Windows 10 21H1: Vorschauversion beschleunigt Datei-Explorer
In der aktuellen Insider Preview Build 19043.899 von Windows 10 wird ein Bug gefixt, der für eine ungewöhnlich hohe Systemauslastung sorgt, wenn man etwas im Datei-Explorer sucht.
Microsoft hat gegenüber Hardware-Partnern bestätigt, dass sich nichts in Bezug auf Treiber beim kommenden Feature-Update für Windows 10 ändern wird. Es gibt aber trotzdem ein paar neue Funktionen in der kommenden Version 21H1 von Windows 10. In der aktuellen Vorschauversion Build 19043.899 von Windows 10 wird ein Bug gelöst, der bei manchen Nutzern zu einer erhöhten Systemauslastung führt, wenn man den Datei-Explorer nutzt. Die Lösung wird ein Bestandteil von Windows 10 21H1 werden, das noch im ersten Halbjahr 2021 veröffentlicht werden wird.
Warum kann der Datei-Explorer in Windows 10 zu einer hohen Systemauslastung führen?
Microsoft selbst setzt seit der Windows 10 Version 19H2 auf eine neue Suche. Mit der Version 20H1 von Windows 10 kann der "Enhanced-Modus" optional aktiviert werden. Hierbei werden mehr Elemente in die Suche aufgenommen, sodass man sämtliche Ordner und Dateien auf allen Laufwerken indizieren und durchsuchen kann. Die neue Suche ist nicht nur in der Taskleiste aufrufbar, sondern auch über den Datei-Explorer im Suchfeld. Standardmäßig arbeitet die Windows-Suche, welche sich etwa über ein Symbol in der Taskleiste öffnen lässt, nur mit den Bibliotheken zu Dokumenten, Bildern, Musik, Videos und dem Desktop. So soll die Systemauslastung reduziert werden.
Immer wieder führt jedoch der erweiterte Modus der Suche dazu, dass sich explorer.exe aufhängt und der PC verlangsamt wird. Der Performance-Einbruch kann dann auftreten, wenn man im Datei-Explorer etwas sucht und dann in einer Spalte einen Rechtsklick vollführt, etwa um sich weitere Optionen anzeigen zu lassen.
Was bietet Windows 10 Version 21H1?
In der neuen Version ist eine erweiterte Webcam-Unterstützung enthalten. So ist es nun möglich, mehrere Webcams an einem PC anzuschließen und für die Gesichtserkennung mittels Windows Hello zu verwenden. Mit dieser Art der Anmeldung am PC soll die Sicherheit erhöht werden im Vergleich zur Eingabe eines Passwortes. Zudem gibt es noch weitere, kleinere Neuerungen. So wandern mal wieder mehr Einstellungen aus den alten Systemsteuerungen in die neue Einstellungs-App. Im Punkt Geräte wird es bei der Audiogeräteverwaltung nun die Möglichkeit geben, gezielt Ausgabegeräte als Standard für die Wiedergabe festzulegen. Im Menü System kann man im Bereich des Speichers nun eine erweiterte Ansicht zur Laufwerksoptimierung einblenden lassen, um überprüfen zu können, wie der Gesundheitszustand des jeweiligen Speichers ist. So werden in den Eigenschaften zum Speicherlaufwerk fortan die aktuelle Temperatur sowie die erwartete Lebenserwartung des SSD-Laufwerks angezeigt. Zudem ist eine rudimentäre Datenträgerverwaltung in der neuen Einstellungs-App zu finden. Hierbei kann man etwa ein neues Volume erstellen und verschiedene Bereiche zu einem Speicher-Pool zusammenfassen sowie den Speicher formatieren.
Das Windows Subsystem for Linux beherrscht nun weitere Linux-spezifische Befehle. Im Task-Manager wird fortan im Reiter Prozesse eine neue Spalte eingeführt, die die genutzte CPU-Architektur des jeweiligen Windows-Programms verrät. In der Taskleiste wird sich zudem - optional - ein News-Feed anzeigen lassen, welcher Nachrichten des Newsaggregators MSN inklusive Wetter darstellt. Falls man den News-Feed aktiviert hat, sieht man das aktuelle Wetter in der Taskleiste. Wenn man darauf klickt, dann erscheinen News von MSN sowie Bing Maps mit der aktuellen Verkehrslage. Wer möchte, kann seine Interessen anpassen und somit dem Algorithmus von Microsoft mitteilen, an welchen Themen, Quellen etc. man interessiert ist. Vom News-Feed-Bereich gelangt man auch direkt zum Microsoft Privacy Dashboard, sodass man direkt Einstellungen zum Datenschutz vornehmen kann.
Ebenfalls lesenswert: Windows 10 21H1-Update: Microsoft sorgt für schnellere Installation
Sammlung zu Windows 10 Version 21H1:
- In der Vorschauversion Build 19043.899 wird ein Bug gelöst, der bei einigen Windows-Nutzer zu einer hohen Systemlast geführt hat.
- Hintergrund ist die seit Windows 10 Version 19H2 verfügbare neue Suche im Datei-Explorer.
- Nun soll es zu keiner hohen Systemauslastung mehr kommen, wenn man Windows 10 Version 21H1 verwendet.
Quellen: Windowslatest, Microsoft (1), Microsoft (2)

immer der letzte Mist bleiben. Da hilft auch Bugfixing nichts...
Aber ich lasse mich gerne positiv überraschen.
Vielleicht hat "Quick Search" ja wirklich mal ausgedient.
Es wird einfach nur ein Bug von irgendeiner Alphaversion gefixt.
Lediglich die "Explorer"-Fenster sind noch überlappend und müßen händisch nebeneinander geschoben werden.
Die Größe des/der Fenster kann individuell angepaßt werden.
Ich selber nutze das Ding auch nicht, ist mir viel zu umständlich und wenig anpassbar.
Opus Directory V12 ist hier einer der zwar teuren Softwarepakete, hat aber alles was man zur Dateiverwaltung unter Windows braucht.
Und mit "2 Fenstern" ist gemeint, dass man nur 1x den Explorer aufhat und das Layout im Explorer auf 2 oder mehrfach ausgedehnt werden kann, entweder Horizontal oder Vertikal.
Im Vergleich zu vielen anderen Dateimanagern ist der Explorer einfach nur Featureset seitig miserabel ausgestattet und Microsoft tut überhaupt nichts dagegen....
Lediglich die "Explorer"-Fenster sind noch überlappend und müßen händisch nebeneinander geschoben werden.
Die Größe des/der Fenster kann individuell angepaßt werden.
Das soll wohl auch festlegbar sein, aber keine Ahnung wie, da ich die individuelle Anpassung/Anordnung bevorzuge.
Das Ganze klappt auch mit wesentlich mehr "Explorer"-Fenstern, die dann jeweils über und nebeneinander angeordnet werden können.
Aktuell auf 43" UHD passen je nach gut lesbarer Schriftgöße ordentlich 9 Fenster da hinein, aber auch noch mehr.
Daten verschieben gelingt damit im wörtlichen Sinne und Daten vergleichen ist damit auch einfacher und das über z.B. die gesamten Eplorer geöffneten Speicher.