Skyrim v1.4 mit High-Res-Texturen: 12 Grafikkarten und 15 Prozessoren im Exklusiv-Test
Bethesda betreibt bei Skyrim Produktpflege: Mit den neuesten Updates läuft The Elder Scrolls 5 nicht nur flüssiger, sondern sieht dank feinerer Texturen auch besser aus. PC Games Hardware wagt den Re-Test von Skyrim: Wie läuft das Spiel mittlerweile auf verbreiteten Grafikkarten und Prozessoren?
The Elder Scrolls 5: Skyrim gehört zu den beliebtesten und bestverkauften PC-Spielen des Jahres 2011. Da der Entwickler Bethesda kontinuierlich Verbesserungen an Skyrim vornimmt und mithilfe von Patches sowohl die Grafik als auch die Performance verbessert hat, ist es an der Zeit, das aktuelle Leistungsbild zu skizzieren. PC Games Hardware begibt sich erneut nach Himmelsrand, um mit der aktuellen Spielversion 1.4.27.0.4 inklusive der (optionalen) High-Res-Texturen sowohl Prozessoren als auch Grafikkarten auf ihre Leistung zu testen.
Skyrim: Patches, Patches, Patches
PC Games Hardware verglich die Patch-Versionen 1.1, 1.3 und 1.4 zeitnah auf einem Core i5-2500K in unserer Skyrim-Testszene. Dabei kam heraus: Gegenüber den Skyrim-CPU-Tests mit der Version 1.1 steigert die v1.3 dank LAA-Flag (Large Address Aware) und weiteren Verbesserungen die Bildrate um rund 4 Prozent, wohingegen der 1.4-Beta-Patch einen Mega-Sprung von +68 Prozent vollzieht. Ein Manko bleibt: Mehr als zwei Kerne nutzt Skyrim auch mit dem Patch 1.4 nicht. Soviel vorweg: Das hat sich in unserem frischen Test mit der Spielversion 1.4.27.0.4 inklusive High-Res-Texturen nicht signifikant verändert. Wie Sie die hochauflösenden Tapeten herunterladen können und welche Auswirkungen das auf die Grafikqualität hat, klärt unser Artikel The Elder Scrolls 5 Skyrim: Hi-Res-Texturen im direkten Vergleich.
Skyrim v1.4: Grafikkarten-Leistungstest mit Tücken
Neue Skyrim-Version, neues Glück: Noch vor dem Jahresende 2011 war nicht nur das Leistungsbild bei den Prozessoren durchwachsen, sondern auch bei Grafikkarten. So konnte sich AMDs Radeon HD 7970 nicht richtig in Szene setzen, was man sowohl auf ein unoptimiertes Spiel als auch frühe Grafiktreiber schob. Mit der aktuellen Spielversion von Skyrim gesellt sich ein anderes Ärgernis hinzu: Auf Radeon-Grafikkarten lässt sich die Vertikale Synchronisation nicht deaktivieren: Obwohl wir in der spieleigenen Konfigurationsdatei als auch im Catalyst-Treiber Vsync abgeschaltet haben, riegelt das Spiel auf AMD-Karten bei 60 Fps ab; das bestätigen die Meldungen einiger Forennutzer. Das Phänomen tritt auch bei einem 120-Hertz-Display auf, das haben wir der Vollständigkeit halber überprüft.
Nvidias Geforce-Aufstellung leidet nicht unter diesem Problem, hier ist die Bildrate ordnungsgemäß von der Bildwiederholfrequenz entkoppelt. Dieses Detail tut der Spielbarkeit zwar keinen Abbruch, resultiert aber in einem unschönen Leistungsbild, wie die folgenden Werte zeigen - die HD-7000-Karten kommen zu keiner Zeit über 60 Fps hinaus. Immerhin scheint Skyrim standardmäßig Triple Buffering einzuschalten, denn die Bildrate der Radeon-Grafikkarten schwankt nicht zwischen 60 und 30 Fps, sondern zeigt auch zahlreiche Zwischenstufen.
Die für den Test verwendeten Grafiktreiber sind aktuell: Nvidia-Grafikkarten nutzen den Geforce 295.73 WHQL, AMDs Radeon-Modelle den Catalyst 12.2 Pre-Certified (welcher laut interner Versionsnummer ein 12.3 ist). Der am Abend des 07. März veröffentlichte Catalyst 12.2 WHQL ist "baugleich", wenn man vom Microsoft-Siegel absieht.
