Windows 10: Neue Einstellungen mit dem Sun-Valley-Update?
Die Systemeinstellungen sind eine der Baustellen von Windows 10, die nach wie vor viel Kritik ernten und wo Microsoft offenbar kein Ende findet. Mit dem Sun-Valley-Update soll sich nun aber einiges ändern.
Die neuen Einstellungen, wie sie sich in Windows 10 präsentieren, sind mittlerweile rund 8 Jahre alt und an der Menüführungen scheiden sich nach wie vor die Geister. Das mit Windows 8 eingeführte Menü sollte die Einstellungen von Windows 7 ablösen, hat dies bis heute aber nicht vollständig getan und gilt zuweilen auch als nicht so gut zu bedienen. Dabei hilft nicht, dass die Einstellungen eine Dauerbaustelle geblieben sind.
Das soll sich aber nun endlich ändern und damit das Versprechen eingelöst werden, eine Benutzererfahrung für die Einstellungen zu bieten. Mit dem Sun Valley Update, das Microsoft schon mal als quasi "neues Windows" beschreibt, kommen einige Änderungen in der Benutzerführung auf Basis der neuen Design-Sprache von Microsoft. Das Fluent Design soll dann einen echten Dark Mode bieten und farbige Icons mitbringen. Um die Bedienung der Einstellungen zu erleichtern, soll es ein neues Navigationsmenü geben, das wichtige und häufig verwendete Einstellungen besser zugänglich macht.
Quelle: Disqus
Windows 10: Neue Einstellungen mit dem Sun-Vally-Update? (2)
Neben einer neuen Benutzerführung soll es auch neue Funktionen geben, etwa virtuelle Arbeitsplätze pro Bildschirm und verbesserte Touch-Optionen inklusive neuem virtuellen Keyboard mit Größeneinstellungen. Zu sehen bekommt man das alles dann im H2-Update von 2021. Es bleibt zu hoffen, dass Microsoft insbesondere die Baustellen endlich in den Griff bekommt, die man teils seit Windows 8 herumschleppt. Bei den Einstellungen ist das vor allem eine einzelne Anlaufstelle, die nach Nutzer-Feedback gestaltet sein sollte. Ein beliebtes Beispiel sind die Audio-Einstellungen, die nicht nur zweigeteilt, sondern teils redundant und in der Modern-App auch nicht wirklich schön zu bedienen sind.
Quelle: Windows Latest, Disqus

[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Eine neue Wandanlage.
Die Bauhausidee steckt da ja auch mit drin: Klassische Moderne mit einfachem Funktionalismus.
Die Designphilosophie die das Team um Rams bei Braun geschaffen hat, beeinflusst noch heute jedes Apple Produkt.
Jonathan Ive hat da keinen Hehl draus gemacht.
Das mag auf dem Nokia laufen, auf dem PC, wo vorher Windows XP ... Vista ... 7 lief, eben nicht.
Seine Grundprinzipen gelten aber immer noch.
Gutes Design ist innovativ.
Gutes Design macht ein Produkt brauchbar.
Gutes Design ist ästhetisch.
Gutes Design macht ein Produkt verständlich.
Gutes Design ist unaufdringlich.
Gutes Design ist ehrlich.
Gutes Design ist langlebig.
Gutes Design ist konsequent bis ins letzte Detail.
Gutes Design ist umweltfreundlich.
Gutes Design ist so wenig Design wie möglich.
Daraufhin sollte man mal die Betriebssyteme abklopfen und noch das HMI (Mensch-Maschine-Schnittstelle) beachten.
Apple konnte das perfekt.
An den Mac 128 hab ich mich hingesetzt, das Handbuch gelesen und konnte ihn innerhalb einer Woche zu 95% fehlerfrei bedienen.
Bei Windows gab es dann schon kein Handbuch mehr, aber es sah ja so aus, wie beim Apfel ... .
Wie viele Elemente sind selbsterklärendes UX und bei wie vielen weißt du nur was du tuen musst, weil du es von früher kennst?
Microsoft (wie so manch anderer) täte sich gut daran, sich die Designphilosophien eines Dieter Rams zu Gemüte zu führen.
Die Systemsteuerung unter Windows 10 ist unübersichtlich und viele Punkte werden erst als Unterpunkte angezeigt wenn man erst in das übergeordnete Menü wechselt und diese Listenansicht die hier in der News auf dem Screenshot zu sehen ist, ist in Sachen Übersichtlichkeit genauso ein Rückschritt gegenüber der einfachen und übersichtlichen Gestaltung des alten Windows 7 Einstellungsmenüs.
Ich weiß nicht, warum man alles "Overengineeren" muss, das ist eine so populäre Entwicklung derzeit bei vielen Entwicklern die völlig vorbei am Kunden geht.
Wenn es um die Zugänglichkeit komplexer Funktionen und Einstellungen geht, hat Microsoft sich hier
selbst ein Ei gelegt...
Anstatt die Komplexität des Ganzen zu vereinfachen, in dem man konsistente, eindeutig strukturierte und übersichtliche Design- und Layoutentscheidungen trifft und die dann auch beibehält, ist in den letzten Jahren
das Ganze schlicht immer unübersichtlicher geworden. Dazu noch ständige Veränderungen durch den aktiven
Umgestaltungsprozess an sich und das hinzufügen neuer Funktionen. (Seit fast *10 Jahren! WTF?!)
Manchmal habe ich den Eindruck, dass bei Microsoft kein einziger erfahrener Interface Designer
mehr arbeitet...
Der Grundgedanke, komplexe Einstellungen zu "vereinfachen" ist ja nicht verkehrt und war wohl auch Ausgangspunkt für die "neue" Einstellungsapp, aber das Ergebnis hat hier völlig versagt.
Simpelstes Beispiel die Designsprache.
Einem ersten Anschein nach mag das uniforme Design der Einstellungsapp zwar übersichtlicher und klarer sein, schlussendlich wird aber völlig außer acht gelassen, dass gerade konsistente Farb- und Formsprache hier die Wiedererkennbarkeit massiv steigert!
Es verhält sich hier genauso wie bei der Wiedererkennbarkeit von Logos und Icons. Konsistenz in Kombination mit klarer Farb- und Formgestaltung ist erst das was diesen einen hohen Wiedererkennungswert verleiht.
Das Selbe Prinzip kann man genauso auf komplexe Menü-Strukturen übertragen.
Die alten Menüstrukturen von Windows mögen zwar altbacken wirken, haben dieses Prinzip
aber noch weitgehend umgesetzt...
Daher würde ich mich wirklich freuen wenn MS es endlich mal hinbekommen würde ALLE (und zwar wirklich ALLE!) Einstellungen in ein gut strukturiertes Hauptmenü (wie z.B. der Systemsteuerung) zu integrieren.
Shortcuts? Meinetwegen, aber nicht Exclusivfunktionen überall verteilt. Diese Herangehensweise ist ein absoluter Graus! Insbesondere wenn man alle paar Monate daran herumbastelt...
*Kleiner Nachtrag: Hier beziehe ich mich auch auf die Sidebar in Windows 8.x, die ja als eine Art quasi Vorläufer
der Einstellung App angesehen werden kann...
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Dein Beispiel ist ja ganz nett, du vergisst aber dass es diese Funktion früher gar nicht gab...
Wo du aber sicherlich recht hast ist die Tatsache dass MS ein Talent hat neue (wie alte)
Funktionen gut zu verstecken... Ein rotes Band, das sich seit Äonen durch alle Windows Versionen zieht...