Microsoft stellt PowerToys 0.15 für Windows 10 bereit
Die Neuauflage der Zusatztools PowerToys für Windows 10 steht nun in einer neuen Version 0.15 bereit, die zahlreiche Fehler schließt und Helferlein für den PC-Alltag mit sich bringt. Zudem gibt Microsoft auf Github einen Einblick in den weiteren Fahrplan.
Zu Zeiten von Windows 95 gab es ein Projekt namens PowerToys. Hierbei waren diverse Software inkludiert, wie beispielsweise FlexiCD, die es erlaubte Audio-CDs direkt von der Taskleiste aus abzuspielen. Daneben gab es noch andere Werkzeuge, wie Command Prompt Here, bei dem man im Datei-Explorer mit einem Rechtsklick eine Eingabeaufforderung starten konnte. Seit letztem Jahr sind die PowerToys als offenes Projekt für Windows 10 in einer Neuauflage verfügbar. Wie das Unternehmen mitgeteilt hat, steht nun die Version 0.15 zum kostenfreien Download bei Github zur Verfügung. So lässt sich das Tool auch ohne Administratorenrechte ausführen. Zudem sollen zahlreiche Bugs behoben worden sein und es insgesamt stabiler laufen. Statt Tools für CDs, bietet die Adaption für Windows 10 aber Dinge, wie ein das Tool FancyZones zur individuellen Aufteilung der Bildschirmbereiche und ein Tool für Tastatur-Shortcuts.
PowerToys für Windows 10 mit Rename-Funktion, Bildschirmzonen-Tool und mehr
Unter den Fancy Zones ist ein sogenannter Fenster-Manager zu verstehen. Hierbei ist es möglich verschiedene Layouts von Fenstern anzulegen und jederzeit aufzurufen. Zudem gibt es ein Tool um sich die Tastaturkürzel einblenden zu können. Jüngst ist auch das Tool Power Rename dazu gekommen zu den PowerToys. Es ermöglicht neue Ordner mit Dateien zu erstellen, die ein Label gemeinsam haben, eine Gruppe von Dateien mit einem Label umzubenennen oder den Namen oder einen Teil eines Namens in einer Gruppe von Dateien in einen anderen Namen zu ändern.
Aktuell arbeitet Microsoft am Keyboard Manager, der künftig ein Teil der PowerToys für Windows 10 werden soll. So soll es möglich werden, eigene Tastatur-Kürzel zu erstellen. Zudem arbeitet Microsoft am sogenannten Power Launcher, damit Nutzer schneller nach Programmen und Wortvorschlägen suchen können. So soll dieser Launcher zuletzt verwendete Anwendungen anzeigen können und sich mit Plug-ins erweitern lassen, wie zum Beispiel einem Taschenrechner oder einem Wörterbuch. Die Power Toys sollen - laut Entwickler - auch dazu dienen, den Code in Windows selbst zu migrieren. Es werden ausschließlich öffentlich einsehbare APIs genutzt. Es geht nicht darum, eine Custom-shell für Windows zu programmieren.
Ebenfalls lesenswert: Microsoft-Tools: Nützliche Helferlein PowerToys für Windows 10 verfügbar
Fakten zu den Microsoft PowerToys für Windows 10:
- Die kostenlosen Microsoft PowerToys kommen in der Version 0.15 daher. Neben gefixten Bugs, können Nutzer nun die Zusatztools ohne Administratorrechte ausführen.
- Neben dem Fenster-Manager Fancy Zones, ist auch Power Rename enthalten. Es ermöglicht, besonders schnell bei einer Gruppe von Dateien den Namen zu ändern.
- Für eine künftige Version arbeitet man am Keyboard Manager, um individuelle Tastenkürzel festlegen zu können. Auch ein Power Launcher zum schnellen Suchen und Starten von Programmen befindet sich in Entwicklung.
Quellen: Drwindows, Github (1), Github (2)

Ich erinnere nur an WInFS und weiteren echten Verbesserungen, die MS schon mal auf der ersten Seite im Pflichtenheft hatte.
Mit Windows 8 flog das alles in den Papierkorb und es wurde das Kachelunwesen eingeführt, anstatt gute Grundfunktionen zu belassen.
Jetzt fliegen noch die allerletzten Grundbestadteile aus dem System (Paint, DVD-Unterstützung im Mediaplayer, ...) und es werden mehr Apps zusammengeschustert, die niemand braucht.
Wenn dann, wieder mal, ein altes Feature wieder aufgenommen wird, wie die jahrzehnte alten PowerToys, dann wird ein Faß aufgemacht, wie Weihnachten.
In Vista könnte man jeder Verknüpfung eine Position und Größe des zu öffnenden Explorer-Fensters zuordnen.
Wenn ich jetzt den Explorer schließe, sind das die Basisdaten für jede weitere Instanz des Explorers.
ShellFolderFix könnte da helfen. Musst aber nach dem positionieren des Fensters die ShellFolderFix Datenbank speichern und in den Programmoptionen Autostart beim Login aktivieren. Ist Anfangs zwar etwas Umständlich aber es geht zumindest.
Ist aber dennoch blöd wenn es nicht (mehr) direkt von Windows unterstützt wird und man ein Zusatztool braucht.
In Vista könnte man jeder Verknüpfung eine Position und Größe des zu öffnenden Explorer-Fensters zuordnen.
Wenn ich jetzt den Explorer schließe, sind das die Basisdaten für jede weitere Instanz des Explorers.
Vom völlig verhunzten Startmenü mal ganz abgesehen ... .
ich warte schon seit langem auf die tabs die mal angekündigt wurden aber rausgenommen wurde. stattdessen gibts onlinezwang und sonstiges gedöns.