Raijintek Forkis DDC Ultra: CPU-Wasserkühler mit integrierter Pumpe - die "fortschrittlichste Lösung für PC-Enthusiasten"?

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Forkis DDC Ultra
Quelle: Raijintek via Techpowerup

Raijintek hat mit dem Forkis DDC Ultra einen Wasserkühlblock für die CPU mit integrierter DDC-Ultra-Pumpe vorgestellt. Dadurch sollen sich die Anwender die Suche nach einem Platz für eine Pumpe in ihrem System sparen können. Lesen Sie daher im Folgenden mehr zu dem Kühler und ob das ein reguläres Problem für Wasserkühlungsenthusiasten ist.

Der Gipfel des DIY-PC-Baus ist die Custom-Wasserkühlung. Mit Hardtubes, Radiatoren, zahlreichen Kühlern, Lüftern und deren Ansteuerung stellt sie auch erfahrene Bastler vor Herausforderungen, die aber wiederum mit einer tollen Optik und hohen Kühlleistung belohnt werden. In jeder Wasserkühlung wird dabei eine Pumpe benötigt, die je nach Anzahl der Kühler und Radiatoren unterschiedlich groß dimensioniert sein muss. Aus Platz- und Optikgründen findet man in den letzten Jahren dabei oftmals Kombinationen, bei denen die Pumpe mit dem Ausgleichsbehälter (AGB) kombiniert wird, was die Wasserkühlung weniger komplex macht.

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Raijintek nimmt bei dem neuen Forkis DDC Ultra CPU Pump + Block ebenso eine Kombination vor, die konzeptionell aber eher AIO-Wasserkühlungen als Custom-Wasserkühlungen ähnelt. Die DDC-Pumpe, die auch von der Konkurrenz oft für Implementierungen im AGB genutzt wird, sitzt dabei aber im CPU-Block und entspricht dem Aufbau einer AIO-Wasserkühlung. Im Unterschied zu dieser können aber eigene Anschlüsse an den Pumpen-CPU-Block angeschraubt werden, um wirklich einen Custom Loop zu bilden.

Der Wasserkühler misst 80 x 84 x 45 Millimeter und ist damit zwar deutlich dicker als die meisten CPU-Wasserkühler, aber weiterhin kompakt, sodass er für ITX-Builds infrage kommt. Die DDC-Ultra-Pumpe erreicht einen Durchfluss von maximal 750 Litern pro Stunde, eine Förderhöhe von 3,8 Metern und ist für 50.000 Stunden ausgelegt. Der eigentliche Kühlblock wurde für Ryzen 7000 optimiert und setzt auf reguläre Viertelzollanschlüsse, die nicht im Lieferumfang sind. Unterstützt werden die Sockel LGA1200, LGA1700, AM4 und AM5.

Raijintek hat bisher noch keine Preisempfehlung für die Kombo abgegeben, die zeitnah auf den Markt kommen sollte. Es ist aber tatsächlich auch kein sinnvolles Einsatzgebiet für sie im DIY-Sektor vorstellbar, denn solange in der Wasserkühlung ein AGB verbaut wird, bietet dieser ebenso eine Option für die Montage der Pumpe, sodass diese nicht in den CPU-Kühler wandern muss. Die Kombo von Raijintek könnte dagegen gut für AIO-Wasserkühlungen genutzt werden, da eine hochwertige Pumpe dabei oftmals nicht gegeben ist und proprietäre Anschlüsse genutzt werden.

Quelle: Raijintek via Techpowerup

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    • Kommentare (28)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Lios Nudin BIOS-Overclocker(in)
        DDC-Kühler-Kombi, die zeigt, was möglich ist.

        9,9 l ITX-Gehäuse
        7800X3D und RTX4090
        2x240mm Radiator
        Ausführliche Infos zum Zusammenbau, Entlüften, Temperaturen, Laustärke Lukü vs. Wakü.

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      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Sinusspass
        Und was davon sind wirklich Widerstände?

        Für sich genommen, in Summe halte ich es für realistisch das der Durchfluss aber von 28 auf etwa 36 bis 40 Liter steigt. Was grenzwertig bleibt jedoch ausreicht.
        Zitat von Sinusspass
        Ja, der hat aber auch ein paar Ungereimtheiten. Und inzwischen bin ich im Kopf bei dem Punkt angekommen, wo ich bei manchen Tests lieber selbst nochmal nachschaue und es selbst mache, mitunter mit interessanten Ergebnissen. Traue keinem Test, dessen Ergebnisse du nicht selbst gefälscht hast.
        Das ist sowieso so
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Sinusspass
        Dann kannst du auch direkt die AiO kaufen. Das ist ja das Problem an der Pumpe. Für mehr als einen kleinen CPU-only-Kreislauf ist sie zu schwach.
        Es muss ja nicht bei einer Pumpe bleiben. Ich hab jetzt z.B. eine DC-LT im Terminal der Grafikkarte weil der Vorbesitzer mir den Teil seiner AiO mit der GPU mit verkauft hat. Alleine wäre die sicher zu schwach, aber anders herum hilft die der DDC310 schon spürbar (entlüften geht z.B. deutlich schneller als vorher).
      • Von RumbleDante Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Sinusspass
        Wie sieht's aus mit dem Reservoir und der Entlüftung? Hat's gut geklappt oder war das eher zickig? Treten da Problemchen auf? Sonst hast du ja schon so einiges beantwortet.
        Ich habe einen Multibendfitting dran, um weiter weg zu kommen von Mainboard und den anderen Anschlüssen. Macht natürlich auch das Reservoir größer, aber lässt sich so easy Befüllen und entlüften. Hab zwei mal etwas nachgefüllt, weil mal kurz mal gehört hat, wie die Pumpe eine Luftblase durch geschoben hat.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von INU.ID
        Gibt es nicht von Alphacool sogar einen CPU-Kühler mit integrierter Pumpe und AGB? Mit so nem kleinen Sichtfenster?

        Edit: Das Ding mein ich:
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        Alphacool, EKWB, Bykski – die Variation mit AGB ist keine Seltenheit. Mit einer DDC müsste sie Swiftech als erstes gehabt haben, ich glaube irgendwann in den 0er Jahren. Die älteste mir bekannte Umsetzung überhaupt war Aquacomputers Turboplex-Prototyp 2003 auf Eheim-Basis. Die haben den Ansatz dann aber nicht weiter verfolgt, weil sie es wegen der zusätzlichen Resonanzen für zu laut gehalten haben. Jahre später hat dann Asetek ein Patent drauf bekommen und Kompaktwasserkühlung nach technisch identischem Prinzip sind durchgestartet. Lösungen, die nach einem separaten AGB verlangen, sind dagegen ziemlich selten.
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