Wasserkühlung: Mythen zum Durchfluss aufgeklärt - Guide im PCGHX-Forum

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Wasserkühlung: Mythen zum Durchfluss aufgeklärt - Guide im PCGHX-Forum
Quelle: PC Games Hardware

Zur Bedeutung des Durchflusses bei Wasserkühlungen im PC ranken sich viele Mythen, die im PCGHX-Forum ein umfangreicher Beitrag zum Thema aufklären will.

PCGHX-User "Sinusspass" hatte im Forum von PCGH Extreme vor Kurzem bereits eine informative Abhandlung darüber veröffentlicht, was bei der Prozessorkühlung in einem PC eigentlich so alles in Sachen Wärmeübertragung vonstattengeht. Mit Hinblick auf Wasserkühlungen wurde nun ein neuer Beitrag veröffentlicht, der sich mit allerhand Erläuterungen und Messdaten der Bedeutung des Durchflusses bei der Kühlung widmet.

Neben den Grundlagen von spezifischer Wärmekapazität über Wärmeübertragung bis hin zu laminaren und turbulenten Strömungen, wird dabei auch auf die Praxis eingegangen und etwa kreislaufinterne Differenzen oder Durchflussskalierungen unter die Lupe genommen. Auch werden mehrere Kühler im Kreislauf und parallele sowie serielle Aufbauten näher betrachtet.

Wakü-Mythen aufgeklärt

Ob nun viel oder wenig Durchfluss besser ist, wird dabei auch mit verschiedenen Messungen untermauert und als Fazit herausgestellt. Im letzten Teil widmet sich "Sinusspass" dann auch dem "Mythbusting", also dem Entkräften kursierender Mythen rund um den Durchfluss und seine Bedeutung. Dort wird beantwortet, wie viel Durchfluss tatsächlich ratsam ist, wie es mit der Reihenfolge der Komponenten im Kreislauf aussieht oder der Anzahl der Radiatoren. Sowohl für Anfänger als auch den ein oder anderen erfahrenen Wakü-Fan lohnt sich ein Blick in den Guide also auf jeden Fall.

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Wakü im Test

Passend zu den sommerlichen Temperaturen und den damit höheren Kühlungsanforderungen an Gaming-PCs haben wir für PCGH-Plus-Leser derweil vor Kurzem auch zurückliegende Tests von zehn unterschiedlichen Wasserkühlungspumpen sowie zwölf CPU-Wasserkühlern veröffentlicht, die mit Modellempfehlungen aufwarten.

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    • Kommentare (35)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von elmobank
        Das mit den Rissen deutet dann aber evtl. auf mindere Qualität oder massive starke mechanische Belastungen hin.
        Habe selber seit Beginn meiner Wasserkühlung immer noch dieselben Fittings mit den identischen Dichtungen im System und keine Probleme damit - selbst bei den 45° und 90° drehbaren Fittings.
        Das Dichtungen an den nach außen frei zugänglichen Oberflächen verspröden, kann, je nach Umgebung, nach 10 Jahren schon mal vorkommen. (Ozon + Elektronik?) Ist aber kein Problem, solange keine mechanische Bewegung oder sehr große (>100 K) Temperatursprünge anliegen und natürlich solange man sich im Niederdruckbereich bewegt. Sind diese Bedingungen alle erfüllt, was in einer Wasserkühlung der Fall ist, muss sich die Dichtung nur einmal ihrem Sitz anpassen und solange diese Kontaktflächen nicht porös werden, erfüllt sie ihren Zweck. Auch viele Jahrzehnte nach der ersten Rissbildung auf Flächen, die überhaupt nicht an der Dichtungswirkung beteiligt sind.

        Nur eine erneute Verwendung solcher Dichtringe nach einer Zerlegung sollte man sich zweimal überlegen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von elmobank
        Das mit den Rissen deutet dann aber evtl. auf mindere Qualität oder massive starke mechanische Belastungen hin.
        Habe selber seit Beginn meiner Wasserkühlung immer noch dieselben Fittings mit den identischen Dichtungen im System und keine Probleme damit - selbst bei den 45° und 90° drehbaren Fittings.
        Das Dichtungen an den nach außen frei zugänglichen Oberflächen verspröden, kann, je nach Umgebung, nach 10 Jahren schon mal vorkommen. (Ozon + Elektronik?) Ist aber kein Problem, solange keine mechanische Bewegung oder sehr große (>100 K) Temperatursprünge anliegen und natürlich solange man sich im Niederdruckbereich bewegt. Sind diese Bedingungen alle erfüllt, was in einer Wasserkühlung der Fall ist, muss sich die Dichtung nur einmal ihrem Sitz anpassen und solange diese Kontaktflächen nicht porös werden, erfüllt sie ihren Zweck. Auch viele Jahrzehnte nach der ersten Rissbildung auf Flächen, die überhaupt nicht an der Dichtungswirkung beteiligt sind.