Skyrim v1.4: Testszene
Unsere Skyrim-Testszene, welche wir seit ein paar Monaten nutzen, ist eine andere als bei den vorigen Grafikkartentests. Wanderten wir damals noch durch Riverwood, ist nun Whiterun (Weißlauf) der Tatort des Benchmark-Geschehens. Die Stellen haben eines gemeinsam: Sie spielen im Freien, bieten eine enorme Sichtweite und laufen immer gleich ab - ideal für Benchmarks. Bei dem 20-sekündigen Run vom Pelagiahof Richtung Weißlauf handelt es sich nicht um einen Worst-Case, sondern aus Leistungssicht um eine typische Szene. Wir haben uns erneut gegen einen Dungeon-Benchmark (indoor) entschieden, weil hier zu keiner Zeit Fps-Probleme vorherrschen - Skyrim läuft unter Tage oft mit dreistelligen Bildraten. Im Freien dagegen zählt auf schwächeren Grafikkarten und Prozessoren jedes Megahertz.
Das Leistungsbild ist in mehrfacher Hinsicht interessant, die VSync-Limitierung der AMD-Karten ausgeblendet. Die Werte sagen fast unmissverständlich, dass Skyrim im Freien setuplimitiert ist. Das bedeutet: Grafikkarten mit einem schwachen Setup - hier werden die Polygone für die weitere Berechnung erzeugt - verhungern schon beim Start des Rendervorgangs und können ihre (Shader-)Rechenleistung nicht entfalten. Diese Diagnose wird beim Vergleich einiger Grafikkarten deutlich. Die Radeon HD 5870 schneidet in 1080p ungewöhnlich schlecht ab, sie kann sich trotz verdoppelter ALUs nur um 30 Prozent von der alten Radeon HD 4870 absetzen, bricht jedoch in 1600p relativ schwach ein. Die normalerweise gleich schnelle HD 6950 verdeutlicht die Aussage: Cayman (HD 6900) verfügt im Gegensatz zu Cypress (HD 5800) über eine zweite "Geometry Engine" (und einen zweiten Rasterizer) und kann damit pro Takt doppelt so viele Polygone erzeugen. In 1.920 x 1.080 bringt ihr das trotz der Vsync-Bremse ein Plus von 28 Prozent ein - das ist außergewöhnlich.
Auch beim Vergleich der HD-7000-Karten drängt sich dieser Verdacht auf. Pitcairn (HD 7800) verfügt wie Tahiti (HD 7900) über ein zweifach ausgelegtes Setup. Im Duell der Radeon HD 7870 mit der HD 7950 kann sich erstere immer in Führung setzen. Unsere Vermutung: Dank 1.000 MHz Chiptakt stemmt die Radeon HD 7870 deutlich mehr Polygone als die HD 7950 (800 MHz) und kann daher auftrumpfen - alle anderen Leistungsmerkmale, die Pixelfüllrate ausgeblendet, unterliegen denen der HD 7950. Zwar ist ein Architektur-Quervergleich nicht unbedingt zielführend, das Leistungsbild der Geforce-Grafikkarten bestätigt diese Ausführung jedoch. Zwar ist die Geforce GTX 560 Ti schon schnell, ab der GTX 570 machen die Nvidia-Karten jedoch einen großen Sprung nach vorn. Die Erklärung: Der GF110-Chip auf GTX 570 und GTX 580 verfügt über ein deutlich mächtigeres Setup als der GF114/GF104 (GTX 560 Ti, 560, 460).
Möglicherweise wichtige Randnotiz: Der Treiber Catalyst 12.2 Pre-Certified zeigt - ebenso wie der brandneue 12.2 WHQL - auf VLIW5-Karten (HD 5000, HD 6800) einige Grafikfehler. Möglicherweise hemmt das Problem auch die Leistung. Die VLIW4-Karten (HD 6900) und GCN (HD 7000) sind davon nicht betroffen.
In 2.560 x 1.600 mit 8x MSAA trennt sich die Spreu vom Weizen. Hier zahlt sich wegen der High-Res-Texturen ein Framebuffer von mehr als 1 GiByte aus, sogar die GTX 570 wird von ihren 1,25 GiB gegenüber der GTX 580 (1,5 GiB) leicht gehemmt. Die Radeon HD 7970 bricht gegenüber Full-HD mit 4x MSAA praktisch gar nicht ein und hängt nach wie vor die meiste Zeit am Vsync-Cap. Die 2.560er-Werte im Hinterkopf, sollte man meinen, dass die Radeon-Grafikkarten unter Verwendung von Supersample-AA brillieren. Dem ist nicht so, die Geforces scheinen die hochwertige Bildglättung effizienter zu berechnen. Wir vermuten, dass auch hier die vertikale Synchronisation einen Teil der Leistung stiehlt.
Skyrim v1.4: Prozessor-Leistungstest
Bei Skyrim gilt nach wie vor: Pro-Kern-Leistung und Taktfrequenz zählen vor allem anderen. Besitzer eines hochgezüchteten Dualcores sind prinzipiell auf der sicheren Seite, zwei zusätzliche Kerne steigern die Bildrate nur marginal. Intel ist wegen seiner IPC-starken Core-i-Prozessoren allein auf weiter Flur, die AMD-Chips können ihre Zusatzkerne nicht in Leistung ummünzen.
