12 Jahre nach Release: War Thunder bekommt Pathtracing und Frame Generation
Mehr als zwölf Jahre nach der ersten Testphase erhält War Thunder endlich Zugriff auf Frame Generation und Pathtracing: Das "Leviathan"-Update steht bereit.
Als War Thunder am 1. November 2012 in eine öffentliche Testphase startete und im Dezember 2016 offiziell erschien, wählte Entwicklerstudio Gaijin eine klassische Rasterpipeline. In der Zwischenzeit hat sich so einiges getan: Eine 2019 erfolgte Umstellung auf DirectX12 oder die Raytracing-Implementierungen vom vergangenen November. Nun steht mit "Leviathan" das nächste große Grafikupdate von War Thunder vor der Tür und soll Frame Generation und Pathtracing in das Kriegs-MMO bringen.
Wie Gaijin im zugehörigen Blogeintrag verlauten lässt, ersetzt das neue "Path Traced Global Illumination" (PTGI) die bisherige SSAO- und Probe-basierte Lösung vollständig. Ein zentrales Problem der alten Engine - sogenannte "Lichtlecks" an Kanten sowie ein systematischer Blaustich in weiträumigem Schatten - verschwindet, weil PTGI nun mit der tatsächlichen Szene arbeitet und so die jeweiligen Bereiche natürlicher und stimmiger beleuchtet.
Zudem spricht Gaijin von "einigen zusätzlichen Fps, die ihr heruntergeladen haben könntet" - gemeint ist die Implementierung aller drei Frame-Generation-Versionen im Zuge von Nvidia DLSS, AMD FSR und Intel XeSS für die entsprechenden Grafikkarten. Unterstützt werden laut dem Blogeintrag alle Generationen ab RTX 40, RX 5000 und Intel Arc. Auch Nvidia Reflex und AMD Anti-Lag 2 sind mit dem Leviathan-Update an Bord.
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