The Finals kann unter Linux mit Intel-GPU gespielt werden - mit einem Kniff
Der Free-to-Play-Shooter The Finals erfreut sich seit seinem Release einiger Beliebtheit. Unter Linux kann der Titel nun auch mit Intel-Arc-GPUs gespielt werden, solange der Hersteller verborgen wird.
The Finals, der kostenlose Team-Shooter im Gameshow-Format, erfreut sich derzeit auf allen Plattformen großer Beliebtheit. Der Titel bietet sogar Crossplay zwischen PC und Konsolen, weshalb sich die Entwickler zuletzt die Mühe machten, nach Beschwerden aus der Community das Aim-Assist-Feature des Shooters anzupassen. Durch einen Fehler ist es Spielern mit Intel-Arc-Grafikkarten unter Linux nicht möglich, The Finals zu spielen. Dafür wurde nun ein interessanter Workaround gefunden.
Titel werden mit verborgenem Hersteller plötzlich wieder spielbar
Wie berichtet wird, soll es Spielern mit Intel-Arc-GPU unter Linux nun wieder möglich sein, The Finals sowie andere Spiele, die von diesem Fehler betroffen sind, zu spielen. Das jüngste Update des Open-Source-Treibers MESA soll dafür verantwortlich sein. Ähnlich wie bereits bei den Titeln Diablo 4, Hogwarts Legacy und Cyberpunk 2077 soll auch The Finals unter Linux laufen, wenn der Hersteller der Grafikkarte verborgen wird.
Nutzer wiesen darauf hin, dass The Finals beim Starten unter Linux mit Arc-Grafik und der Verwendung des Standard-DirectX-12-Renderers bei einem schwarzen Bildschirm hängen bleibt und sich dann einfach selbst schließt. Das Problem sei darauf zurückzuführen, dass The Finals Intels XeSS-Upscaling-Technologie verwendet, die sich jedoch nicht besonders gut mit Linux verträgt. Das Spiel erkennt, dass Intel-Grafiken verwendet werden und versucht standardmäßig, XeSS zu nutzen. Das Problem ist bereits bei einigen anderen Spielen aufgetreten und soll sich recht leicht umgehen lassen.
Durch das Setzen der Umgebungsvariable "force_vk_vendor=-1" soll sich der Hersteller der Grafikkarte einfach vor The Finals verbergen lassen. Das Spiel weiß in diesem Fall nicht, mit welchem GPU-Typ es gestartet wird. Der Anteil der Spieler, die die betroffenen Titel unter Linux spielt, fällt im Vergleich zu den Windows-Nutzern recht gering aus. Trotzdem bleibt zu hoffen, dass bald eine offizielle Lösung für das Problem implementiert wird.

Im hauseigenen Betriebssystem eines Herausgebers, der großes Interesse daran hat, das Spiele auf seiner Plattform funktionieren?
Und dann könnte man das SteamDeck ja auch am Dock (sogar im Desktopmodus) betreiben?
Sogar auf meinem SteamDeck lief es vorhin.
Spannend, von vormals "borked"/"denied" auf plötzlich "Silver"/"supported" in AreWeAntiCheat und ProtonDB.
Lohnt sich, hier in nächster Zeit öfter ein wachsames Auge zu haben.