Skyrim v1.4: Fazit
TES V Skyrim ist gereift, zeigt aber nach wir vor ein ungewöhnliches Leistungsbild. Fakt ist: Besitzer eines 3-GHz-Prozessors mit mindestens zwei Kernen sowie mindestens einer Radeon HD 4870 respektive Geforce GTX 260 können das Spiel in Full-HD-Auflösung weitgehend flüssig erkunden. Auch (4x) Supersample-AA ist auf den meisten Grafikkarten möglich, einzig 8x SGSSAA drückt die Bildrate signifikant nach unten. In der kommenden PCGH 05/2012 liefern wir Ihnen weitere Benchmarks mit insgesamt 25 Prozessoren und 20 Grafikkarten von 2007 bis 2012.
Hintergrund: The Elder Scrolls Skyrim
Skyrim ist der fünfte Teil der The-Elder-Scrolls-Reihe und erschien am 11. November 2011 für den PC, die Xbox 360 und die PlayStation 3. Das Rollenspiel wurde von Bethesda Softworks, einer Tochtergesellschaft von Zenimax Media, entwickelt und ungeschnitten ab 16 Jahren freigegeben. Falls The Elder Scrolls 5 Skyrim bisher an Ihnen vorbei gegangen ist, dann legen wir Ihnen unseren Zusammenfassung in Form von The Elder Scrolls 5 Skyrim: Alle Informationen zu Technik, Gameplay, Rassen, Systemanforderungen und mehr nahe - dort liefern wir alle relevanten Informationen zu Bethesdas Epos. Besuchen Sie außerdem unsere Skyrim-Themenseite, um alle Meldungen zum Spiel auf einen Blick zu haben.
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In der Galerie: Texturvergleiche Skyrim Original gegen HD sowie die besten Mod-Screenshots



Ob wohl jemals die 3GB einer GTX580 sinnvoll genutzt werden können im Spielemarkt bevor der Chip zu langsam für flüssige fps ist und damit all die auf Bauernfängerangebote reingefallenen Leute ihre 3GB zu mehr nutzen können als zur Geldvernichtung?
sorry Incredible, jetzt enttäuscht du mich aber
Du siehst das die 1,25GB 570 praktisch schon den Vram Tod in unserer 2560er Auflösung gestorben ist, und willst allen ernstes weiß machen das mit 1,5 GB aber immer alles easy läuft ? Du bist mit deiner 580 haarscharf am Vram Abgrund und das in dem ersten Jahr in dem du sie dir gekauft hast ! Jetzt kannst du natürlich sagen : Ach herje, ich kauf mir sowieso jedes Jahr eine neue Graka, nur das tut doch nicht die Masse an Leuten die du grad diffarmiert hast. Der gewönliche User möchte seine Graka sicherlich mindestens 2-3 Jahre nutzen.
Von Mehrfachkartennutzung und 3GB fang ich jetzt erst gar nicht an...Guck dir den SC2 Test hier an und merke das die GTX 580 @ 1,5Gb in 2560er Auflösung bereits heute anfängt zu stottern. Spätestens bei Projekt Cars kannst du entweder deinen Monitor oder deine Graka entsorgen...xD
So muss ein game sein,ich hoffe irgendwer kriegt es mal hin das noch mit einer storyleitung wie in Dragonage oder Mass effect hin.
An Spassfaktor kommt es aber nicht so an das alte fallout 3 dran,irgendwas fehlt um es echt episch zu machen,obwohl es verdammt gut ist.
Es war einfach nur zu geil die Bombenanbeter der Kirche des Atoms in die Luft zu jagen
Mir sind 60 fps mit vsync sogar viel lieber als irgendwelche krummen Zahlen.
Die Bildrate ist konstanter und die Last auf der Grafikkarte ist geringer. Resultiert in weniger Abwrme und Geräuschentwicklung(ok, bei ner 7950 ja egal).
In einem Leistungsvergleich ist es aber recht sinnfrei einmal AMD mit vsync und einmal NVIDIA ohne vsync zu testen.
Es ist einfach kein Vergleich. Dann kommen hier nämlich sofort die Pfosten und sagen NVIDIA > AMD. Das typische Getrolle eben.
Stattdessen wäre bei einem Skyrim HD-Textur-Nachtest eben Aspekte wie LOD-Anpassungen + x verschiedene Mods von großem Interesse. Hinzugeben kann man dann Auslastungen des vrams. Somit kann man sofort feststellen wo es klemmt.
Den eines ist mal sicher, die HD Texturen ziehen quasi 0 Leistung wenn der vram nicht ausgeschöpft wird.
Selbst wenn vram voll wird muss es ja nicht sofort die Framerate einbrechen lassen.
Immer her mit weiteren Skyrim News. Aussergewöhnliche Spiele müssen auch entsprechend durchleuchtet werden.