Windows 10-Update: Neue Insider Preview 20206 mit neuer Bildschirmtastatur
Microsoft hat für Insider im Dev Channel die neue Insider Preview 20206 von Windows 10 veröffentlicht. Enthalten ist eine neue Bildschirmtastatur, die unter anderem eine Diktierfunktion beherbergt und von Windows 10X stammt.
Um neue Features für Windows 10 zu testen, gibt es das Insider-Programm. Nun hat Microsoft eine neue Vorschauversion für Nutzer im Dev Channel veröffentlicht. In der Insider Preview 20206 von Windows 10 ist eine neue Bildschirmtastatur enthalten. Diese bietet eine Diktierfunktion, sodass man bei angeschlossenem Mikrofon oder Headset auch einfach seinen Text diktieren kann. Dies funktioniert durch einmaliges Drücken der Windows-Taste und H. Ebenfalls überarbeitet wurde das Layout, sodass man nun zwischen einem kompakten und einem erweiterten Modus umschalten kann.
Bildschirmtastatur mit Diktierfunktion aus Windows 10X
In der erweiterten Anzeige sind Emoticons und GIFs direkt oberhalb der Tasten verfügbar. Wer möchte, kann mittels einer Wischgeste auf der Leertaste diese zu einem Touchpad machen. Die nun enthaltene Bildschirmtastatur wird ihren Weg in Windows 10 finden, möglicherweise in Version 21H1, die im Frühjahr 2021 veröffentlicht wird. Die neue virtuelle Tastatur wurde erstmals bei Windows 10X im Oktober 2019 gezeigt.
Mittlerweile hat Microsoft offiziell bekanntgegeben, dass Windows 10X in diesem Kalenderjahr zunächst auf herkömmlichen Notebooks veröffentlicht wird. Diese angepasste Version sollte eigentlich bei den Dual-Screen-Notebooks seine Premiere feiern, doch Panos Panay, der neue Chef der Windows-Abteilung, der bislang nur der Surface-Chef war, hat andere Pläne. Bei Windows 10X laufen alle Apps und Programme in Containern, wie Microsoft bereits verkündet hat. So sollen diese ein Plus an Sicherheit mit sich bringen, da die Software so nicht mehr so einfach Änderungen am System durchführen kann und etwa ein mit Schadcode infiziertes Programm so weniger Schaden anrichten kann, als bei einem herkömmlichen Windows.
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Allerdings ist es so bei Windows 10X nicht möglich, x86-Programme zu starten, die direkten Zugriff auf Systemressourcen oder zwingende eigene Treiber benötigen, also nicht mit generischen Treibern arbeiten können. Laut Microsoft zählen zu den inkompatiblen Programmen Virenschutzprogramme, System-Backup-Software und andere besonders systemnahe Programme. Man muss also auf den Microsoft Defender ausweichen, um einen Virenscanner bei Windows 10X zu haben. Mit Windows 10X sollten wohl Nutzer von Googles Chrome OS angesprochen werden, die besonders die einfache Handhabung und günstige Preise schätzen. Seit einigen Monaten ist es verdächtig still geworden rund um Windows 10X als eigenständiges OS, sodass es auch schon Gerüchte gibt, das Windows 10X gar nicht mehr auf den Markt kommt. Vielmehr sollen wohl einfach einzelne Features daraus Einzug halten im herkömmlichen Windows 10, meint etwa der Blog Drwindows.
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Sammlung zur neuen Insider Preview 20206 von Windows 10:
- Microsoft hat eine neue Vorschauversion für Nutzer im Dev Channel veröffentlicht. In der Insider Preview 20206 von Windows 10 ist eine neue Bildschirmtastatur enthalten.
- So lässt sich mittels der Tastenkombination Windows-Taste und H die Diktierfunktion aktivieren. Zudem gibt's eine neue optionale Ansicht, die Emoticons und GIFs integriert.
- Die neue Bildschirmtastatur stammt aus Windows 10X, welches eigentlich in diesem Jahr erscheinen sollte, doch nun werden wohl nur einzelne Funktionen daraus ins normale Windows 10 transferiert.
- Die neue Bildschirmtastatur wird wohl zusammen mit Windows 10 Version 21H1 im Frühjahr für alle Nutzer erscheinen.

Anstatt sich um das Updatedrama zu kümmern werden immer mehr Spielzeuge eingebaut.
@ Microsoft: Hört endlich auf, an der Peripherie rumzuschrauben!
Ich habe seit Jahren eine virtuelle Tastatur von kaspersky, die scheint mir um einiges "erwachsener"
zu sein.
Du brauchst eig kein AV mehr. Defender ist installiert und durch Container ist eh kein großartiger Zugriff auf das System möglich wie bei einem klassischen Windows
Diese bietet eine Diktierfunktion, sodass man bei angeschlossenem Mikrofon oder Headset auch einfach seinen Text diktieren kann.
Dies funktioniert durch einmaliges Drücken der Windows-Taste und H.
Das ist ja noch sinnvoller wie eine Bildschirmtastatur, die 80% des Bildschirms einnimmt.
Mein alter Scanner würde endlich still gelegt, der MuFu-Laserdrucker bei meiner Mutter auch. Und vermutlich wird selbst der Zusatztreiber für meinen Gamecontroller darunter fallen. Und so nützliches Zeugs wie mein Colorimeter zur Kalibrierung/Profilierung des Bildschirm wird auch nicht mehr laufen.
Ob unter diese unsinnige Bevormundung auch Treiber fallen, die Windows beim ersten Anstecken des Gerätes automatisch installiert (z.B. der Treiber für den Netzwerkchip in meinem USB3-Hub) bleibt wohl für die Leute zu testen, die so ein verkrüppeltes Windows kaufen möchten.
Genauso bleibt zu testen, ob dort eine normale Entwicklungsumgebung inkl. Debugger läuft, so lange man keine Treiber entwickeln möchte. Wenn man sieht, dass VS2019 mind. bei der Installation Admin-Rechte benötigt, möchte ich sowas bezweifeln, aber VBA tut es in Zukunft ja auch.
Was mit simpelen Erweiterungen geschieht, die sich auch normale Endanwender z.B. für den Explorer installieren (um z.B. die Vorschau für die Bilder ihrer Kamera im Exploreer zu betrachten), weiss bisher auch nur MS.
Nachdem Windows 10S schon den überwältigenden Erfolg solcher Verkrüppelungsversuche gezeigt hat, wird Windows 10X mit Sicherheit der nächteste große Erfolg. Sollen sie halt einfach ihre Sandbox weiter optimieren und in allen Versionen freigeben. Dann kann jeder User entscheiden, was er nutzen möchte.