[PLUS] Aquacomputer Leakshield im Test
PCGH Plus: Noch immer hält die Angst vor Leckagen viele Leute von der Anschaffung einer Wasserkühlung ab. Aquacomputer bringt sich dagegen in Position und will so den Kühlungsmarkt revolutionieren. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 09/2021.
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"Wasserkühlung 2.0"?
Dieser Test erfordert eine Gegendarstellung: Bei sorgfältiger Handhabung sind modulare Wasserkühlungen sehr sicher. Sowohl aus dem privaten oder beruflichen Alltag noch der großen Online-Community sind PCGH nur wenige Fälle von undichten Kreisläufen und so gut wie gar keine mit daraus resultierenden Schäden bekannt. Ursache insbesondere letzterer waren zudem fast immer "reichlich dämliche Anwenderfehler", wie die Verursacher rückwirkend meist eingestehen müssen. Somit sind dieser Test und das zu testende Produkt eigentlich überflüssig.
Aber in Zeiten, in denen Grafikkarten bis zu 3.000 Euro kosten, verdienen auch unwahrscheinliche Gefahren Beachtung und dämliche Fehler erfahrener Anwender steigern nicht unbedingt das Selbstvertrauen von Neueinsteigern. Zwar ist der Zusammenbau einer modularen Wasserkühlung eher aufwendig denn anspruchsvoll, aber die Kombination aus Bedenken und Anschaffungskosten hält viele Interessierte davon ab, es überhaupt zu versuchen.
Verblüffend simpler Hintergedanke beim "Leakshield"
Hersteller von Wasserkühlern haben natürlich ein besonderes Interesse daran, dass sich niemand wegen derartigen Ängsten die Vorzüge einer Wasserkühlung entgehen lässt, weswegen Aquacomputer sie jetzt endgültig aus der Welt schaffen möchte. Der verblüffend simple Hintergedanke des "Leakshield" getauften Ergebnis: Eine Membran-Luftpumpe erzeugt einen Unterdruck im Kreislauf. Sobald irgendwo eine undichte Stelle entsteht, wird durch diese also erst einmal kein Wasser aus-, sondern Luft eintreten. Gleichzeitig können Sensoren die Druckveränderung registrieren und Alarm schlagen.Der Leakshield bietet hierbei gleich mehrere definierbare Warnstufen an. Sickerstellen, die normalerweise unbemerkt bleiben, weil das Wasser schneller verdunstet als es austreten und Topfen bilden kann, führen nur zu einer Benachrichtigung. Bei größeren Lecks mahnen ein Alarmbuzzer und die sonst der Optik dienenden ARGB-LEDs, nach dem Rechten zu sehen. Wer möchte, kann im Notfall auch ein automatisches Ausschaltsignal an das Mainboard geben. Denn grundsätzlich gilt: Kurzzeitiger Wasserkontakt schadet der Hardware nicht, solange sie vom Strom getrennt ist.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- "Wasserkühlung 2.0"?
- Verblüffend simpler Hintergedanke beim "Leakshield"
- Nicht ganz dicht?
- Rundumschutz
- Under Pressure
- Bastelei
- Zusatzfunktionen
- Fazit
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