Aquacomputer-Kühler für Geforce GTX Titan bahnt sich an

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Unter dem neuen Namen "kryographics für GTX Titan" fertigt Aquacomputer einen neuen Wasserkühler für Nvidias Enthusiasten-Grafikkarte.

Auf den ersten Blick mag der Unterschied klein Ausfallen, doch im Vergleich zu den bisherigen, flachen Kanälen bietet der Kryographics eine deutliche Querschnittvergrößerung. Quelle: forum.aquacomputer.de Auf den ersten Blick mag der Unterschied klein Ausfallen, doch im Vergleich zu den bisherigen, flachen Kanälen bietet der Kryographics eine deutliche Querschnittvergrößerung. Nvidias GTX Titan ist die erste Geforce ohne Zahl im Namen und auch Aquacomputer nimmt die High-End-GPU als Anlass für eine Namensänderung: Statt traditionell "aquagraFX", wie die Nvidia-Komplettkühler seit Geforce-FX-Zeiten heißen, nennt sich der neueste Spross "kryographics" - angelehnt an den sehr erfolgreiche Kryos-CPU-Kühler.

Sonst hat sich auf den ersten Blick wenig geändert - was in diesem Fall aber nur gutes bedeutet: Eine massive Kupferbodenplatte mit feiner (0.25 mm) Kühlstruktur, eine eingelassene Edelstahlplatte und ein Anschlussblock aus schwarzem Delrin sind ein bewährtes Erfolgsrezept. Die Fertigung ist weiterhin so exakt, dass, vertrauend auf vergleichbare Präzision bei den Grafikkartenherstellern, nicht nur die GPU sondern auch alle Speicherbausteine auf der Kartenvorderseite über Wärmeleitpaste Kontakt zum Kühler aufnehmen - andere Hersteller verwenden hier Wärmeleitpads, die kleine Höhenunterschiede ausgleichen können, aber eine deutlich schlechtere Wärmeleitung aufweisen.

Auf den zweiten Blick offenbaren sich auch die Änderungen, die den neuen Namen begründen: Aquacomputer hat den kompletten Ein- und Ausströmbereich und das Anschlussterminal optimiert. Bei gleichbleibenden Außenabmessungen wurde so der Innenquerschnitt an diesem Nadelöhr deutlich gesteigert und der Durchflusswiderstand reduziert.
Als weitere Neuerung ist, erstmalig für Aquacomputer-Komplettkühler, eine Plexiglas-Variante des Kühlers angekündigt, die aber erst ab Mitte März verfügbar ist. Der Kupfer-kryographics ist dagegen in Produktion und kann für 89,90 Euro bei Aquacomputer bestellt werden. Aufgrund der hohen Nachfrage wird die Lieferzeit allerdings mit mindestens 10 Tagen angegeben.

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    • Kommentare (32)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Ion Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Aquacomputer-Kühler für Geforce GTX Titan bahnt sich an.

        Zitat von rbb
        nein die Begrenzung liegt weit höher, von EVGA gibt es eine OC Version die schon mit einem Kerntakt mit Boost von 1335 MHZ daherkommt.
        Machst du das jetzt an der News fest mit dem Video wo zwei Titan´s zu sehen waren im Valley Benchmark?
        Der Takt ist schlichtweg falsch ausgelesen. Du glaubst es nicht, schau selbst:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Ich habe die wichtigen Bereiche rot umrandet.
      • Von Ion Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Aquacomputer-Kühler für Geforce GTX Titan bahnt sich an.

        Zitat von rbb
        nein die Begrenzung liegt weit höher, von EVGA gibt es eine OC Version die schon mit einem Kerntakt mit Boost von 1335 MHZ daherkommt.
        Machst du das jetzt an der News fest mit dem Video wo zwei Titan´s zu sehen waren im Valley Benchmark?
        Der Takt ist schlichtweg falsch ausgelesen. Du glaubst es nicht, schau selbst:

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        Ich habe die wichtigen Bereiche rot umrandet.
      • Von rbb Komplett-PC-Käufer(in)
        AW: Aquacomputer-Kühler für Geforce GTX Titan bahnt sich an.

        Zitat von Ion
        Ist das übertaktungspotenzial der Titan nicht ohnehin begrenzt? Was nützt dann eine Wakü? Höchstens der Lautstärke wegen, und das ist ja wohl ein wenig teuer dafür.


        nein die Begrenzung liegt weit höher, von EVGA gibt es eine OC Version die schon mit einem Kerntakt mit Boost von 1335 MHZ daherkommt. Wenn das ganze noch unter Wasser gelegt ist
        spielt die Temperatur noch eine Rolle und man kann noch weiter gehen, hier ist es ganz klar, wenn Wasser im Spiel ist kann man ein sehr großes potenzial rauß holen......
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        AW: Aquacomputer-Kühler für Geforce GTX Titan bahnt sich an.

        Zitat
        Mit Dampfabscheidung kannst du nur sehr dünne Oberflächenbeschichtungen machen, massive Materialien gibt es da afaik nicht. Also rechne lieber mit 1-2 µm denn 1-2 mm als Maximum. (in der Praxis wären wohl eher nm Bereiche üblich)


        Was willst du mit einem nm Heatspreader? Das ist völlig nutzlos bei so einer Schichtdicke kann er seine Aufgabe, die Wärmeverteilung nicht sinnvoll übernehmen.

