Kostenpflichtiges Steam-Tool komprimiert installierte Spiele um bis zu 50 Prozent - ohne vorheriges Entpacken
Game Compressor verspricht deutlich kleinere Steam-Spiele ohne Entpacken. Hinter der Software steckt aber keine neue Technik.
Wer eine richtig prall gefüllte Steam-Bibliothek besitzt, kennt das Problem: Moderne Spiele verschlingen oft weit über 100 GB Speicherplatz. Genau hier will der Game Compressor ansetzen.
Das kostenpflichtige Tool Game Compressor verspricht, installierte Spiele mithilfe der in Windows integrierten LZX-Kompression deutlich zu verkleinern - in Einzelfällen sogar um mehr als 50 Prozent. Anders als klassische Archivprogramme bleiben die Dateien dabei direkt spielbar und müssen vor dem Start nicht erst entpackt werden.
Das steckt hinter Game Compressor
Technisch erfindet Game Compressor das Rad nicht neu. Die Software dient in erster Linie als komfortable Oberfläche für eine Windows-Kompressionsfunktion, die bereits seit Jahren vorhanden ist. Sie scannt automatisch Spielebibliotheken, zeigt vorab die voraussichtliche Speicherersparnis an, kann Spiele später wieder dekomprimieren und wendet die Kompression nach Updates automatisch erneut an.
Nicht jedes Spiel profitiert gleichermaßen
Die beworbenen Einsparungen an Speicherplatz von bis zu 50 Prozent sollten allerdings mit Vorsicht betrachtet werden. Wie stark sich ein Spiel verkleinern lässt, hängt maßgeblich davon ab, wie die Daten bereits gespeichert wurden. Komprimierte Videos, Texturen oder Archive lassen sich häufig kaum weiter reduzieren. Gleichzeitig verursacht die LZX-Kompression zusätzliche CPU-Arbeit beim Lesen der Daten. Auf modernen Prozessoren fällt das meist kaum ins Gewicht, bei DirectStorage-Spielen kann es jedoch zu längeren Ladezeiten oder sogar Rucklern kommen. Das Tool selbst weist inzwischen auf solche Fälle hin.
Für Besitzer kleinerer SSDs oder Windows-Handhelds wie dem ROG Ally oder Lenovo Legion Go kann Game Compressor durchaus sinnvoll sein. Wer dauerhaft viele Spiele installiert hält, gewinnt unter Umständen mehrere hundert Gigabyte Speicherplatz zurück. Gleichzeitig lohnt sich aber auch ein Blick auf eine Alternative: Mit CompactGUI steht bereits seit Jahren eine kostenlose Open-Source-Lösung bereit, die ebenfalls auf den Kompressionsfunktionen von Windows basiert.
Hinzu kommt, dass die Steam-Bewertungen von Game Compressor zwar überwiegend positiv ausfallen, Nutzer aber auch über Abstürze, hängende Komprimierungsprozesse und Schwierigkeiten mit sehr großen Bibliotheken berichten. Die Technik funktioniert also weitestgehend wie sie soll - bleibt nur die Frage, ob der zusätzliche Komfort den Kaufpreis wirklich rechtfertigt.
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Quelle: Game Compressor auf Steam

Aber eigentlich ist es ziemlich sinvoll für manche
Ich habe von 8 TiB SSDs 3TiB Belegt (+1TiB Extern). Und dabei ist fast alles inclusive Spiele seit Windows 7 und XP was ich jemals auf dem PC hatte seit ca Anno 2000. Selbst die sachen von meiner Western Digital glaub 20GiB HDD auf die ich seeeeehr Stolz war die liegt hier heute noch..irgendwo...und liefe Theoretisch.
inclusive jeweils immer 2 Aktuelle Sicherheitskopien Der System-Platte und der eigenen Datein wie Fotos die Täglich erstellt(überschrieben) werden sofern der PC an ist