Prozent, der laut Preisvergleich neu erschienen Intel-bestückten Tablets 4 GiB RAM oder weniger. Für diese Geräte ist ein 64-Bit-Windows nur unnötiger Ballast, der keinerlei Vorteile bringt. Umgekehrt ist für Mircrosoft die Kompilierung eines zweiten Kernels praktisch kein Aufwand. Man müsste nur mal das Vertriebskonzept anpassen und immer "universal"-Versionen anbieten, die bei der Installation automatisch das optimale vorschlagen, dann würden die ganzen High-End-Nutzer gar nicht mitbekommen und sich auch nicht darüber aufregen, dass es weiterhin einen 32-Bit-Markt gibt.
Unter MAC-OS ist es schon immer üblich gewesen, mehrere Versionen ein und des selben Programms in einem binäry zu haben. Und unter Linux wird jetzt die univeral binäry kommen, die eine generic und eine optimierte Version des gleichen Programms in einem binäry haben.
Der Linux Ansatz gefällt mir sehr gut, man hat also z.B. die glibc einmal installiert und es wird der Code ausgeführt, der am Besten zu CPU passt. Dadurch laufen neue Programme immer noch auf alten x86-64 Rechnern und auch auf den neusten und unterstützen dort eben alle CPU Features.
Tja und MS? Nix!
Die schaffen es noch nicht mal arm und x86 Code in ein binäry zu packen.
Wie ich mich kenne, werde ich zu Release aber noch recht lange beim stabilen Windows 10 bleiben. Beim nächsten Aufsetzen, falls das mal nötig werden sollte, könnte ich mir einen Wechsel aber vorstellen. Man will ja offen für neues sein.