        Zitat von AWIN DIAMOND TECHNOLOGY CORPORATION
        Standard thickness 0.25mm, 0.30mm and 0.40mm,
        thickness tolerance ± 25μm standard, ± 10μm upon request

        Es ist durchaus möglich prinzipiell beliebig dicke, jedenfalls praktisch mehrere Millimeter dicke Diamantplatten in CVD Technik herzustellen- alles eine Zeitfrage (wobei Zeit in dem Fall auch -viel- Geld ist)
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Aquacomputer-Kühler für Geforce GTX Titan bahnt sich an.

        Zitat von Superwip
        Diamant... hat soweit ich weiß die höchste Wärmeleitfähigkeit aller bekannten Feststoffe...
        Ja, aber da wird der Werkzeugverschleiß wieder so teuer


        Zitat von VJoe2max
        Mit CNTs gab es vor Jahren zwar schon Kühlerbauexperimente von irgendeinem Luftkühler-Hersteller, aber das war aus naheliegenden mechanischen und technischen Gründen nicht von Erfolg gekrönt.
        Gabs da wirklich mal einen?
        Ich kann mich nur an den einen Prototypen iirc einer Kompaktwakü erinnern (bevor der Boom losging), die einen CNT-Boden bekommen sollte, aber im Vorserienmodell normales Graphit verwendete.

        Zitat von ΔΣΛ;5051785
        Wie bereits geschrieben :

        Es ist ja klar, das die Abwärme von der Bodenplatte sich auf die Seitenwände, und dann auch auf den Deckel ausbreitet.
        So das noch mehr Abwärme ins Wasser abgegeben werden kann.
        Guck dir mal den Aufbau an: Der Deckel hat auf wenige mm breiten Stegen Kontakt zur Bodenplatte und selbst diese schmalen Kontaktflächen sind größtenteils mehrere cm Wärmeleitweg von den Wärmequellen entfernt. Wie soll da nenneswert Wärme hingelagen und übertragen werden, während soviel Wasser vorbeiströmt?

        Zitat von ΔΣΛ;5051861
        Kann ich mir zumindest nicht ganz vorstellen, gibt es dazu einen Test oder irgendeinen Artikel diesbezüglich (?), wäre ja gut zu wissen wie viel der unterschied tatsächlich ist.

        Bei Grafikkartenkühlern wäre mir nichts bekannt, aber Heatkiller3 und Heatkiller3LT wurden mehrfach verglichen, genauso die Plastik und Metall Ausführungen des Kryos. Ergebnis:
        Und beim Heatkiller liegt nur die eigentliche Kühlstruktur in der flachen Bodenplatte, während der Deckel mit all seinen Kanälen durchaus eine gewisse Kontaktfläche zum Wasser hat und vor allem Großflächig und CPU-nah auf der Bodenplatte aufliegt. Aber genug Wärme für abschätzbare 1 K Unterschied ("Mess"genauigkeit ist das in aller Regel noch lange nicht) wurde auch da nicht übertragen.

        Zitat von Superwip
        Der "Vorteil" eines Deckels aus einem Material mit höherer Wärmeleitfähigkeit besteht wohl vor allem darin das dann besser Wärme an die Umgebungsluft abgegeben werden kann- allerdings ist auch das nur von geringer Bedeutung da die Radiatoren die Wärme viel besser abführen können.
        Der einzige Vorteil eines Metalldeckels besteht darin, dass er wesentlich höhere Temperaturen aushält, als die Hardware, ohne auch nur einen nenneswerten Teil seiner Festigkeit einzubüßen. (Bei Deckeln mit Anschlussgewinde kommt noch die geringe Spröde hinzu)

        Zitat
        Na ja... es gibt immerhin schon Diamant-Heatspreader

        AWIN DIAMOND TECHNOLOGY CORPORATION

        Wenn man in CVD Technik eine 1-2mm Diamantplatte herstellen könnte (und das geht wohl bereits wenn man wirklich will) man daraus bereits eine Kühlerbodenplatte schleifen auch wenn das titanisch teuer wäre.

        Mit Dampfabscheidung kannst du nur sehr dünne Oberflächenbeschichtungen machen, massive Materialien gibt es da afaik nicht. Also rechne lieber mit 1-2 µm denn 1-2 mm als Maximum. (in der Praxis wären wohl eher nm Bereiche üblich)
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        AW: Aquacomputer-Kühler für Geforce GTX Titan bahnt sich an.

        Der Unterschied ist sicherlich absolut vernachlässigbar und wahrscheinlich selbst mit aufwendigen Methoden kaum messbar.

        Der "Vorteil" eines Deckels aus einem Material mit höherer Wärmeleitfähigkeit besteht wohl vor allem darin das dann besser Wärme an die Umgebungsluft abgegeben werden kann- allerdings ist auch das nur von geringer Bedeutung da die Radiatoren die Wärme viel besser abführen können.

        Zitat
        Diamant, keine Optionen für den Kühlerbau.

        Na ja... es gibt immerhin schon Diamant-Heatspreader

        AWIN DIAMOND TECHNOLOGY CORPORATION

        Wenn man in CVD Technik eine 1-2mm Diamantplatte herstellen könnte (und das geht wohl bereits wenn man wirklich will) man daraus bereits eine Kühlerbodenplatte schleifen auch wenn das titanisch teuer wäre.
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