        Nur eine erneute Verwendung solcher Dichtringe nach einer Zerlegung sollte man sich zweimal überlegen.
      • Von Sinusspass Volt-Modder(in)
        Zitat von Bl4ckR4v3n
        Die 2 120er sind Bauraum bedingt. Aktuell sind ein 420er und 360er im Dark Base Pro 900.
        Dann nutz die freien Plätze besser, um einfach Lüfter zu platzieren und den Airflow zu verbessern. Das Gehäuse ist in der Hinsicht nicht so genial und entsprechende Mods von Front und Deckel zahlen sich aus. Da irgendwie noch 2 120er reinzuquetschen bringt nahezu nichts.
      • Von elmobank Software-Overclocker(in)
        Zitat von Bl4ckR4v3n
        Die 2 120er sind Bauraum bedingt. Aktuell sind ein 420er und 360er im Dark Base Pro 900. Unten gibt es da noch platz, ein 280er passt nicht, ein 240er hat nicht das passende Lochbild, also wird improvisiert. Evtl. modde ich aber auch den Boden muss das mal in Ruhe ausmessen, wenn mal wieder mehr Zeit da ist.

        2 Wochen, dass nenn ich Wartungsintensiv. Aber klar es gibt immer Anwendungsgebiete die eskalieren. Aber wenn deine Wakü 7000K erreicht hast du andere Sorgen
        Von 120er Radiatoren würde ich auch Abstand halten, ist eher unnötige Geldausgabe, dann eher einen dickeren nehmen, aber ich meine mich zu erinnern, dass das Dark Base Pro 900 nicht allzu viele Optionen für Radiatormouting geboten hat...?
        Dann lieber im Boden 2 120 oder 140er Lüfter, die für etwas mehr Frischluft sorgen - ist günstiger und dürfte evtl. auch etwas niedrigere Temps bringen, oder eine geringere Lüfterdrehzahl...?

        Zu dem System:
        Ja, es ist wartungsintensive, da es u.a. von mir 1x die Woche teilzerlegt und gereinigt wird, Kontrolle der stark beanspruchten Dichtungen inklusive. Die Alternatvie wäre ein mehrtägiger Ausfall und Kosten in Höhe von 2t - 6t Euro, je nachdem was dann darin kaputt geht.... dann lieber doch die 30min Wartung pro Gerät und 5 Euro pro Dichtung xD
      • Von Bl4ckR4v3n Software-Overclocker(in)
        Zitat von Sinusspass
        Also ganz ehrlich, 120er Radis sind Quatsch und man ist da eher im Bereich viel zu wenig Radifläche als dass man sich um den (meistens unbekannten) Durchfluss Gedanken machen sollte. So sehe ich die Sache. Hat man weniger Fläche als 2 360er, kann einem der Durchfluss pauschal erstmal egal sein, weil es sehr viel dringendere Probleme gibt und hat man mehr, dann können einen die 2 120er auch egal sein, weil die auch nix reißen. Ist zumindest meine persönliche Meinung dazu. Entweder man macht es mit der Radiatorfläche richtig und kann dann auch über Durchfluss nachdenken oder eben nicht und man ist besser damit beraten, einfach mehr Radifläche zu verbauen.
        Die 2 120er sind Bauraum bedingt. Aktuell sind ein 420er und 360er im Dark Base Pro 900. Unten gibt es da noch platz, ein 280er passt nicht, ein 240er hat nicht das passende Lochbild, also wird improvisiert. Evtl. modde ich aber auch den Boden muss das mal in Ruhe ausmessen, wenn mal wieder mehr Zeit da ist.

        Zitat von elmobank
        Kommt halt immer auf das Anwendungsgebiet an.... xD

        Bei uns in der Firma tauschen wir alle 1 bis 2 Wochen hochtemperaturbeständige Dichtungen aus, weil die wirklich stark aushärten und porös werden - zumindest an der einen Stelle, wo Gasdichtigkeit wichtig ist . Dort werden aber auch Temperaturen erreicht, die man im PC Bereich nicht haben möchte.... bis zu 7000°K wenn ich mich nicht irre.
        Die liegen zwar nicht direkt an der Dichtung an, strahlen aber "etwas" in die Richtung ab und das mögen die Dichtungen trotz Kühlung nicht ganz so gerne und leiden massive - aber das ist halt leider so...
        2 Wochen, dass nenn ich Wartungsintensiv. Aber klar es gibt immer Anwendungsgebiete die eskalieren. Aber wenn deine Wakü 7000K erreicht hast du andere Sorgen
      • Von elmobank Software-Overclocker(in)
        Zitat von Bl4ckR4v3n
        Da brauchst du dir keine Sorgen machen. Wenn in Anlagen klassische O-Ringe 10 Jahre wechselnde Druckbelastung von 200bar bei 50-60°C mitmachen, ohne undicht zu werden, wirste im Wakü-Bereich lange ruhe haben. Wenn du paranoid bist kannst du die auch nach 10 Jahren wechseln
        Kommt halt immer auf das Anwendungsgebiet an.... xD

        Bei uns in der Firma tauschen wir alle 1 bis 2 Wochen hochtemperaturbeständige Dichtungen aus, weil die wirklich stark aushärten und porös werden - zumindest an der einen Stelle, wo Gasdichtigkeit wichtig ist . Dort werden aber auch Temperaturen erreicht, die man im PC Bereich nicht haben möchte.... bis zu 7000°K wenn ich mich nicht irre.
        Die liegen zwar nicht direkt an der Dichtung an, strahlen aber "etwas" in die Richtung ab und das mögen die Dichtungen trotz Kühlung nicht ganz so gerne und leiden massive - aber das ist halt leider so...
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