Alphacool Core 1: Neuer CPU-Wasserkühler verspricht deutlich niedrigere Temperaturen

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Alphacool Core 1: Neuer CPU-Wasserkühler verspricht deutlich niedrigere Temperaturen
Quelle: Alphacool

Alphacool hat mit dem Core 1 einen neuen CPU-Wasserkühler vorgestellt, der dank einer neu entwickelten Jetplate angeblich deutlich besser kühlen kann. Zudem wurde auch das Montagesystem überarbeitet.

Das auf Wasserkühlungen spezialisierte Unternehmen Alphacool hat einen neuen CPU-Kühler angekündigt, der die Core-Serie ergänzen soll. Der Core 1 genannte Kühler soll angeblich auf eine von Grund auf neu entwickelte Jetplate setzen und um bis zu 10 Kelvin niedrigere Temperaturen erreichen als das Vorgängermodell. Eben jenes wird nicht genau benannt, es dürfte sich aber wohl um den Core XP3 handeln.

Bessere Kühlung, leichtere Montage

Eine derart große Temperaturdifferenz ist zwar beeindruckend, sie wird aber durch den Preis relativiert. Denn während der Core XP3 zwischen 40 und 45 Euro kostet, liegt der neue Core 1 zwischen 100 und 120 Euro. Der niedrigste Preis wird für den normalen CPU-Kühler in Schwarz und Silber aufgerufen, 110 Euro muss man für die weiße Version bezahlen und für 120 Euro gibt es den Kühler in Schwarz und Silber mit ARGB-Beleuchtung.

Eine Explosionszeichnung von Alphacool zeigt den Aufbau des Core 1. Quelle: Alphacool Eine Explosionszeichnung von Alphacool zeigt den Aufbau des Core 1. Neben der verbesserten Kühlleistung, die man mit Hinblick auf die Konkurrenz erst mit ähnlich teuren Modellen vergleichen sollte, bewirbt Alphacool den Core 1 außerdem noch mit einer überarbeiteten Montage. Angeblich wurde das Befestigungssystem des CPU-Wasserkühlers angepasst, sodass er sich nun leichter und weniger Schrauben montieren lässt.

Ebenso spannend: Modulare Wasserkühlung: Lynk+ verspricht die Zukunft der GPU-Kühlung

Bei der Materialwahl bleibt der Core 1 den bisherigen Prinzipien der Reihe treu. Der Kühler verfügt erneut über eine vernickelte Kupferplatte und das Gehäuse besteht aus Messing. Platz findet das Modell auf allen AMD- und Intel-Prozessoren der Sockel LGA1700, AM4 und AM5. Eine etwas vergrößerte Auflagefläche soll dabei der Kühlung der aktuellen Modelle helfen. Inwiefern sich das in Vorteilen gegenüber der Konkurrenz niederschlägt, müssen aber erst noch Tests zeigen.

Quelle: Alphacool

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    • Kommentare (69)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DiePalme Freizeitschrauber(in)
        Kleiner Teaser.... Carbon Varianten (kein Sticker, echtes Carbon)

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      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Die Ergebnisse von Igor zu dem Block sind "fishy as hell". Die Differenzen sind viel zu hoch. Seit wann ist bitte ein Heatkiller so viel schlechter als ein Kryos Next? Das ist doch offensichtlicher Blödsinn. Keine Ahnung warum der sowas veröffentlicht
      • Von Sinusspass Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wiederum gilt: In Spezialfällen, nämlich wenn man wie Igor den Durchfluss konstant hält, kann man diesen Einfluss zu einem konstanten Offset reduzieren, dass innerhalb der Test-Rangfolge keine Rolle spielt. Aber alle so getroffenen Aussagen gelten dann nur für den Spezialfall dieses Testaufbaus in Kombination mit der für jeden Kühler getrennt festgelegten Pumpenleistung (Pumpenstärke + etwaige Drosselventilstellung). Eine Vergleich mit anderen Tests ist nicht möglich und ich persönlich würde unter solchen Bedingungen auch keine Bewertungen vornehmen, bis der Druckabfall bekannt ist.
        Genau da hat man dann wieder ein Problem im Bezug auf die Realität. Die meisten Nutzer fahren nicht mit konstantem Durchfluss, sondern konstanter Pumpenleistung und damit nahezu konstantem Wasserdruck. In dem Fall ist der Druckabfall über den Kühler bzw. der bei festem Druckabfall anliegende Durchfluss wichtig, um für die Realität verwertbare Aussagen zu treffen. Kühler A mag bei fixem Durchfluss X schlechter sein als Kühler B, aber bei fixer Pumpenleistung Y besser, weil er weniger restriktiv ist und damit in der Realität mehr Durchfluss ermöglicht, wovon er dann auch profitiert.
        Das Ergebnis gilt dann aber auch nur für den Fall des Testaufbaus. In der Realität sind die Kreisläufe größer als Kühler+Radiator+Pumpe+Agb+bisschen Schlauch, Anschlüsse und Sensorik. Umso größer bzw. restriktiver der eigentliche Kreislauf, umso geringer fallen die Durchflussunterschiede durch verschiedene Kühler aus und Kühler A mag sich dann doch wieder an die Spitze setzen.
        Deshalb muss man im Grunde beides messen, die Ergebnisse vernünftig interpretieren und in Relation setzen. Am Ende macht man die Arbeit dann für einen Temperaturbereich von 2K, in dem sich die Topmodelle prügeln, sofern ein Kühler nicht völlig überraschend deutlich bessere Ergebnisse als die ganze Konkurrenz einfährt.
        Und ja, bei solchen Ergebnissen ist aufgrund der Kühlerentwicklung der letzten Jahre, wo die Spitzenmodelle sich in einem kleinen Bereich befunden haben, Skepsis angebracht.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Lios Nudin
        Ein bisschen durcheinander.

