EK Waterblocks: Single-Slot-Wasserkühler für bestimmte RTX 4090
EK Waterblocks hat einen neuen Wasserkühler für das Enterprise-Segment vorgestellt, der für bestimmte RTX-4090-Modelle vorgesehen ist. Der Kühler hat einen industriellen Look ohne jegliche Beleuchtung und misst nur einen Slot, sodass mehrere Grafikkarten direkt nebeneinander verbaut werden könnten. Lesen Sie daher im Folgenden mehr zu dem neuen Kühlblock.
Wasserkühlungen in Computern ermöglichen niedrigere Temperaturen als Luftkühlungen für Highend-Komponenten. Diese Temperaturunterschiede können für mehr Übertaktungsspielraum oder eine niedrigere Lautstärke genutzt werden. Die Grafikkarten selbst bzw. ihre Kühler können im Vergleich zu luftgekühlten Exemplaren deutlich platzsparender ausfallen, da die Wärmeabfuhr über einen Radiator erfolgt. Das hat sich EK Waterblocks zum Anlass genommen und einen neuen, besonders schmalen Wasserblock für die Zotac Amp- und Trinity-Modelle der Geforce RTX 4090 vorgestellt.
Quelle: EK Waterblocks
Quelle: EK Waterblocks
Quelle: EK Waterblocks
Quelle: EK Waterblocks
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Der EK-Pro GPU WB AMP/Trinity RTX 4090 ist, wie es der Name bereits vermuten lässt, fürs Enterprise-Umfeld konzipiert und so dünn wie möglich gestaltet worden. Dadurch wird letzten Endes nur ein einzelner PCI-E-Slot benötigt und es könnten mehr Karten in einem System verbaut werden. Das Terminal ist nicht an der Seite, sondern hinten verbaut, wodurch die Bauhöhe des Kühlers sinkt, sodass er besser in ein flaches Chassis passt. Der Block hat direkten Kontakt zur GPU, dem Grafikspeicher und den Spannungswandlern.
Durch die Open-Split-Flow-Technologie soll der interne Widerstand für das Wasser minimiert sein, wodurch bereits eine schwache Pumpe für den Block ausreichen soll und mehrere solcher Karten in einer Workstation problemlos nutzbar sein sollen. Der CNC-gefräste Kühlblock ist ein vernickelter Kupferblock, während die Oberseite des Kühlers aus rostfreiem Stahl ist. An der Slotblende wird eine neue Blende von EKWB genutzt, die den schweren Kühler zusätzlich abstützen soll. Die Backplate ist in Schwarz gehalten und bietet eine passive Kühlleistung für Spannungswandler auf der Rückseite des PCBs.
EK Waterblocks setzt den EK-Pro AMP/Trinity RTX 4090-Wasserblock, der auch mit EK-Pro-QDC-Kits kompatibel ist, mit einer UVP von 264,90 Euro an. Der Block ist noch nicht im PCGH-Preisvergleich gelistet und EK Waterblocks hat bisher noch kein genaues Veröffentlichungsdatum genannt. Mit einer Verfügbarkeit rechnet der Hersteller ab Ende Januar.
Quelle: EK Waterblocks

Auf den ersten Blick fällt es nicht auf, wenn man keinen weiteren Steckplatz unterhalb des PEG hat, weil der eingefasste Teil des Kühlers schlank genug wäre und das Plexiglas sich nur in der Mitte vorwölbt. Aber es ist unwahrscheinlich, dass da noch eine Karte in den Nachbarslot passt. Aus den 4,5 Jahre alten 2080er-Mesungen habe ich keine genauen Maße mehr aufgeschrieben; für den Kryographics Next RX6800/6900, der ähnlich dick sein sollte, haben wir in der 08/21 16 mm gemessen. (Mit Terminal: 22 mm) Die ATX-Spezifikationen erlauben aber nur 14,5 mm hohe Komponenten auf dem PCB und mit der reinen Kühlerhöhe ist es ja nicht einmal getan. Ich weiß nicht mehr genau, ob das Maß über Abstandhalter oder über Kühler-/VRAM-Auflagelfäche gemessen wurde, aber in ersterem Fall kommen noch 0,5-1,0 mm Verspannung des PCBs hinzu, in letzterem oben drauf noch die Dicke der GPU bzw. des RAMs extra. Da ist man also mindestens 2 mm, eher 3-4 mm über Spec.
Wenn man ganz viel Glück hat, kann es mit wortwörtlich biegen aber noch nicht brechen trotzdem klappen. Die ATX-Spezifikationen sehen nämlich weitere 2,6 mm auf der Rückseite von Karten vor und außerdem etwas Luft zwischen beiden, damit es nicht zur Kurzschlüssen kommt. Zwischen zwei PCBs hat man deswegen laut Norm insgesamt 17,8 mm Luft. Ist die nächste Karte auf der Rückseite komplett platt, kann es also funktionieren: Keine rückseitigen Bauteile, erst recht keine Backplate, vor allem aber auch keine Lötfahnen von THT-Bauteilen im Bereich der Kryographics Vorwölbung und dann vielleicht noch die Karten soweit auseinanderneigen, wie die Befestigung am Slotblech es zulässt. Aber das ändert dann nichts daran, dass die Grafikkarte selbst 1,1 Slots belegt und einfach viel Glück hat, wenn sich ihr Nachbar mit 0,9 begnügt bzw. beide sich 0,05 Slots von noch weiter oben oder noch weiter unten klauen.
Aber so kann man kein Serverrack zusammenbauen. Da kommt in jeden Slot eine Karte gleicher Bauweise und die nutzen schon allein wegen der Kühlerschrauben respektive Backplate zwingend die erlaubte Höhe für rückseitige Bauteile aus. Da gehen also nur echte Single-Slot-Kühler <14 mm. Vor 4,5 Jahren gab es die in der 2000er-Generation tatsächlich noch zweimal (ich frage ja nicht ohne Grund nach drei Beispielen aus den letzten fünf Jahren.^^): EKWB und Alphacool kamen iirc frisch aus Ära seitlich angeströmter Kühlstrukturen und sträubten sich noch ein bisschen, mehr Material in einen dreidimensionalen Wasserfluss zu investieren. Das hat man aber beim Durchfluss gemerkt und mit "1,1 K hinter Thermaltake" gewinnt man auch keinen Blumentopf, wenn die Top3 nur 0,4 K auseinanderliegen. Stattdessen degradiert einen so ein Praxis-irrelvanter Unterschied zum "Zweitbesten" und das kommt im Marketing schlecht an. => die Kühler wurden in Folge eher dicker denn dünner.
(Die Alphacool-Server-Lösung von [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] ist aber tatsächlich ein gutes Gegenbeispiel. Es war ich mir nicht bewusst, dass sie so schlank baut.)
Muss sich nur noch jemand finden, der sie an mein Portemonaie anpasst.
Wenn du es schaffst, mir drei Single-Slot-Kühlerbaureihen aus den letzten fünf Jahren zu zeigen, bin ich beeindruckt.
Und natürlich dient die Verlagerung des Terminals "nur" der Reduktion der Höhe, da die Karte sonst in Server-Racks gar nicht montiert werden könnte.
https://www.alphacool.com...
Der Preis ist hier deutlich günstiger und wahrscheinlich nehmen die beiden Produkte sich nicht so viel und haben eine ähnliche Kühlleistung. Mir persönlich gefällt die Tatsache nicht so gut, dass man den Kühler erst komplett zerlegen muss, um zu sehen ob er im Laufe der Zeit verschmutzt.