Roccat Ryos MK Pro: Hands-on-Test im Video

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Nach der Präsentation des Prototypen auf der Cebit 2012 und eines Vorserienmodell auf der CES 2013 hat Roccat auf der diesjährigen Cebit nun endlich das finales Muster des Ryos MK Pro im Gepäck. PCGH bekam die Gelegenheit, das neue Flaggschiff der Ryos-Serie sowie die besondere Tastenbeleuchtung genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei haben wir unseren ersten Hand-on-Test des mechanischen Keyboard mit der Kamera für Sie begleitet.

Roccats erste mechanische Tastatur, die PCGH schon auf der CES 2013 genauer begutachten durfte, bietet in der MK Pro Version als erstes mechanische Gaming-Keyboard einzeln beleuchtbare Tasten. Zusätzlich bringt Roccat das Ryos MK Pro mit vier unterschiedlichen Cherry-MX-Switches (Schwarz, Braun, Rot, Blau) auf den Markt, so kann der Spieler die mechanischen Cherry-Schalter nach seinen eigenen Vorlieben frei wählen. Neben dem Topmodell MK Pro wird es noch zwei kleinere Ausgaben der Tastatur geben. Diese verlieren im Vergleich zur MK Pro jedoch die Fähigkeit zur Steuerung der einzelnen LEDs. Auch die Cherry-Switches werden nur in einer Stärke vorliegen. Preislich sind die Tastaturen im High.-End-Bereich angesiedelt. Das Topmodell MK Pro soll 149 Euro kosten, für die beiden kleineren Versionen werden 129 beziehungsweise 99 Euro fällig.

Die Tasten aller drei Tastaturen der Serie sind beleuchtet. Die MK Pro, das Flaggschiff der Serie, besitzt wie gesagt die Fähigkeit jede einzelne LED einzeln zu steuern. Dies lässt sich etwa dafür nutzen, um nur die Tasten zu beleuchten, die für das aktuelle Spiel benötigt werden. Außerdem arbeitet die Funktion mit dem Easy-Shift-Feature zusammen, sodass sofort erkenntlich ist, welche Tasten belegt sind. Da für die Tastatur ein SDK angeboten wird, steht diese Fähigkeit zur LED-steuerung für Dritt-Entwickler offen. Was damit möglich ist, zeigte Roccat bereits im Trailer der Tastatur. Im Auslieferungszustand werden der Ryan aber nur einige Basis-Konfigurationen für das Lichterspiel beiliegen. Die Steuerung der Funktionen übernehmen zwei ARM-Prozessoren, die in der Tastatur verbaut sind. Die MK Pro wird es mit Cherry Switches unterschiedlichen Widerstandes geben, sodass Kunden die für sich passende Version kaufen kann. Zur Speicherung aller Einstellungen sind 2 MByte Speicher mit an Bord - die Tastatur kann an anderen Rechnern eingesteckt werden und mit den Einstellungen von zu Hause weiterbetrieben werden.

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von HereIsJohnny Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Nein, die Tastatur kann nur blau. RGB LEDs in Cherry MX Schaltern sind nur mit Modifizierungen an jedem einzelnen Schalter zu verbauen. Eine RGB LED hat 3 Pins(Kathode, Anode und Steuerung), in den Cherry MX Schaltern sind aber nur 2 Pins vorhanden (Anode + Kathode). Man müsste also jeden einzelnen Schalter modifizieren. Preislich würde eine Tastatur mit custom MX Schaltern wahrscheinlich locker das Dreifache von dem Kosten was heutzutage für mechanische Tastaturen aufgerufen wird und dafür ist einfach kein Markt da, nur für ein bisschen buntes Leuchten.
      • Von HereIsJohnny Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Nein, die Tastatur kann nur blau. RGB LEDs in Cherry MX Schaltern sind nur mit Modifizierungen an jedem einzelnen Schalter zu verbauen. Eine RGB LED hat 3 Pins(Kathode, Anode und Steuerung), in den Cherry MX Schaltern sind aber nur 2 Pins vorhanden (Anode + Kathode). Man müsste also jeden einzelnen Schalter modifizieren. Preislich würde eine Tastatur mit custom MX Schaltern wahrscheinlich locker das Dreifache von dem Kosten was heutzutage für mechanische Tastaturen aufgerufen wird und dafür ist einfach kein Markt da, nur für ein bisschen buntes Leuchten.
      • Von dinovom Kabelverknoter(in)
        Wird denn die finale Version auch RGB Steuerung der LEDs erlauben? Also es muss nicht in verschiedenen Farben gleichzeitig leuchten aber nur auf blau beschränkt ... hätte gerne passend zur Maus Orange.
      • Von OctoCore Lötkolbengott/-göttin
        Ja - parallel geschaltet ist ja simpel - da hängen alle LED an einem Strang - die kann man aber nur gemeinsam regeln.
        Will man einzelne LED gezielt an- oder abschalten... mehr Schreiberei kann ich mir wohl schenken.
      • Von saferakt Schraubenverwechsler(in)
        Ja mit der Aussage ""Prozessor" hört sich gewaltig an" hast du schon recht, aber einfach gesagt "alles was einen logischen Vorgang berrechnen kann" darf sich annähernd Prozessor Schimpfen (bzw alles was eine zentrale Speichereinheit ist) (-;

        "Phone/Pad-Geschäft nämlich auch. Ist wahrscheinlich billiger, als sich einen dümmeren Chip speziell maßschneidern zu lassen." Bin ich vollkommen deiner Anssicht (-:

        Glaube nicht das es sich dabei um ein vollkommen neuartiges Platinendesign handelt!!
        Ich schätze einmal die LEDs sind in Reihe oder Parallel geschalten, und werden mit dem Speichercontroller "Prozessor" einzeln angesteurt.
        Auf der Platine werden genügend Transistoren und Relais sitzen, aber wie diese genau aufgebaut ist wäre interessant zu wissen.
      • Von OctoCore Lötkolbengott/-göttin
        Zu den Prozessoren:
        "Prozessor" hört sich gewaltig an - ich kenne aber keine PC-Tastatur ohne.
        Das werden schlicht und einfach μController sein - einer für das "übliche" Tastaturgedöns und einer für den Beleuchtungszauber und was weiß ich noch für Features.

        Der Prozessor in den Senseimäusen ist auch nichts anderes - 32Bit-μController mit einem Design von ARM - sowas machen die neben den "großen" Prozessoren für die üblichen Verdächtigen im Phone/Pad-Geschäft nämlich auch. Ist wahrscheinlich billiger, als sich einen dümmeren Chip speziell maßschneidern zu lassen.
        Wenn ARM nicht deshalb so bekannt wäre, würde das Marketing sowas bei den Tastaturen oder Mäusen vielleicht nicht einmal erwähnen (hat Steelseries bei der Xai auch nicht getan und die wird für ihre eingebauten Funktionen auch nicht ohne "Prozessor" auskommen) .
        Wow - ARM, aber glücklich.

        Mich würde mehr das Platinendesign für die individuelle Schaltung der LEDs interessieren - das wird schon etwas aufwändiger sein.
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