Informationen zur Asus-Gear-Link-App, Ergonomie im Detail
Wie funktioniert die Asus-Gear-Link-App und wie ist die Ergonomie der Tastatur im Detail?
Inhaltsverzeichnis
Asus Gear-Link-App: Tastatureinstellungen ohne Armoury Crate
Corsair hat es bei der Vanguard Pro 96 mit dem Web Hub vorgemacht und nun legt Asus mit der ROG Falcata nach: Mit der Gear-Link-App steht jetzt die von mir schon sehnsüchtig erwartete Web-Alternative zur Armoury-Crate-Software in den Startlöchern. Die kann bei mir, der nahezu in jedem Test Armoury Crate für ihren sinnlos aufgeblähten Umfang, ihre unaufgeräumte Optik und die wenig bis gar nicht intuitive Bedienung gescholten hat, voll punkten. Zuerst einmal gefällt mir die Übersichtlichkeit der Asus-Gear-Link-App. Alle Optionen sind sinnvoll am linken Bildrand angeordnet und können sogar per Klick auf eine Leiste mit vertikal angeordneten Icons reduziert werden.
Dazu lassen sich alle Einstellungen intuitiv und einfach durchführen, da auch die Visualisierung der einzelnen Features gelingt. Das gilt sowohl für das Personalisieren der regulären und der Fn-Belegungsebene als auch für die unter "Analoge Auslösung" zu findenden Optionen "Auslösepunkt & Totzone", "Rapid-Trigger" und "Speed-Tap". Auch das Ändern der Multiwheel-Funktion oder das Einstellen der Beleuchtungseffekte erledige ich zügig mit wenigen Mausklicks. Generell vermisse ich nichts und kann wirklich alles ohne vorherige Software-Installation einstellen. Lediglich das direkte Festlegen der Polling-Rate ist nicht möglich.
Quelle: Asus
Anders als die Armoury-Crate-Software präsentiert sich Asus' neue, webbasierte Gear-Link-App aufgeräumt, übersichtlich und intuitiv bedienbar.
Hier bietet die Gear-Link-App aber einen interessanten Workaround an. Unter "Modus-Einstellungen" finde ich drei Modi: den normalen Modus, den Zone-Modus und den Energiesparmodus. Je nach Wahl ändern sich die Polling-Rate und die Art der Beleuchtung. Im Standardmodus arbeiten alle Tasten im intelligenten Energiesparmodus (250 Hz bei Inaktivität, 8.000 Hz beim Drücken) - ein Kompromiss aus Leistung und Effizienz. Einzelne Tasten können dauerhaft mit 8.000 Hz betrieben werden. Im Zone-Modus nutzen häufige Spieltasten 8.000 Hz, alle anderen bleiben im Energiesparmodus; die Tastaturbeleuchtung wird zur Leistungssteigerung deaktiviert. Im Energiesparmodus arbeiten alle Tasten mit 250 Hz, und die Beleuchtung bleibt aus, um Strom zu sparen.
Perfekte Ergonomie, doch für Zehnfingerschreiber problematisch
Mit der Entscheidung, die Asus ROG Falcata teilbar zu machen und ihr trotz 75-Prozent-Layout ein Split-Design zu spendieren, lässt Asus die Konkurrenz bei der Ergonomie weit hinter sich. Ein weiterer Garant dafür, dass die Ergonomie für Spieler sehr gut und für Zehnfingerschreiber perfekt ausfällt, ist die aus zwei großen, haptisch angenehmen Silikonblöcken bestehende, ebenfalls trennbare Handballenablage. Des Weiteren trägt auch das spezielle Höhenverstellungssystem dazu bei, dass Vielschreiber oder Spieler mit einer sehr natürlichen, ergonomischen Handhaltung beschwerdefrei tippen oder zocken können.
Mit der Kombination aus geteilter Bauweise und Kunststoffelementen mit zwei verschiedenen Höhen, die in das Tastaturchassis und die Halterung der Handballenablage geschraubt werden können, erfüllt die Asus ROG Falcata alle Kriterien einer für Zehnfingerschreiber ergonomisch optimierten Office-Tastatur. Dank Split-Layout mit geteilter Leertaste können Schreiber das linke und rechte Tastenfeld in einem Winkel zueinander positionieren, welcher der natürlichen Handposition auf der Handballenablage entspricht. Die flexible Höhenverstellung ermöglicht es dazu, dass ich das geteilte Tastenfeld zur Mitte hin erhöhen kann, um es optimal an die typische Fingerhaltung beim Schreiben mit dem Zehnfingersystem anzupassen.
Asus ROG Falcata: Optimale Ergonomie für Zehnfingerschreiber
Das Paradoxe dabei ist, dass Asus die ROG Falcata primär für Spieler, nicht aber für den Vielschreiber konzipiert, ihre Ergonomie hingegen für letzteren Nutzertyp optimiert. Für das Tastenlayout der Asus ROG Falcata gilt das im Gegenzug nicht, denn die 75-Prozent-Variante ist, wie ich wieder einmal feststelle, trotz der perfekten Ergonomie der Tastatur für Zehnfingerschreiber problematisch. Wegen eines fehlenden Abstands zwischen den am rechten Rand positionierten Mittelblocktasten und der Return-Taste, Umschalttaste und Backstage kommt es zu Fehlgriffen. Die Klassiker sind: "Ins" statt "Backspace", "Del" oder "PgUp" anstelle von "Enter" oder die Cursor-nach-oben-Taste statt der rechten Shift-Taste. Dazu muss ich die direkt neben der Cursor-nach-Links-Taste platzierte und mit dem Aufrufen des MS Copilot belegte Mittelblocktaste deaktivieren, um diese nicht ständig auszulösen, wenn ich meinen Cursor nach links bewegen möchte.

Wenn es was ausgefallener sein soll dann gibts bei Keebart die Corne oder die Sofle.
Ich bin der Letzte, der es mit der Peripherie nicht auch mal preislich krachen lässt, aber das ist echt ein Witz.
Edit: Und das Ding ist aus Kunststoff ? Bei dem Preis hätte ich erwartet, das die Base aus einem Block gefräst wurde.
Diese Tastatur-Layouts gab's früher auch schon, nur nicht zu solchen abgehobenen Preisen ^^
Asus halt...