[PLUS] Wasserkühlung: 7 Wärmetauscher mit Übergröße im Test - Mo-Ra IV, Gaint und mehr
PCGH Plus: Eine Wasserkühlung mit externem Radiator bietet ungeahnte Kühlleistung im Vergleich zu einem rein internen Kreislauf. PCGH bietet Ihnen eine Übersicht über aktuelle Modelle und vergleicht sie miteinander. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 11/2024 und ist von Dennis Rippelt.
Externe Radiatoren
Auf dieser Seite
- 1 Externe Radiatoren
- 2 Grundlagen
- 3 Testkandidaten
- 4 Messmethodik
- 5 Die Lüfterproblematik
- 6 Testergebnisse mit 120/140mm-Lüftern
- 7 Testergebnisse mit 180/200mm-Lüftern
- 8 Durchflusswiderstand
- 9 Passivbetrieb
- 10 Für Silent-Enthusiasten: "unhörbarer Betrieb"
- 11 Maximale Leistung: Skalierung mit Durchfluss
- 12 Fazit
- 13 Testtabellen
Aktuelle Oberklasse-Hardware realisiert ihre Mehrleistung unter anderem durch steigende Stromverbräuche, so stoßen gängige Kühllösungen immer häufiger an Grenzen - thermische Limits der Hardware, akustische Limits der User oder physische Limits des Platzangebots. Selbst interne Wasserkühlungen kommen längst nicht mühelos mit sämtlichen Hardware-Konfigurationen klar, sodass die Wassertemperatur oft ungewollt hoch ausfällt. Externe Radiatoren hingegen bieten seit jeher ungeahnte Kühlleistung und versprechen, selbst bei niedriger Lautstärke die Wassertemperatur niedrig zu halten.
Grundlagen
In einer Wasserkühlung wird ein Kühlmittel, in der Regel Wasser mit Zusätzen, zum aktiven Wärmetransport innerhalb eines Kreislaufs verwendet. Über entsprechende Kühlblöcke auf der wassergekühlten Hardware nimmt das Wasser die Abwärme auf. Durch einen oder mehrere Radiatoren wird die Abwärme vom Wasser an die Luft übertragen. Die Pumpe transportiert das Wasser aktiv durch den Kreislauf. Anschlüsse und Schläuche oder Rohre verbinden alle Teile miteinander.
In diesem Artikel liegt der Schwerpunkt auf dem Radiator. Üblicherweise wird dieser aktiv durch Lüfter belüftet, es gibt allerdings auch passive Konzepte. Je mehr und je kühlere Luft durch den Radiator strömt und auf umso größerer Fläche diese Wärme übernehmen kann, desto besser fällt auch die Kühlleistung aus. Große Radiatoren bieten viel Kühlfläche und außerhalb eines PC-Gehäuses platziert lassen sie sich auch leicht mit großen Mengen kühler Raumluft versorgen. Grundsätzlich kann dabei jeder interne Radiator auch extern eingesetzt werden, jedoch bieten einige Hersteller auch Modelle gezielt für den externen Einsatz an. Im Gegensatz zu Lösungen für den internen Einsatz müssen diese in ihren Abmessungen keine Rücksicht auf das begrenzte Platzangebot in Gehäusen nehmen, dafür spielen Optik sowie optionale Zusatzausstattung für den eigenständigen Betrieb eine größere Rolle.
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