PCGH-Plus Label Mixed Reality im Test: Gemischte Gefühle

PCGH Plus: Ende letzten Jahres sind gleich mehrere Mixed-Reality-Headsets erschienen. Ohne Tracking-Equipment und ohne PC-Boliden sollte mittels einfachem Plug & Play die VR-Welt erobert werden. Sollte ... Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 07/2018.

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Mixed Reality im Test: Gemischte Gefühle
Quelle: Asus

Vor knapp einem halben Jahr startete Microsoft mit einer Bandbreite an Hardware-Herstellern eine VR-Produktlinie - die Windows-Mixed-Reality-Headsets. Die Head-Mounted-Displays (HMD) aus dieser Offensive sollten nicht nur günstiger als die Konkurrenten Vive und Rift, sondern auch mit nicht so potenter Hardware kompatibel sein und damit ohne große Probleme per Plug & Play an jedem Windows-10-Rechner mit Creators Update (Herbst-Update 2017) funktionieren. Damit haben Microsoft und dessen Partner alle Hürden für den Einstieg in VR genommen: Preis, Handhabung und die heimische Rechenleistung. Und was ist aus der "Offensive" geworden? Wir haben uns das zuletzt erschienene MR-Headset von Asus für einen Hands-On-Test und eine Bestandsaufnahme für Windows-Mixed-Reality in die Redaktion geholt.

Was war noch mal MR?

Heutzutage kann man virtuelle Realitäten auf zwei Arten betreten: entweder à la "Augmented Reality" (augmented, engl. für erweitert; AR) oder mittels "Virtual Reality". Bei der ersten Möglichkeit wird die eigene Wahrnehmung durch virtuelle Elemente erweitert. Solche Anwendungen findet man beispielsweise bei Pokémon Go, Google Glass oder Wikitude, bei denen die eigene Perzeption durch digitale Informationen über die Umgebung selbst, kleine virtuelle Taschenmonster oder Sehenswürdigkeiten erweitert wird. Die zweite Möglichkeit besteht darin, sich ein VR-Headset umzuschnallen, um sich dann vollkommen in digitalen Gefilden und virtuellen Welten herumzutreiben.

Microsoft hofft, mit dem Begriff "Mixed Reality" in Zukunft beide Technologien unter ein Dach zu bekommen und eventuell stufenweise zu kombinieren. Bisher sind aber alle Headsets in der Mixed-Reality-Schiene reine VR-Brillen, die mit den Frontkameras die Umgebung trotzdem nicht durchschleifen und im Headset erweitern können.

Besser spät als nie

Microsoft hat mit den Technikkonzernen Acer, Asus, HP, Lenovo, Dell, Samsung und Medion Ende 2017 die Mixed-Reality-Headsets auf den Markt gebracht. Nur bei Asus hatte es etwas länger gedauert, sodass diese Brille erst Anfang 2018 erschienen ist. Die Hardware-Specs haben sich in dem Zeitraum nicht verändert, alle in Europa kaufbaren Windows-Mixed-Reality-Geräte verfügen über eine Auflösung von 1440 × 1440 Pixeln pro Auge (2880 × 1400 insgesamt), eine konstante Framerate von 90 Hz, zwei 2,89 Zoll große LC-Displays und eine ungefähre Pixeldichte von 706 ppi. Unterschiede lassen sich bisher nur in Design, Preis, Gewicht und im diagonalen Sichtfeld ausmachen.

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PCGH hat sich das zuletzt erschienene MR-Headset von Asus für einen Hands-On-Test und eine Bestandsaufnahme für Windows-Mixed-Reality in die Redaktion geholt.
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