Windows 10: Microsoft plant 'Spielemodus' für bessere Performance
Diverse Anzeichen sprechen dafür, dass Microsoft für ein kommendes Update an einem Spielemodus für Windows 10 arbeitet. Dieser soll, ähnlich wie auf der Xbox One, Ressourcen von laufenden Hintergrundanwendungen gezielt dem gestarteten Spiel zuteilen, um die Performance davon zu verbessern. Es gibt allerdings noch Unklarheiten.
Der Twitter-Nutzer WalkingCat hat in den Systemdateien des geleakten Windows-10-Builds 14997 die Datei 'gamemode.dll' entdeckt. Es spricht also einiges dafür, dass in der bald zu veröffentlichenden Insider-Version ein solche Spielemodus enthalten sein wird. Zwar habe der Modus in der geleakten Version noch nicht funktioniert, jedoch ließ sich den Dateien wohl etwas zur Funktionsweise der Modus entnehmen.
Dem Nutzer zufolge würden Ressourcen von CPU, GPU und Hauptspeicher bei aktiviertem Spielemodus priorisiert dem gerade laufenden Spiel zugeteilt. Hierdurch erhofft man sich dann leicht verbesserte Performance. Ob der Modus nur mit Spielen der Universal Windows Plattform oder auch allen anderen Spielen kompatibel sein wird, ist zwar mangels offizieller Informationen von Microsoft unklar. WalkingCat konnte für eine UWP-Exklusivität jedoch keine Anhaltspunkte finden. Eine funktionierende Version soll WindowsCentral zufolge mit dem kommenden Creator's Update ausgeliefert werden.
Eine ähnliche Mechanik nutzt derzeit wohl bereits die Xbox One, die beim Start eines Spiels alle Ressourcen dem Spiel zuschreibt, damit nicht zu der Limitation der Hardware auch noch eine Limitation des Betriebssystems hinzukommt. Die Bemühungen Microsofts sprechen dafür, dass der Software-Riese Xbox und PC im Gaming-Bereich tatsächlich immer weiter angleichen möchte - grundsätzlich basieren beide Systeme schließlich auch auf demselben OS.
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Idr. sind zusätzlich Sound und Grafiktreiber sowie Systembestandteile wie DirectX und co. doch genauso wichtig zur Ausführung des Spiels. Wenn diese Komponenten nicht mehr ungestört ihre Arbeit verrichten können, weil sie direkt vom Spiel blockiert werden, dann ist das ja genauso kontraproduktiv.
Ich bezweifle daher irgendwie, dass eine Ressourcenoptimierung stattfindet. Alles was man diesbezüglich in sinnvollem Maße tun kann macht Windows doch schon so oder so.
Lassen wir uns überraschen, aber ich würde bei einem Gamemode eher auf eine für Gaming optimierte UI denken, ähnlich des Steam Big Picture Modus. Nur eben im "Xbox" Gewand. Das würde für mich vor allem in Anbetracht von Play Anywhere sinn ergeben.
MS sollte lieber nichts tun, und das Leuten überlassen, die nicht alles kaputt machen, was sie anfassen.
Ein PC kann und tut auch mehr als so ne Konsole, gleichzeitig....
Cool, deaktiviert wahrscheinlich Cortana für das laufende Spiel und das wars)
... ich verstehe nicht was das soll. Ich nutze Windows 10 nun auch auf der Gaming Maschine sowie auf diversen weiteren PCs.
Was mich verstört ?!?!
- Warum 50:50 verteilen von Funktionen aus der Systemsteuerung auf das neue System ? (entweder ganz oder gar nicht)
- diverse Funktionen die MASSIV den normalen Betrieb stören ...
Ich war bestimmt schon 3 -4 mal in der Registry unterwegs um kompletten unfug zu beheben.
Das letzte Beispiel ist der dumme XBOX Dienst der mir bei CS GO aus 330 FPS @ 144hz grade mal 72FPS @ 144hz machte incl. Tearing und scheiß Mausgefühl... und dann gibts nichtmal nen Button das zu unterbinden...
Mich stört nicht das gesamtbild Windows 10 ... für den Anspruchslosen User sicher ein stabiles System ... aber auch als "Windows Gott" geht man erstmal diverse Dinge unnötig lange suchen.
=> Gamingmodus wäre komplett unnötig wenn das OS nur das tun würde was man von einem OS erwartet.