April-Update für Windows 10: Diverse Sicherheits-Updates enthalten
Es ist wieder Patch-Tag im Hause Microsoft. Zu diesem Anlass veröffentlicht Microsoft ein kumulatives April-Update für aktuelle Windows-10-Versionen, das verschiedene Sicherheitslücken in Windows, aber auch Software wie Office, schließen soll.
Microsoft hat das April-Update für Windows 10 veröffentlicht. Das kumulative Update ist für die Version 20H2, 2004, 1909, 1809 und 1803 erhältlich und soll diverse Sicherheitslücken schließen. Die drei letztgenannten werden dabei zum vorletzten Mal bedacht - im Mai gibt es das finale Update. Den Release-Notes zufolge hat Microsoft 19 Schwachstellen, die mittels Patch geschlossen werden, als "critical" eingestuft. Das Schließen 89 weiterer Lecks gilt als "important".
Im Zuge des Sammel-Updates entfernen die Redmonder auch die Microsoft Edge Legacy-Desktopanwendung. Mit der neuen Version vom 13. April beerbt der neue Microsoft Edge mit Chromium-Engine den altgedienten Browser. Erhältlich ist er seit Januar 2020, musste seinerzeit aber noch manuell installiert werden. Automatisch kommt er seit dem Herbst-Update 2020 aufs System, stand aber bis jetzt immer noch parallel zum alten Edge zur Verfügung.
Windows 10-Update: Auch manueller Download möglich
In der Regel erhalten Nutzer die Windows-10-Updates automatisch, es sei denn, man hat die automatische Aktualisierung außer Kraft gesetzt oder zumindest pausiert. Alternativ lassen sich die Updates auch manuell herunterladen. Mehr dazu erfahren Sie in den folgenden Links:
- KB5001330 für Windows 10 Version 2004 / 20H2: Download
- KB5001337 für Windows 10 Version 1909: Download
- KB5001342 für Windows 10 Version 1809: Download
- KB5001339 für Windows 10 Version 1803: Download
Microsoft veröffentlicht jeden zweiten Dienstag im Monat seine Sicherheits-Updates. Dieser Logik folgend, sind die nächsten Patch-Tage am 11. Mai, 8. Juni und 13. Juli. Bei schwerwiegenden Lecks weicht der Konzern mitunter aber auch von seiner Veröffentlichungspolitk ab. Wegen der Zeitverschiebung kommen die Updates hierzulande in der Regel erst am späten Abend.

Das mit den erneuten Lücken bei den Exchange-Servern ist besonders bitte für viele. Auch im Mai werden neue Updates für die Exchange-Server erwartet. Aber irgendwie war es ja klar, das nach dem Zirkus im März die Kuh noch nicht vom Eis ist.
Auf die Office-Updates bin ich besonders gespannt. Die März-Updates haben für allerhand Ärger bei uns im Büro gesorgt.
Den Release-Notes zufolge hat Microsoft 19 Schwachstellen, die mittels Patch geschlossen werden, als "critical" eingestuft. Das Schließen 89 weiterer Lecks gilt als "important".
Schön, mit deaktivierten automatischen updates, dass man das machen kann, wann man will.
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