Tomb Raider angespielt: Hoffentlich wird die PC-Version optimiert
Auf der Gamescom konnten wir das neue Tomb Rauder anspielen. DIe Vorführversion entspricht weitestgehend dem, was schon vom Spiel bekannt ist. Gezeigt wurde das Einstiegslevel, in dem Lara um das Überleben nach einem Schiffsunglück kämpft.
Tomb Raider war vor einer guten Dekade eines der wichtigsten Action-Adventures überhaupt, Lara Croft neben Super Mario wohl die einzige Video-Spiele-Protagonististin, die auch außerhalb der Gaming-Szene Ruhm erlangte. Doch mit dem Fortschreiten der Serie schnitt das Spiel sowohl bei Presse als auch bei den Spielern immer schlechter ab, sodass gewissermaßen die Notbremse gezogen wurde und die Serie unter einem neuen Entwickler einen Reboot erhielt.
Dieser Teil der Serie stellt einen weiteren Reboot der Serie dar. In der Vorführversion spielt man die erst 16-jährige Lara Croft. Von der Powerfrau, zu der sich sich entwickeln soll, ist noch keine Spur zu sehen. Die Einstiegsszene des Spiel zeigt die junge Lara sofort nach einem Schiffsunglück, das sie lädiert, aber nicht schwer verletzt, überlebt. Von hier aus kämpft sie sich zuerst primär auf die Befriedigung ihrer elementarsten Bedürfnisse widmend, kletternd und hangelnd über die Insel. Einem am Baum aufgehängten Körper nimmt der Spieler als Lara Pfeil und Bogen ab und kümmert sich nachher sogleich um Nahrung, indem er mit der neu erworbenen Waffe einen Hirsch erlegt. Für viele Handlungen gibt es sogenannte "Survival Experience Points", die der Spieler in neue Fähigkeiten investieren kann.
Die letzten beiden Szenen deuten es schon an: Das neue Tomb Raider wirkt deutlich erwachsener und schmutziger als seine Vorgänger und wirkt unter Berücksichtigung seiner erst 16 Jahre alten Protagonistin durchaus drastisch. In engen Räumen und Gängen fällt auf, dass die Spielfigur nicht mehr wie früher durchsichtig wird, was das beengende Gefühl nochmals verstärkt.
Insgesamt wirkt das Spiel sehr atmosphärisch und ansprechend gestaltet, der Eindruck einer feindlichen Umgebung wird dem Spieler jederzeit gut übermittelt. Weniger gut sieht es auf der technischen Haben-Seite aus: die Vorführ-Version lief auf einer Xbox 360 und zeigte dementsprechend niedrig aufgelöste Texturen. Die Level beschränken sich zumindest in dieser Preview auf relativ enge Pfade, auch wenn man sich dennoch fast nie eingeschränkt fühlt. Zu möglichen Vorteilen einer PC-Version konnte uns leider niemand der anwesenden Personen etwas mitteilen.
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Überall anders ist von 21 Jahren zu lesen, 16 wär schon arg jung...