Magcurve 360 Ultra ARGB Sync: Thermaltake koppelt "AI Forge" an kostenpflichtige KI-Zugänge
Thermaltake integriert mit "AI Forge" eine cloudbasierte Bildgenerierung in eine neue AIO-Wasserkühlung. Für individuelle Hintergrundbilder werden allerdings kostenpflichtige KI-Dienste benötigt.
Thermaltake erweitert sein Angebot an "All in One"-Wasserkühlungen um die Magcurve 360 Ultra ARGB Sync und verleiht der bereits bekannten "AI Forge"-Funktion erstmals einen konkreten Einsatzzweck. Die Besonderheit liegt in einem großformatigen, gebogenen AMOLED-Display, das direkt in den Pumpenblock integriert ist und individuell bespielt werden kann. Für die Erzeugung eigener Hintergrundbilder setzt Hersteller jedoch auf externe KI-Dienste, die nicht kostenlos nutzbar sind.
6,67 Zoll großes AMOLED-Panel
Die Magcurve 360 Ultra nutzt ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Panel mit einer Auflösung von 2240 x 1080 Pixeln. Damit erreicht das Display eine Schärfe, die eher an moderne Smartphones erinnert als an klassische PC-Komponenten. Angaben zu Bildwiederholrate oder maximaler Helligkeit macht der Thermaltake bislang nicht. Die Steuerung erfolgt über die hauseigene Software TT RGB PLUS 3.0, die neben klassischen Anzeigeoptionen auch den Zugriff auf AI Forge ermöglichen soll.
Kostenpflichtige KI-Funktion
Die KI-Funktion erlaubt laut Angaben, per Texteingabe individuelle Bilder für das Display zu generieren. Eine Berechnung erfolgt dabei nicht lokal, sondern über eine Internetverbindung. Nutzer können zwischen zwei Modellen wählen, nämlich Dall E 3 von OpenAI und JiMeng. Beide Optionen erfordern eine separate Einrichtung.
Für die Nutzung von Dall E ist ein kostenpflichtiger OpenAI-Account notwendig, der über einen API-Schlüssel mit der Thermaltake-Software verbunden wird. Jede Bildanfrage kostet auf Basis der aktuellen Preismodelle etwa 0,04 US-Dollar. Zudem ist bei neuen OpenAI-Konten eine Mindestaufladung von fünf US-Dollar erforderlich, was rund 125 Bildgenerierungen entspricht.
Bildergalerie
JiMeng soll zunächst ein kostenloses Kontingent von 200 Bildern bieten. Danach fallen Kosten von etwa 0,03 US-Dollar pro Bild an. Damit ist die langfristige Nutzung von AI Forge in beiden Fällen mit laufenden Ausgaben verbunden. Thermaltake weist in einer eigenen Dokumentation auf diese Voraussetzungen hin und stellt eine ausführliche Anleitung zur Verfügung.
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Alternativ sollen Nutzer Bilder auch mit anderen KI-Werkzeugen wie ChatGPT, Gemini oder Grok erzeugen und manuell in die Software laden können. Da das Display ohnehin nur statische Inhalte darstellt, entsteht funktional kein Nachteil. Zusätzlich sind sechs vorgefertigte animierte Hintergründe enthalten, die ohne externe Dienste genutzt werden können.
Lüfter mit Magnetic-Force-System
Die Kühllösung ist mit Toughfan EX 120 ARGB Sync Lüftern ausgestattet, deren Lüfterblätter austauschbar sind. Dadurch lässt sich die Luftstromrichtung an unterschiedliche Gehäusekonzepte anpassen. Für den Anschluss kommt das "MagForce 2.0"-System zum Einsatz, das auf magnetischen Steckverbindungen basiert und die Installation sowie das Kabelmanagement vereinfachen soll. Das technische Konzept ist darauf ausgelegt, einen stabilen Luftstrom zu ermöglichen und gleichzeitig eine saubere Verkabelung im System zu unterstützen.
Die Magcurve 360 Ultra wurde bereits im vergangenen Jahr vorgestellt und ist inzwischen in ersten Händlerlisten aufgetaucht. Auf der offiziellen Shopseite von Thermaltake wird der Verkaufspreis mit 349,90 Euro (Black) und 354,90 Euro (Snow) angegeben. Da es sich um ein neues Modell handelt, liegen unabhängige Tests noch nicht vor. Die Kombination aus aufwendigem Display und kostenpflichtiger KI-Integration dürfte jedoch für Diskussionen sorgen, da zusätzliche Funktionen erstmals direkt an externe Abonnements gebunden sind.
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Quelle: via Tom's Hardware

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