Flüssigkühlung für das Notebook: Asetek zeigt Alienware M18x-Prototyp [mit Video]
Kühlungsspezialist Asetek hat in Zusammenarbeit mit Alienware ein Notebook mit Flüssigkühlung vorgestellt. Auf Basis eines M18x bestückt mit einem Core i7-2920XM und der Dual-GPU Radeon HD 6990M gelangen beeindruckende Overclocking-Ergebnisse.
Quelle: Asetek
Flüssigkühlung für das Notebook: Asetek zeigt Alienware M18x-Prototyp
Gerade in kompakten Geräten, wie Notebooks und All-one-PCs ist nicht viel Platz für monströse Luftkühlungssysteme. Das schränkt beträchtlich die Auswahl an leistungsfähiger Hardware ein. Prozessor und Grafikkarten-Hersteller kappen schon von sich aus die eigenen Produkte auf ein Minimum an Wärmeabgabe, um nicht über ein bestimmtes Maß an TDP zu überschreiten. Asetek könnte mit diesen Problemen aufräumen. Der Spezialist für Wasserkühlungen wagte sich an ein Alienware M18x. Herausgekommen ist ein Gaming-Notebook-Prototyp mit Flüssigkühlsystem.
Wie bei herkömmlichen Desktop-Wasserkühlungen auch, verwendet Asetek einen Kühlungskreislauf mit Pumpe. Welche Flüssigkeit tatsächlich verwendet wurde, verschweigt Asetek jedoch. Gekühlt wurden Prozessor und die beiden AMD-Grafik-Chips. Welches Potenzial in dieser Kühlungsmethode steckt, zeigt Asetek anhand ausgewählter Benchmarks und den Übertaktungs-Ergebnissen von Prozessor und Grafik-Chips. Der Intel Core i7-2920XM wurde von 3,5 GHz auf 4,4 GHz übertaktet. Die beiden AMD Radeon HD 6990M-Modelle hingegen werden mit 800 MHz anstatt 680 MHz betrieben. Asetek gibt vermutlich die Taktfrequenz an, die erreicht wird, wenn der Prozessor auf einem Kern ausgelastet wird. Der Standard-Takt des Core i7-2920XM ist wesentlich niedriger.
Geprüft wurden die Ergebnisse in den Futuremark-Tests 3DMark 11, PC Mark Vantage und 3D Mark Vantage. Die erreichte Punktzahl steigerte sich um 16 bis 23 Prozent. Unter dem Artikel finden Sie zudem das von Asetek bereitgestellte Youtube-Video, das das Kühlungssystem nochmal genauer beschreibt. Preise sind bisher nicht bekannt, dürften aber nochmal über dem ursprünglichen Preis (ab 2.000 Euro) von einem Luft-gekühlten Alienware M18x liegen.


Die Technik für den M17x wäre schön, 2000€ für die Standardkonfig sind schon nicht gerade wenig Holz
Ansonsten aber gute Sache, die Temperaturen unter Luft (selbes System) und unter Wakü würden mich interessieren, wie viel das denn gebracht hat.
Also so wie ich das sehe hat man doch einfach nur die Heatpipes durch "Schläuche" ersetzt...oder nicht?
Der Sinn einer WaKü ist ja das Vergrößern der Kühlfäche...naja
Auf Wärmeabgabe übers Display warte ich auch schon länger. Weniger bei großen Notebooks (das wäre schon aus Gewichtsgründen extremes Desktopreplacement), sondern vor allem bei hochmobilen Vertretern. PCIe über flexible Kabel gibt es ja, DMI ist das gleiche und FDI hoffentlich wesentlich anspruchsvoller. Also sollte es eigentlich kein Problem sein, CPU und Speicher in den Deckel zu verlagern (ggf. auch GPU - aber bei großen Modellen wird das ganze dann einfach zu kopflastig), wo sie mit einer einfachen Heatpipe die ganze Fläche zur passiven Wärmeabgabe nutzen können, und nur den Chipsatz mit Laufwerken und Bildausgabe in der unteren Hälfte zu belassen. Käme auch der Temperatur von Gehäuseboden und Akku sehr zu gute.
Gerade bei extremen Ultrabooks mit aufgelöteter CPU und RAM würde die Platine den Deckel kaum dicker machen, aber man würde sich das komplette Kühlsystem sparen.
cool wär mal ein passiver radiator auf dem rücken vom display.
oder alternativ schnellkupplungen für einen externen radiator.
Was denn für Ergebnisse? Ich sehe nirgendwo eine Temperaturangabe. Und wie man bei so beschränkten Platzverhältnissen einen Lamellenkörper unterbringt, der so groß ist, dass man die Wärme mit Heatpipes nicht mehr verteilt bekommt, dass muss Asetek nochmal detailierter erklären.
Bis dahin ist das Ding in meinen Augen genauso sinnlos, wie die anderen Notebook-Wakü-Prototypen der letzten ~6 Jahre.