        Torsten bezieht sich auf ein Diagramm mit den Core 1 Ergebnissen bei Igorslab, bei dem kein Chiller zum Einsatz kam, sondern ein klimatisierter Raum wie bei Techpowerup.

        Torsten bezieht sich auf zwei Seiten:

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        Dann zitiert Eddy / Palme Torsten mit dem Argument "Chiller" und Torsten spricht davon, dass er etwas von Chiller gelesen habe, aber ansonten Infos vermisse. Obwohl nirgends in den genannten Beiträgen, auf die sich Torsten ursprünglich bezogen hat, ein Chiller zum Einsatz kam.

        "Beide Spieler (Torsten und Eddy / Palme) gehen zurück auf Los." (Monopoly) Wer würfelt erneut als Erstes?

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        Danke für die Richtigstellung. Da hatte ich selbst falsch in Erinnerung, um was in der alten Diskussion eigentlich ging. Aber auch bei den Chiller-Ergebnissen ist mir schon mehrfach aufgefallen, dass Igor nicht die letztlich während des Tests anliegende Wassertemperatur angibt. Das ist innerhalb des Tests auch nicht zwingend nötig, solange diese sich über den Testzeitraum hinweg ausgehend vom Startwert immer gleich entwickelt, aber es erschwert 1:1 Vergleiche mit anderen Test-Setups. Für einen klimatisierten Raum als Kühlreservoir gilt im Prinzip das gleiche, nur dass durch den zwischengeschalteten Wärmeübergang am Radiator die Verschiebung der Wassertemperatur gegenüber dem Startwert weitaus größer sein dürfte, sodass das unbekannte Offset statt schätzungsweise einige Zehntel durchaus mehrere Kelvin betragen kann – zuviel, um eine Interpretation von 0,x-Unterschieden auch nur zu versuchen.

        Zitat von DiePalme
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        Alles was mir grade einfällt ist.... hääää???? Haben wir echt so weit aneinander vorbei geredet? Krass.

        Es ging um die Ausganstemperatur, nicht um den Durchfluss.

        Allgemein argumentierst du auf andere Dinge als auf die, auf die ich hinaus wollte. Ich glaub wir reden hier mittlerweile alle aneinander vorbei Du hast ja mit deiner Aussage recht, bezieht sich nur absolut nicht auf das, was ich sagen wollte.
        Ich hab ab morgen Urlaub... ich glaube den brauche ich auch, wenn ich das hier nochmal überfliege
        Es ging um die Temperatur des zur Kühlung genutzten Wassers und da spielt der Durchfluss respektive der aus ihm resultierende Temperaturgradient innerhalb des Kreislaufes eine Rolle. An der Wärmeabfuhr ist der gesamte Wasserkühler beteiligt, nicht nur die ersten Zehntelmillimeter unmittelbar unterhalb des Einlasses, der direkt die Einlass-Wassertemperatur abbekommen. Das letzte Stück der Kühlstruktur arbeitet praktisch mit der Auslasswassertemperatur; der gesamte Kühler im Schnitt mit der durchschnittlichen Wassertemperatur zwischen Ein- und Auslass. Misst man nur die Einlasstemperatur, verschiebt man also den Bezugspunkt – und das in einem Durchfluss-abhängigen Maß.

        Wenn weniger Wasser fließt, steigt die Temperaturdifferenz zwischen kältesten und wärmsten Punkt im Kreislauf linear an, weil sich die Wärmemenge eines gegebenen Zeitraums auf eine kleinere Menge zirkulierten Wassers verteilt. Das heißt die Einlasstemperatur sinkt, die Auslasstemperatur steigt. Solange der absolute Durchfluss hoch genug liegt, ändert sich dabei am eigentlichen Wärmeübergang innerhalb des Kühlers und somit an der CPU-Temperatur praktisch nichts. Bildet man ein Delta nur aus Einlass- und CPU-Temperatur, "misst" man aber trotzdem eine "schlechtere" Kühlleistung. Bei komplexeren Fällen wie Monoblocks oder Grafikkartenkühlern, die mehrere Kühlstrukturen intern in Reihe schalten, führt eine derart vereinfachte Betrachtung nicht nur zu verschobenen, sondern gegebenenfalls zu schlichtweg falschen Aussagen, denn hier arbeitet der letzte Kühlbereich bei niedrigerem Durchfluss, also niedrigerer Einlasstemperatur in den Kühler selbst, mit stärker vorgewärmten Wasser.

        Wiederum gilt: In Spezialfällen, nämlich wenn man wie Igor den Durchfluss konstant hält, kann man diesen Einfluss zu einem konstanten Offset reduzieren, der innerhalb der Test-Rangfolge keine Rolle spielt. Aber alle so getroffenen Aussagen gelten dann nur für den Spezialfall dieses Testaufbaus in Kombination mit der für jeden Kühler getrennt festgelegten Pumpenleistung (Pumpenstärke + etwaige Drosselventilstellung). Eine Vergleich mit anderen Tests ist nicht möglich und ich persönlich würde unter solchen Bedingungen auch keine Bewertungen vornehmen, bis der Druckabfall bekannt ist.
      • Von DiePalme Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Sinusspass
        Das ist in einer Testumgebung mit Chiller und fixen 20°C Einlasstemp eine Sache
        Aber genau darum und nur darum ging es doch. Du mixt unterschiedliche Punkte bei der Diskussion.
      Direkt zum Diskussionsende
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