EK-Nucleus AIO CR360 Direct Die D-RGB soll Intels Hitzköpfe erstmals geköpft kaltstellen
Mit der EK-Nucleus AIO CR360 Direct Die D-RGB haben die slowenischen Wasserkühlungsexperten von EKWB, besser bekannt als EK Water Blocks, eine neue AiO-Wasserkühlung speziell für geköpfte Core-i-Prozessoren auf dem Sockel 1700 vorgestellt.
Die slowenischen Wasserkühlungsexperten von EKWB, besser bekannt unter dem Namen EK Water Blocks, haben mit der EK-Nucleus AIO CR360 Direct Die D-RGB eine neue AiO-Wasserkühlung vorgestellt, welche erstmals speziell und gesondert für die "geköpfte" Core-Prozessoren der 12. bis 14. Generation ohne Heatspreader ("IHS") konzipiert worden ist. Einzig für den aktuellen Sockel LGA 1700 erhältlich, ist die Wasserkühlung mit 360 mm messendem Radiator auf "Direct Die Cooling" hin ausgelegt und wurde gemeinsam mit Roman 'der8auer' Hartung entwickelt.
Quelle: EKWB
Gemeinsam mit der direkt mitgeliefert Thermal Grizzly Conductonaut, einem sehr leistungsfähigem Flüssigmetall, soll die neue EK-Nucleus AIO CR360 Direct Die D-RGB "der neue Benchmark" für Core-Prozessoren vom Typ "Alder Lake", "Raptor Lake" und "Raptor Lake Refesh" darstellen. Zwei Abdeckungen mit und ohne das auffällige Totenkopfsymbol auf der Kühler-Pumpen-Einheit sorgen für Abwechslung.
Der Preisklasse der AiO-Wasserkühlung angemessen, gehören ummantelte ("sleeved") Tubings und Lüfter der Serie EK-Loop FPT mit Daisy-Chain-Anschlüssen und auffälliger (A)RGB-Beleuchtung. Der Hersteller selbst gibt die maximale Lautstärkeentwicklung mit 36 dB(A) bei 550 bis 2.300 UPM an.
Quelle: EKWB
Die vollständigen technischen Spezifikationen der EK-Nucleus AIO CR360 Direct Die D-RGB, welche ansonsten baugleich zur regulären Version ohne "Direct Die Cooling" ist, lesen sich wie folgt:
Quelle: EKWB
Die EK-Nucleus AIO CR360 Direct Die D-RGB ist ab sofort zum Preis von 202,90 Euro im hauseigenen Online-Shop von EKWB erhältlich, die Auslieferung erfolgt jedoch erst Mitte März 2024. Weitere Informationen liefern zwei sehenswerte Videos zur EK EXPO im Rahmen der CES 2024, welche noch bis zum 12. Januar in Las Vegas stattfindet.
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Quelle: EKWB

Hoffentlich kommt das follow up gegen einen Custom Loop
AiOs sind primär für Leute, die sich den Bau einer custom Wakü nicht zutrauen und von Beginn an ein fertiges System haben wollen. Einfach einbauen, fertig. In entsprechender Qualität lässt sich eine übliche AiO auch zu ähnlichen Preisen mit entsprechenden Einzelteilen selbst nachbauen. Macht halt niemand, weil es ein Haufen Müll ist. Besser geht es natürlich mit entsprechendem Kostenaufwand. Die AiO holt man sich aber, weil man eben keine (für Anfänger) riskanten Wasserspiele machen will.
Köpfen ist ein nicht gerade risikobefreiter Eingriff, der die Garantie der CPU und mit etwas Pech auch die CPU selbst killt. Außerdem muss man oft noch an der Sockelhalterung des Mainboards rumfummeln, was sich da dann auch nicht gerade positiv auf die Garantie auswirkt.
Jetzt hat man ein Produkt, welches voraussetzt, dass man an CPU und Mainboard Modifikationen durchführt, aber von der weit weniger riskanten Wakü-Seite keine Ansprüche hat. Ich weiß nicht wie es den anderen geht, aber beim Köpfen bin ich schon etwas verschwitzt, während ich Waküs so nebenbei zusammenbaue. Köpfen ist einfach der wesentlich riskantere Schritt und warum man dann eine AiO verbaut, wo jeder Köpfer ohne größere Mühe eine custom Wakü bauen kann (das ist nun wirklich nicht schwer), das weiß der Geier.
Werden die Temperaturen jede andere AiO in den Schatten stellen? Mit Sicherheit. Wird die AiO eine custom Wakü auf einer ungeköpften CPU schlagen können? Bestimmt. Nur ist es damit noch kein sinnvolles Produkt, weil die Einstiegshürde von direct die einfach deutlich höher als die Einstiegshürde der custom Wakü ist.
Aber vermutlich wird es dennoch ein paar Leute geben, die das Ding kaufen. Warum auch immer.
Kein vergleich zu einem Custom loop mit z.b. Mora etc.
Wenn du einen Ferrari kaufst, beschwerst du dich doch weder darüber, dass der nicht mit 4l Sprit auf 100km auskommt noch dass er keine 3,5t Anhängelast hat.
Man kauft halt, was für den eigenen Workload (oder den E-Penis) sinnvoll ist. Das heißt aber nicht, dass jeder Hersteller genau das bauen sollte, weil es noch genug andere Nutzer mit anderen Anforderungen gibt.