Leopold FC500R: Mechanischer Keyboard-Purist im Test
Leopold FC500R im Test: Die mechanische Tastatur des namhaften amerikanischen Herstellers Leopold wurde in Zusammenarbeit mit dem Online-Shop Get Digital exklusiv für den deutschen Markt entwickelt. Sie verfügt zwar über keine Zusatzausstattung, zeichnet sich aber durch eine robuste Bauweise und ein schlichtes Design aus. Wie schlägt sich der Purist beim Schreiben und Spielen? PC Games Hardware macht den Test.
Für einen Preis von ca. 120 Euro erhält der Käufer, wie auch vom Anbieter beworben, ein sehr puristisch ausgestattetes Schreibgerät. Die Leopold FC500R besitzt weder Zusatztasten für Multimedia-Anwendungen noch zur Makro-Programmierung. Eine Tasten- oder Hintergrundbeleuchtung ist ebenfalls nicht vorhanden und USB- oder Soundanschlüsse hat das Leopold Keyboard auch nicht zu bieten. Dafür verfügt es über ein abnehmbares Kabel sowie eine Kabelführung auf der Unterseite. Da eine Handballenablage fehlt, ist die Ergonomie der FC500R trotz vorhandener Höhenverstellung nicht optimal. Dazu kommt, dass die Tastatur auf glatten Tischoberflächen nur dann nicht nach vorn rutscht, wenn die Höhenverstellung eingefahren bleibt, da deren Enden nicht gummiert sind. Dafür hält sich die Koproduktion von Get Digital und Leopold bei der Tastenhöhe und dem -Layout an den MF-Standard. Dazu kommt eine leicht konkave Anordnung des Tastenfeldes, sodass man mit der Tastatur auch gut tippen kann, wenn sie flach auf dem Tisch liegt.
Leopold FC500R im Test: Bestnoten für den Anschlag
Wie von einer mechanischen Tastatur zu erwarten, hat die Leopold FC500R im Gegensatz zur kargen Ausstattung ein tolles Tippgefühl zu bieten. Das liegt daran, dass sie mit Cherry-MX-Brown-Tastenschaltern bestückt ist. Dieser mechanische Schaltertyp ist taktil, das heißt, er gibt eine leichte spürbare Rückmeldung für die Aktivierung nach dem halben Druckweg (Auslöseweg: 2 Millimeter; Anschlagsweg: 4 Millimeter). Dazu kommt ein relativ leichter Aktivierungsdruck von 45 Gramm, das ermöglicht ein sehr schnelles und angenehmes Tippen von Texten, genauso wie eine schnelle Mehrfachbetätigung beispielsweise der WASD- oder Cursor-Tasten beim Spielen. Außerdem spart man beim Arbeiten und Spielen mit dem Leopold-Keyboard ein gewisses Maß an Kraft, weil die Tasten nach einer Eingewöhnungsphase dank ihres Feedbacks nicht mehr bis zum Anschlag durchgedrückt werden müssen. Für die Leistung, sprich die Qualität des Anschlags und Druckpunkts der Tasten heimst das Leopold FC500R auf jeden Fall Bestnoten ein. Zum Schluss sei auch die robuste und massive Verarbeitung des Geräts hervorgehoben, denn sowohl durch das hohe Gewicht als auch durch die vergleichsweise tief in das Chassis eingelassenen Tasten/Tastenschalter wirkt das Gerät sehr hochwertig und dem Preis angemessen.
Leopold FC500R im Test: Fazit
Für das Schreib-/Spielgeführ der Leopold FC500R sowie den Anschlag und Druckpunkt der Tasten gibt es viel Lob. Die Ausstattung lässt allerdings viel vermissen und die Ergonomie wäre durch eine Handballenablage sicherlich noch verbessert worden. Insgesamt ist die mechanische Tastatur des in Deutschland eher unbekannten Herstellers Leopold ein gutes Eingabegerät von dem vor allem die Fans mechanischer Keyboards aufgrund der sehr hohen Qualität begeistert sein werden. Interessenten finden das 120 Euro teure Gerät bei Get Digital.

Das Ding wäre nie und nimmer konkurrenzfähig!
Beide Boards (Leopold/Cherry) haben meiner Meinung nach ihre Berechtigung und Position am Markt.
Neu und exklusiv an diesem Keyboard ist auch nur das es jetzt in Deutschland bei Get Digital im DE-Layout erhältlich ist.
Leider wurde hier wohl wieder nur der Pressetext kopiert ohne diesen zu überprüfen...
120 € für NULL Ausstattung ist eine Frechheit
Keine Handballenablage, keine Tastenbeleuchtung (die man anderswo für 120 € bekommt) und wie soll ich bitte ohne Lautstärke/Mediatasten bequem die Kopfhörerlautstärke regulieren ?!
Nee danke, da bleibe ich lieber bei der Mionix Zibal 60 (