EK Waterblocks stellt überarbeiteten Wasserkühler für Geforce GTX 580 vor

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EK Waterblocks stellt eine überarbeitete Version des EK-FC 580 GTX Wasserkühlers für die Oberklassekarte vom Typ Geforce GTX 580 vor. Unser Wasserkühlungsexperte Christian Beck verrät, was sich geändert hat.

PC Games Hardware testet in der aktuellen Heft-Ausgabe 04/11 neben Luftkühlern auch sieben Wasserkühler für die Geforce GTX 580. Kurz nach Redaktionsschluss erreichte uns vom slowenischen Wasserkühlungshersteller EK Waterblocks eine überarbeitete Version des EK-FC 580 GTX.

Der Werkstoffmix aus vernickeltem Kupfer und klarem Plexiglas bleibt dabei unverändert. Das Hauptaugenmerk legte das Team rund um Edvard König auf die Überarbeitung der altbekannten gewellten und sehr massiven Kühlstruktur oberhalb des Grafikprozessors. Hier findet nun eine deutlich feinere Kanalstruktur mit 1 Millimeter feinen Kühlfinnen ihren Platz.

Ein weiteres Detail fällt erst bei genauerer Betrachtung ins Auge: Die Stärke der Kupferbodenplatte wurde reduziert. Dies spiegelt sich auch im Gewicht wieder, wo der neue Kühler mit 93 Gramm deutlich abspeckt: hier sind insgesamt nur noch 644 Gramm festzustellen. Damit wiegt der Wasserkühler trotz massiven Einsatzes von Kupfer nur noch unwesentlich mehr als der Nvidia-Referenzkühler (632 Gramm).

Der Lieferumfang und der sehr hohe Montageaufwand bleiben leider unverändert. So müssen auch weiterhin die Wärmeleitpads mühevoll zurechtgeschnitten und die Distanzhalter aus Kunststoff mittels Wärmeleitpaste an den Kühler "geklebt" werden. Nach wie vor zwei Punkte, an denen EK Waterblocks der Konkurrenz deutlich nacheilt und welche nur eingefleischten Bastlern Spaß bereiten. Die Verarbeitung des uns vorliegenden Vorserienexemplarss bietet an einigen Stellen noch Grund zur Kritik. Der Hersteller versicherte uns aber, mit den Serienprodukten gewohnt hochwertige Verarbeitung zum Kunden zu bringen. Der Preis bleibt dabei mit rund 85 Euro unverändert. Leistungswerte des überarbeiteten Wasserkühlers reichen wir zeitnah online nach.

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: EK Waterblocks stellt überarbeiteten Wasserkühler für Geforce GTX 580 vor

        Für 80 l/h bei vier sehr restriktiven Kühlern (d.h. nicht dem hier gezeigten) könnte es sein, dass eine DDC+ benötigt wird, ja. Das ist halt immer der Pferdefuß, wenn man einen hohe Zahl auf seiner Durchflussanzeige lesen, aber kein Edding verwenden will
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: EK Waterblocks stellt überarbeiteten Wasserkühler für Geforce GTX 580 vor

        Für 80 l/h bei vier sehr restriktiven Kühlern (d.h. nicht dem hier gezeigten) könnte es sein, dass eine DDC+ benötigt wird, ja. Das ist halt immer der Pferdefuß, wenn man einen hohe Zahl auf seiner Durchflussanzeige lesen, aber kein Edding verwenden will
      • Von Pumpi BIOS-Overclocker(in)
        AW: EK Waterblocks stellt überarbeiteten Wasserkühler für Geforce GTX 580 vor

        Wenn mans einmal gemacht hat dann geht es doch recht gut (das mit der Montage), es sei denn man hat einen Tatter

        Hat man noch 2-3cm² 1mm WLPad über, dann braucht man auch nicht viel schneiden.

        Einerseitz gefällt mir fein Struktur überhaupt nicht bei gleichzeitig nur minimaler Kühlverbesserung. Die Gefahr von Verstopfung ist ja auch ungleich höher, wenns eng wird ich weiß, ich wiederhole mich

        Andererseitz ist dann natürlich auch die Frage :

        Habe ich ein riesen Wasser zu kühlendes System mit 3-4 Graka's +/+/+, kann es dann passieren das ich statt einer lautstärke technisch akzeptablen Power Wasserpumpe eine inakzeptabel laute Wasserpumpe benötige um satten durchfluss von mindestens 80L/h zu haben, wenn ich Feinstruktur Grakakühler verwende ?

        Das wär ein idealer Test für Nobody 1/2/ und 3
      • Von Trafalgar Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: EK Waterblocks stellt überarbeiteten Wasserkühler für Geforce GTX 580 vor

        @ruyven_macaran

        Wie auch schon im "Altwerden der Wakü" Thread angesprochen

        Ich habe den "alten" GTX580 Kühler von EKWB drauf, der einzige Grund für mich, ihn AC und WC vorzuziehen, war die Optik, mir sind die GPU Temps scheißegal, solang sie a) niedriger als bei der Luftkühlung sind und b) nix beschädigen. Übertakten muss man eine GTX580 (noch) nicht, da sind mir sogar 10K egal.

        Ich kanns bestätigen, die Montage ist die Hölle. Ich hatte anfangs die Wärmeleitpads falsch drauf, die grauen also, wo auf dem Bild die braunen sind und andersrum, ich wurde aus der Anleitung, welches Pad wohin muss, auch nicht schlau, nur aus den Maßen. Da sie also schon zurechtgeschnitten waren, habe ich mir einfach irgendwelche 1mm Pads gekauft und diese draufgetan, PCB ist gerade und Kontakt besteht ausreichend. Unglaublich kompliziertrt Scheiß. Die Abstandhalter habe ich komplett weggelassen und per Lineal dafür gesorgt, dass das PCB gerade bleibt, der EKWB Support meinte selbst, dass die nicht unbedingt nötig sind. Außerdem verschwende ich nicht die überteuerte Flüssigmetallpaste von Coollaboratories für PLASTIK.
        Sieht auch mit der Backplate superschick aus, und ich würde den "Fehler" nochmal begehen, trotzdem gönne ich diese "Tortur" niemandem.
      • Von euMelBeumel Volt-Modder(in)
        AW: EK Waterblocks stellt überarbeiteten Wasserkühler für Geforce GTX 580 vor

        Zitat von ruyven_macaran
        Egal. Wenn sie jetzt noch ein seperates Anschlussterminal einführen, gibt es endgültig nur noch einen erwähnenswerten Kühlertyp am Markt, der von drei Anbietern verkauft wird

        Ja irgendwie verkommt es langsam zum Einheitsbrei. Mir hat EK zwar bei Kühlern nie wirklich zugesagt, aber man konnte wenigstens immer behaupten "der Kühler ist mal was anderes" und die Leistungen waren i.d.R. top. Wenn XSPC jetzt auch noch ein separates Terminal verbaut haben wie sogar fast 4 Hersteller
      • Von McZonk Lötkolbengott/-göttin
        AW: EK Waterblocks stellt überarbeiteten Wasserkühler für Geforce GTX 580 vor

        Noch bleiben im Bereich der VGA-Kühler aber die Mikrostrukturen, die bisher nur von wenigen Herstellern eingesetzt werden, hier aber sehr vielversprechend funktionieren (z.B. Swiftech, wenn man den Durchfluss einmal außen vor lässt). Aber ob nun ein derart höherer Bearbeitungsaufwand 1-2 Kelvin weniger GPU-Temperatur rechtfertigen, steht auf einem anderen Blatt.
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